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	<title>Kommentare zu: 210 von 365 Tagen im Jahr arbeiten Sie f&#252;r Steuern und Sozialabgaben</title>
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	<description>NEBENJOB und HEIMARBEIT - Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 15:05:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Hannes</title>
		<link>http://www.nebenjob-heimarbeit.at/210-von-365-tagen-im-jahr-arbeiten-sie-fuer-steuern-und-sozialabgaben.html/comment-page-1#comment-14020</link>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 16:28:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nebenjob-heimarbeit.at/?p=3834#comment-14020</guid>
		<description>Hallo Marco!

Vielen Dank f&#252;r deine ausf&#252;hrliche Darlegung deiner Meinung zu diesem Thema. 

Die Fragestellung &quot;Wo geht dieses Geld denn hin?&quot; besch&#228;ftigt sicherlich immer mehr &#214;sterreicherinnen und &#214;sterreicher. Sicherlich ist es so, dass es viele &#246;ffentliche Einrichtungen gibt, die vom Staat oder von den L&#228;ndern &#252;ber Steuergelder finanziert werden, da kann dir sicherlich keiner Widersprechen. Aber wie man in den letzten Jahren gesehen hat, geht es mit den Steuergeldern nicht immer so gerecht zu, wie sich das so mancher &#246;sterreichische Staatsb&#252;rger w&#252;nschen w&#252;rde.

Unser Steuergeld flie&#223;t bzw. floss beispielsweise
- in den Rettungsschirm f&#252;r Griechenland, obwohl absehbar ist, dass wir das Geld nicht mehr zur&#252;ckbekommen
- in die Rettung von Banken, wenn die Gier nach den Manager-Bonis wieder einmal zu gro&#223; war und zu viel Risiko eingegangen wurde
- in den Wahlkampf der Parteien, auch wenn wieder vorzeitige Neuwahlen vom Zaun gebrochen werden
- u.v.a.m.

Wer noch weiter Beispiele finden m&#246;chte, einfach einmal nach &quot;Verschwendung von Steuergeldern&quot; in Google suchen.

Ein weitere Interessanter Punkt zum Thema Steuergeld ist die Staatsverschuldung. Ein gro&#223;er Teil der Steuergelder (rund 8,1 Milliarden Euro) gehen alleine f&#252;r die Bezahlung der Zinsen von den Staatsschulden drauf. Tendenz STEIGEND!!!
Interessanter Link dazu http://www.staatsschulden.at/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marco!</p>
<p>Vielen Dank f&uuml;r deine ausf&uuml;hrliche Darlegung deiner Meinung zu diesem Thema. </p>
<p>Die Fragestellung &#8220;Wo geht dieses Geld denn hin?&#8221; besch&auml;ftigt sicherlich immer mehr &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher. Sicherlich ist es so, dass es viele &ouml;ffentliche Einrichtungen gibt, die vom Staat oder von den L&auml;ndern &uuml;ber Steuergelder finanziert werden, da kann dir sicherlich keiner Widersprechen. Aber wie man in den letzten Jahren gesehen hat, geht es mit den Steuergeldern nicht immer so gerecht zu, wie sich das so mancher &ouml;sterreichische Staatsb&uuml;rger w&uuml;nschen w&uuml;rde.</p>
<p>Unser Steuergeld flie&szlig;t bzw. floss beispielsweise<br />
- in den Rettungsschirm f&uuml;r Griechenland, obwohl absehbar ist, dass wir das Geld nicht mehr zur&uuml;ckbekommen<br />
- in die Rettung von Banken, wenn die Gier nach den Manager-Bonis wieder einmal zu gro&szlig; war und zu viel Risiko eingegangen wurde<br />
- in den Wahlkampf der Parteien, auch wenn wieder vorzeitige Neuwahlen vom Zaun gebrochen werden<br />
- u.v.a.m.</p>
<p>Wer noch weiter Beispiele finden m&ouml;chte, einfach einmal nach &#8220;Verschwendung von Steuergeldern&#8221; in Google suchen.</p>
<p>Ein weitere Interessanter Punkt zum Thema Steuergeld ist die Staatsverschuldung. Ein gro&szlig;er Teil der Steuergelder (rund 8,1 Milliarden Euro) gehen alleine f&uuml;r die Bezahlung der Zinsen von den Staatsschulden drauf. Tendenz STEIGEND!!!<br />
Interessanter Link dazu <a href="http://www.staatsschulden.at/">http://www.staatsschulden.at/</a></p>
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		<title>Von: Marco Tobits</title>
		<link>http://www.nebenjob-heimarbeit.at/210-von-365-tagen-im-jahr-arbeiten-sie-fuer-steuern-und-sozialabgaben.html/comment-page-1#comment-14017</link>
		<dc:creator>Marco Tobits</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 10:40:18 +0000</pubDate>
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		<description>Obwohl die oben aufgef&#252;hrten Fakten durchaus korrekt sind, ist diese Art der Darstellung einseitig und irref&#252;hrend: Es erscheint geradezu so – auch, wenn das nicht explizit gesagt wird – als w&#252;rde der Staat seine B&#252;rger ihren Geldes berauben. Wer dieser Argumentationsf&#252;hrung folgt, verf&#228;llt unweigerlich dem Eindruck, der Staat tue ihm und uns allen ein Unrecht an.

