Abzocke

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Lockangebote für Nebenjobs und Heimarbeit – Was steckt dahinter?

In vielen Jobbörsen im Internet aber auch in diversen Zeitungsinseraten findet man viele verlockend klingende Angebote für Heimarbeit bzw. für Nebenjobs.

Auch wenn die angegebenen Verdienstmöglichkeiten auf den ersten Blick meist attraktiv erscheinen, entpuppen sich diese Jobs oft als Lockangebote für Abzocke. Bei Inseraten mit hohem Verdienst und minimalem Zeitaufwand ist daher generell Vorsicht geboten. Die Berechnungsmodelle für die Einkünfte sind schlicht und einfach meist überzogen bzw. unrealistisch. Würde das Geld verdienen so einfach sein wie angegeben, würde es bald nur noch reiche Menschen geben.

GELD VERDIENEN ist die Kernbotschaft bei den meisten der oben beschriebenen Inserate. Was Sie aber genau dahintersteckt bzw. was genau dahinter steckt, ist aus den teils ausgefeilten Werbetexten in der Regel nicht erkennbar. Spätestens wenn Sie für Erstinformationen oder für Starter-Sets aber vorab Geld bezahlen müssen, sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten. Hände weg von solchen Jobangeboten!

Arbeitssuchende als Zielgruppe für Abzocke

Wer dringend Geld benötigt, klammert sich oft an jede Chance um ein Einkommen zu generieren. Genau dieser Problem wird dabei ausgenutzt, um das Interesse von Arbeitssuchenden zu wecken, die sowieso schon in finanziellen Schwierigkeiten sind und vieles machen würden, um irgendwie ein paar Euro zu verdienen.

Wenn Sie die Anbieter hinter den Inseraten nicht kennen, überprüfen Sie am besten noch vor der Kontaktaufnahme im Internet, ob Sie Erfahrungen anderer Personen zu diesen Themen finden können. Ein wenig Recherche bei Google ist oft sehr aufschlussreich, da sich in diversen Foren Geschädigte gerne zu Wort melden und über die negative Erfahrungen berichten.


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Parken am Flughafen kann teuer werden

Urlaubszeit ist Reisezeit. Viele Urlauber fliegen weg. Und wenn man dabei nicht aufpasst, so kann dies ganz schön teuer werden. Der falsche Parkplatz am Flughafen kann im schlimmsten Fall mehr kosten als der Flug selbst.

Daher: Vorher über den richtigen Parkplatz informieren.

Kurzzeitparken am Flughafen

Hier ist es in Linz am günstigsten. Man kann in Linz zwei Stunden kostenlos parken. In Graz kann man eine Stunde kostenlos parken, jedoch gibt es in Graz auch einen Kurzzeitparkplatz, wo man 2,10 Euro bezahlt.
In Klagenfurt bezahlt man 1,20 Euro. Am Flughafen in Salzburg und am Flughafen in Innsbruck bezahlt man jeweils 1,70 Euro pro Stunde.
Am Flughafen in Wien ist es am teuersten. Hier bezahlt man 3,70 Euro pro Stunde.

Langzeitparken am Flughafen

Speziell wenn man länger weg fliegt, sollte man sich über die unterschiedlichen Parkmöglichkeiten und die Parkgebühren informieren. Große Unterschiede sind jeweils zwischen den Freilandparkplätzen und den Parkhäusern/Parkdecks.
Es macht auch Sinn, wenn man sich beim Reiseveranstalter erkundigt. Oftmals bieten diese verbilligte Parktickets an.

Folgend ein Vergleich der Parkplatzgebühren für zwei Wochen. Jeweils Parkhaus-Parkdeck bzw. der günstigere Freilandparkplatz.

  • Parkgebühren am Flughafen Linz: 108,- / 54,-
  • Parkgebühren am Flughafen Graz: 104,- / 90,- (80,-)
  • Parkgebühren am Flughafen Klagenfurt: 46,- bei Vorauszahlung, sonst 81,60 – Freiland
  • Parkgebühren am Flughafen Innsbruck: 112,- Freiland
  • Parkgebühren am Flughafen Salzburg: 138,40 / 104,20
  • Parkgebühren am Flughafen Wien: 266,70 / 134,60

Wenn man eine Flugreise bucht, so sollte man nicht nur den Flugpreis alleine beachten. Immer auch die Gebühren für den Parkplatz am Flughafen mit ein berechnen. Auch etwaige Zusatzkosten zum Flug selbst, wie diverse Gebühren sollten beachtet werden.