	Ich aber frage euch: Wo geht dieses Geld denn hin? Schreibt der B&#252;rger wirklich “rote Zahlen”, wie es vom Autor oben ausgedr&#252;ckt wird? Werden denn nicht Stra&#223;en, Schulen, Kranken- und Pensionsversicherungen von unseren Steuern bezahlt, die wir alle immer wieder oder sogar dauerhaft in Anspruch nehmen? Genauso wie die Polizei, die unsere &#246;ffentliche Sicherheit garantiert, Feuerwehren und Sanit&#228;tsdienste, die Menschen in Notsituationen helfen, ohne einen Cent daf&#252;r zu verlangen, oder &#246;ffentliche Beh&#246;rden, die durch ihre Organisation unsere Zivilisation und Lebensweise erst erm&#246;glichen!

	Ja, all diese Dinge kosten Geld. Denn in all diesen Feldern arbeiten Menschen, die auch ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen und m&#252;ssen. Wie du und ich. Mir ist allerdings nicht ganz klar, warum man gerne bereit ist, f&#252;r einen Friseurbesuch zu zahlen, oder f&#252;r ein Essen beim Italiener, oder f&#252;r ein Kondom aus dem Automaten; wenn es hingegen um die Leistungen geht, die der Staat seinen Mitb&#252;rgern tagt&#228;glich wie selbstverst&#228;ndlich erbringt, stillschweigend, so will niemand daf&#252;r aufkommen. Es ist wie bei den V&#246;geln: Mit Geld wird nur gef&#252;ttert, wer am lautesten schreit. Der Staat und seine Bediensteten aber tun ihren Dienst am Volk im Stillen und so ist es ein Leichtes, diesen Dienst bewusst oder unbewusst zu &#252;bersehen.