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Einladungen zu tollen Werbefahrten – Finger weg davon!

Nahezu jeder kennt sie:

  • die vielen Einladungen zu den tollen Werbefahrten, wo vieles versprochen wird.
  • Gewinnverständigungen, wo man sich seinen Gewinn nur noch abholen muss.
  • Werbung, wo Ihnen mitgeteilt wird, dass Sie garantiert gewonnen haben.
  • Ausflugsfahrten zu einem super tollen Preis.
  • Gratis Essen
  • Gewinnverständigung der Euro-Gewinnbenachrichtigungszentrale
  • Sie haben garantiert etwas gewonnen.

Doch nahezu immer handelt es sich dabei um Werbefallen! Die vermeintliche Ausflugsfahrt endet in einem Lokal. Es werden minderwertige Menüs serviert und dann geht’s los. Verkaufsveranstaltungen, wo rhetorisch bestens geschulte Verkaufsprofis ihnen überteuerte Produkte aufdrängen wollen.

Sie sollten folgendes beachten:

Es gibt selten einen Unternehmer, der etwas zu verschenken hat.

In Österreich wurde bereits 2008 diesen Werbefahrten mit falschen Versprechungen ein Riegel vorgeschoben. Veranstalter von Werbefahrten müssen in der Werbung bestimmte Informationen anführen und müssen die Werbeveranstaltung anmelden. In der Praxis sieht es jedoch anders aus und dies wird selten befolgt. Oftmals geht die “Ausflugsfahrt” über die Grenze und somit gelten die österreichischen Gesetze nicht.

Normalerweise dürften bei Werbefahrten in Österreich keine Waren verkauft werden. Auch dürften keine Bestellungen getätigt werden. Tatsächlich läuft es oftmals anders. Es gibt auch bei vielen Firmen Probleme bei der Rückabwicklung der teuer gekauften Produkte. Das Problem ist, das es sich bei den Firmen oft um Postfachfirmen oder Scheinfirmen handelt…

Sollten Sie in Ihrem Briefkasten Post mit Einladungen für Werbefahrten finden, wo Gewinn- und Geschenkszusagen zu finden sind, so sollten Sie diese am besten zum Altpapier geben. So kann Ihnen niemand Ihr ehrlich verdientes Geld aus der Tasche ziehen, mit Produkten, die nicht das halten, was versprochen wird.


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Änderungen für Autofahrer ab 2011

Mit 1. Jänner 2011 treten eine Reihe von Änderungen in Kraft, welche speziell die “Melkkühe” der Nation wieder zu spüren bekommen. Dabei gibt es auch einige finanzielle Belastungen für die mobilen Österreicher.

Mineralölsteuer 2011

Zuerst einmal die Mineralölsteuer. Die Mineralölsteuer wird mit 1.1.2011 wesentlich erhöht. Diesel wird pro Liter um 5 Cent und Benzin um 4 Cent pro Liter erhöht. Dazu kommt natürlich noch die Umsatzsteuer, was somit eine Erhöhung um 6 Cent bzw. um 4,80 Cent pro Liter bedeutet.

Pendlerpauschale 2011

Im gleichen Zug wird zur Entlastung der Autofahrer die Pendlerpauschale um 10 Prozent erhöht.

Geschwindigkeitsüberschreitungen

Das Rasen auf den Straßen in Österreich wird ebenfalls teurer. Wer zu schnell unterwegs ist und die vorgeschriebenen Limits massiv überschreitet, muss mit längerem Führerscheinentzug rechnen.

Spritpreisverordnung 2011

Die Spritpreisverordnung erlaubt Tankstellenbetreibern in Zukunft nur noch einmal pro Tag die Preise zu erhöhen. Der Zeitpunkt für die Erhöhung ist einheitlich auf 12 Uhr Mittag festgelegt. Die Preise senken darf aber jederzeit gemacht werden.


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NOVA 2011 – die NOVA wird 2011 angehoben

In Österreich muss man beim Kauf eines Neuwagens die Normverbrauchsabgabe – kurz NOVA – bezahlen. Berechnet wird die NOVA auf Basis des Durchschnittverbrauches vom Neuwagen. Die NOVA wird als Prozentsatz auf den Neuwagenpreis aufgeschlagen und beträgt zwischen maximal 16 Prozent und theoretisch Null Prozent. Theoretisch deswegen, weil der Verbrauch für Dieselfahrzeuge dann bei 2 Litern und bei Benzinern bei 3 Liter liegen muss. In der Praxis beginnt die NOVA bei 5 Prozent.

Zusätzlich zum Verbrauch wird auch noch der CO2-Ausstoß berücksichtigt. Hier gibt es ein Bonus-Malus-System und es gibt dann einen Zuschlag oder Abschlag auf die Normverbrauchsabgabe.

Bisher ist es so, dass alle PKW bis 120 g CO2/km einen Bonus von 300,- Euro bekommen. 120 bis 160 g CO2/km sind neutral. Ab 161 g CO2/km muss ein Malus von 25,- Euro pro Gramm bezahlt werden.

Ab 2011 wird die Normverbrauchsabgabe für alle Neuwagen mit einem Schadstoffausstoß über 180 Gramm CO2/km zusätzlich erhöht. Zwischen 181 und 220 g CO2/km bezahlt man 50,- Euro pro Gramm und ab 221 Gramm sogar 75,- Euro pro Gramm.

Damit will man die Konsumenten auch bringen, dass in Zukunft umweltfreundlichere Autos gekauft werden. Natürlich gehts bei der Normverbrauchsabgabe aber darum, dass mit der Erhöhung der Normverbrauchsabgabe ein Beitrag zur Budgetsanierung 2011 erfolgt.


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Mineralölsteuer-Erhöhung 2011 – Benzin und Diesel werden teurer

Jeder Autofahrer bezahlt beim Tanken in Österreich die Mineralölsteuer. Kurz MÖSt. Diese Mineralölsteuer war ursprünglich zur Straßenerhaltung gedacht und war auch mal dafür zweckgebunden. Nicht mehr so seit 1987. Seitdem wird die Mineralölsteuer (MÖSt) laufend zur Sanierung vom Budget herangezogen.

Die letzte Erhöhung der Mineralölsteuer gab es Mitte 2007. Dann waren die Wahlen und da gab es natürlich keine Erhöhung der Mineralölsteuer. Derzeit beträgt die Mineralölsteuer für

  • Benzin: 0,442 Euro pro Liter
  • Diesel: 0,347 Euro pro Liter

Nun wird das Autofahren ab 2011 erneut teurer!

Die Mineralölsteuer wird ab 1. Jänner 2011 um 5 Cent beim Diesel und 4 Cent beim Benzin erhöht. Die Erhöhung der Mineralölsteuer ist jedoch netto. Das bedeutet es kommt noch die Mehrwertsteuer dazu und somit wird Diesel um 6 Cent und Benzin um 4,8 Cent teurer.

Verkauft wird es den Autofahrern als CO2-Abgabe. Tatsache ist, dass es eine ganz einfache Form der Budgetsanierung ist.


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Pensionserhöhung 2011 – die kleinen Pensionen steigen 2011

Auch die Pensionisten werden im nächsten Jahr ihren Beitrag zur Budgetsanierung beitragen.

In den letzten Jahren hat es bei den Erhöhungen der Pensionen anders aus gesehen. Speziell im Wahljahr 2008 wurden die Pensionen für 2009 um 3,4 Prozent erhöht. Für das Jahr 2010 sah es schon anders aus. Die Pensionen sind um 1,5 Prozent angehoben worden.

Im Sparjahr 2011 werden die “kleinen” Pensionen bis 2000,- Euro brutto um 1,2 Prozent angehoben. Ab 2310,- Euro Pension gibt es überhaupt keine Erhöhung mehr. Dazwischen, also zwischen 2000,- und 2310,- Bruttopension gibt es eine Einschleifregelung.