	Doch Steuern dienen ja auch noch einem anderem Zweck: Woher kommen wohl all die Gelder f&#252;r Familie und Kinder, f&#252;r Menschen, die ihren Beruf verloren haben und f&#252;r jene, bei denen es ohne staatliche Unterst&#252;tzung nicht zum &#220;berleben reicht? Doch nicht aus der Druckerpresse! Gerade jene, die f&#252;r harte Arbeit – sei es im Beruf oder z.B. bei der Kindererzeihung – ungerecht niedrig entlohnt werden, erhalten vom Staat einen fairen Ausgleich. Dieser kann aber eben nur finanziert werden, wenn die Privilegierteren unter uns bereit sind, mehr zu zahlen. Was oben nur beil&#228;ufig erw&#228;hnt wird als “Die Zahlen [der Steuersatz; Anm.] sind nat&#252;rlich Durchschnittswerte und variieren im Einzelfall nach oben oder nach unten”, ist in Wirklichkeit eines der wichtigsten Argumente um F&#220;R Steuern einzutreten: Gerechtigkeit. Denn wer mehr verdient, ist in der gl&#252;cklichen Position, mehr f&#252;rs Gemeinwohl beitragen zu k&#246;nnen, als einer, der weniger verdient. Solange der Staat Steuern einhebt, kann das Geld auch an anderer Stelle wieder dem Volk zu Gute kommen. Durch diese Umverteilung wird somit die mangelhafte Entlohnung, mit der Geringverdiener trotz harter Arbeit oft auskommen m&#252;ssen, zumindest teilweise ausgeglichen. Und gerade daran sind auch Besserverdiener interessiert, wenn sie nicht in einem Land der sozialen Unruhen und Kriminalit&#228;t leben wollen: H&#228;tte es im Mittelalter ein Steuersystem wie das unsere gegeben – man h&#228;tte keinen Robin Hood gebraucht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl die oben aufgef&uuml;hrten Fakten durchaus korrekt sind, ist diese Art der Darstellung einseitig und irref&uuml;hrend: Es erscheint geradezu so – auch, wenn das nicht explizit gesagt wird – als w&uuml;rde der Staat seine B&uuml;rger ihren Geldes berauben. Wer dieser Argumentationsf&uuml;hrung folgt, verf&auml;llt unweigerlich dem Eindruck, der Staat tue ihm und uns allen ein Unrecht an.</p>
<p>	Ich aber frage euch: Wo geht dieses Geld denn hin? Schreibt der B&uuml;rger wirklich “rote Zahlen”, wie es vom Autor oben ausgedr&uuml;ckt wird? Werden denn nicht Stra&szlig;en, Schulen, Kranken- und Pensionsversicherungen von unseren Steuern bezahlt, die wir alle immer wieder oder sogar dauerhaft in Anspruch nehmen? Genauso wie die Polizei, die unsere &ouml;ffentliche Sicherheit garantiert, Feuerwehren und Sanit&auml;tsdienste, die Menschen in Notsituationen helfen, ohne einen Cent daf&uuml;r zu verlangen, oder &ouml;ffentliche Beh&ouml;rden, die durch ihre Organisation unsere Zivilisation und Lebensweise erst erm&ouml;glichen!</p>
<p>	Ja, all diese Dinge kosten Geld. Denn in all diesen Feldern arbeiten Menschen, die auch ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen und m&uuml;ssen. Wie du und ich. Mir ist allerdings nicht ganz klar, warum man gerne bereit ist, f&uuml;r einen Friseurbesuch zu zahlen, oder f&uuml;r ein Essen beim Italiener, oder f&uuml;r ein Kondom aus dem Automaten; wenn es hingegen um die Leistungen geht, die der Staat seinen Mitb&uuml;rgern tagt&auml;glich wie selbstverst&auml;ndlich erbringt, stillschweigend, so will niemand daf&uuml;r aufkommen. Es ist wie bei den V&ouml;geln: Mit Geld wird nur gef&uuml;ttert, wer am lautesten schreit. Der Staat und seine Bediensteten aber tun ihren Dienst am Volk im Stillen und so ist es ein Leichtes, diesen Dienst bewusst oder unbewusst zu &uuml;bersehen.</p>
<p>	Doch Steuern dienen ja auch noch einem anderem Zweck: Woher kommen wohl all die Gelder f&uuml;r Familie und Kinder, f&uuml;r Menschen, die ihren Beruf verloren haben und f&uuml;r jene, bei denen es ohne staatliche Unterst&uuml;tzung nicht zum &Uuml;berleben reicht? Doch nicht aus der Druckerpresse! Gerade jene, die f&uuml;r harte Arbeit – sei es im Beruf oder z.B. bei der Kindererzeihung – ungerecht niedrig entlohnt werden, erhalten vom Staat einen fairen Ausgleich. Dieser kann aber eben nur finanziert werden, wenn die Privilegierteren unter uns bereit sind, mehr zu zahlen. Was oben nur beil&auml;ufig erw&auml;hnt wird als “Die Zahlen [der Steuersatz; Anm.] sind nat&uuml;rlich Durchschnittswerte und variieren im Einzelfall nach oben oder nach unten”, ist in Wirklichkeit eines der wichtigsten Argumente um F&Uuml;R Steuern einzutreten: Gerechtigkeit. Denn wer mehr verdient, ist in der gl&uuml;cklichen Position, mehr f&uuml;rs Gemeinwohl beitragen zu k&ouml;nnen, als einer, der weniger verdient. Solange der Staat Steuern einhebt, kann das Geld auch an anderer Stelle wieder dem Volk zu Gute kommen. Durch diese Umverteilung wird somit die mangelhafte Entlohnung, mit der Geringverdiener trotz harter Arbeit oft auskommen m&uuml;ssen, zumindest teilweise ausgeglichen. Und gerade daran sind auch Besserverdiener interessiert, wenn sie nicht in einem Land der sozialen Unruhen und Kriminalit&auml;t leben wollen: H&auml;tte es im Mittelalter ein Steuersystem wie das unsere gegeben – man h&auml;tte keinen Robin Hood gebraucht.</p>
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