Trotz dieser geringen Erhöhung, die ein Teuerungsausgleich für die kleinen Pensionen sein soll, kostet die Erhöhung dem Staat über 335 Millionen Euro.

Trotzdem kann es passieren, dass ein “kleiner” Pensionist trotz Erhöhung von 1,2 Prozent im nächsten Jahr weniger raus bekommt. So wie es derzeit aussieht, verlieren auch die Pensionisten den Alleinverdienerabsetzbetrag, die keine Kinder haben.


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Budget 2011 – Steuererhöhungen und Belastungen

Die Regierung hat am letzten Wochenende das Budget für 2011 geschnürt. Rausgekommen sind dabei unter anderem ordentliche Mehrbelastungen für die Familien.

Folgend die Details zu den Steuererhöhungen und Belastungen, die mit 2011 auf uns zu kommen.

Mineralölsteuer (MÖSt)

Die Mineralölsteuer wird für 2011 erhöht. Verpackt unter dem Deckmantel “CO2-Abgabe” wird die Mineralölsteuer bei Diesel um 5 Cent pro Liter und bei Benzin um 4 Cent pro Liter erhöht. Die Erhöhung der Mineralölsteuer trifft somit jeden Autofahrer in Österreicher, aber auch die Tanktouristen, die zum Tanken nach Österreich kommen!

Normverbrauchsabgabe / CO2-Zuschlag

Auch die Normverbrauchsabgabe wird erhöht. Speziell jene Autos mit hohem Schadstoffausstoß werden mit einer höheren Normverbrauchsabgabe beglückt.

Flugsteuer / Flugticketabgabe

Der nächste kreative Akt der Bundesregierung für nächstes Jahr. Die Flugtickets werden mit einer zusätzlichen Abgabe belastet. Für Flüge innerhalb Europas muss man ab nächsten Jahr pro Ticket 8,- Euro zusätzlich bezahlen. Für Reisen außerhalb Europas wird die Flugticketabgabe bis zu 40,- Euro betragen.

Tabaksteuer

Auch für die Raucher wird es teurer. Die Tabaksteuer wird erhöht. Eine Packung Zigaretten wird je nach Marke zwischen 25 und 35 Cent teurer.

Aktiensteuer

Aktiengewinne werden in Zukunft mit 25% Kapitalertragssteuer (KESt) belastet. Somit fällt die steuerliche Begünstigung von Spekulationsgewinnen.

Bankenabgabe / Bankensteuer

Schon lange angekündigt und nun auch realisiert. Die Bankenabgabe findet sich auch im Budget für 2011. Vermutlich wird werden die Banken die neuen Bankenabgabe auf die Kunden abwälzen.
Die Kreditvertragsgebühr wird dafür ab nächstes Jahr abgeschafft.

Familienbeihilfe

Die Familien werden ab nächstes Jahr kräftig zur Kasse gebeten. Die 13. Familienbeihilfe wurde vor der letzen Nationalratswahl noch schnell eingeführt und jetzt wird hier gekürzt. Die 13. Familienbeihilfe wird fix 100,- Euro betragen und nur noch für Kinder vom sechsten bis zum fünfzehnten Lebensjahr bezahlt. Die Familienbeihilfe 2011 selbst wird nur noch bis zum 24. Lebensjahr (bisher 26. Lebensjahr) ausbezahlt.
Für arbeitssuchende Kinder im Alter von 18 bis 21 Jahren wird die Familienbeihilfe nun gestrichen.

Mehrkinderzuschlag

Der Mehrkinderzuschlag fällt dem Sparstift zum Opfer. Bisher 36,40 Euro pro Monat ab dem 3. Kind. Ab 2011 ersatzlos gestrichen.

Alleinverdienerabsetzbetrag

Bisher konnte man in Österreich auch ohne Kinder den Alleinverdienerabsetzbetrag gelten machen. Dies ist ab 2011 nicht mehr möglich. Der Alleinverdienerabsetzbetrag wird für Familien ohne Kinder gestrichen.

Pensionen / Hacklerregelung

Die Hacklerregelung wird nicht gestrichen. Diese bleibt bis 2013 aufrecht. Jedoch wird die Hacklerregelung etwas unattraktiver. Nachkauf von Schul- und Studienzeiten wird teurer. Ab 2014 wird das Pensionsantrittsalter angehoben.

Ein neuer Pensionist bekommt nun in Zukunft erst ab dem zweiten Jahr nach seinem Pensionsantritt eine erste Pensionserhöhung. Somit spart sich der Staat auch wieder einige Millionen Euro.

Pflegegeld

Auch beim Pflegegeld wird in Zukunft gespart. Grundsätzlich soll nicht das Pflegegeld reduziert werden, sondern der Zugang zur Pflegestufe eins und zwei wird erschwert. Zukünftig ist ein erhöhter Pflegeaufwand bei diesen beiden Stufen notwendig.


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Inflation über die Verpackung – Wie viel teure Luft kaufen Sie im Supermarkt?

Kennen Sie das Gefühl, dass Sie für Ihr Geld immer weniger Waren bekommen?

Ja? Dann können Sie sich auf Ihr Bauchgefühl verlassen.

Manche Lebensmittelhersteller verstecken immer wieder saftige Preiserhöhungen vor den Endkunden, indem Füllmengen ohne Vorankündigung oder spezielle Hinweise reduziert werden, im Gegensatz dazu aber der Verkaufspreis und die Verpackungsgröße komplett gleich bleiben.

Mit dieser Methode wird man als Endkunde, im wahrsten Sinne des Wortes, hinter das Licht geführt. Preiserhöhungen von 10%, 20% oder auch 30% können dabei schon vorkommen.

Aktuelle Beispiele dafür werden im Videobeitrag “Weniger Inhalt für´s gleiche Geld” von WISO  gezeigt, welchen Sie über die ZDF-Mediathek abrufen können. Das WISO-Video stammt aus der Sendung vom 12.07.2010.

Das Problem betrifft durchaus auch sehr namhafte Hersteller. Im Video werden beispielsweise versteckte Preiserhöhungen eines sehr bekannter Chipsherstellers, eines Teeherstellers oder auch eines Fertigsuppenherstellers aufgezeigt. Die Markennamen werden an dieser Stelle ganz bewußt nicht genannt, im Video erfahren Sie aber alle Details.

Versteckte Preiserhöhungen und die Inflation

Achten Sie also vielleicht einmal ganz bewußt auf diese Art der versteckten Preiserhöhungen. Wenn man dann in den Medien immer wieder erklärt bekommt, dass die Inflation auf sehr niedrigem Niveau ist und auch in naher Zukunft mit keiner hohen Inflation zu rechnen ist, klingt das alles andere als glaubwürdig.


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www.heimarbeit-spezial.de – Heimwerk Hamburg kassiert für Starter-Sets bietet aber keine Heimarbeit

Auf heimarbeit-spezial.de von Heimwerk Hamburg wird über verschiedene Arbeiten berichtet, die man in Heimarbeit durchführen könnte, um Geld zu verdienen. Konzeptinformationen rund um das “Arbeiten von Zuhause” stehen dabei im Vordergrund.

Der Wortlaut “Beratungs- und Informationsverlag” gleich im Kopfbereich der Seite ist für Branchenkenner aber schon der erste Hinweis darauf, dass man etwas genauer lesen sollte, was dort genau angeboten wird.

Was wird auf heimarbeit-spezial.de angeboten?

Folgende 4 Heimarbeiten werden im Überblick beschrieben:

  • Wundertüten füllen
  • Kugelschreiber montieren
  • Briefmarkenschaupackungen erstellen
  • CD-R / CD-RW kopieren

Für jede dieser 4 Tätigkeiten gibt es auf den Detailseiten von heimarbeit-spezial.de exemplarische Berechnungen der Verdienstmöglichkeiten. Die dabei angeführten Zahlen basieren laut den Angaben auf heimarbeit-direkt.de auf Annahmen.  Die Annahmen sind aus unserer Sicht jedoch sehr hoch gegriffen und entsprechen daher leider nicht wirklich der Realität.

Die Endergebnisse der Berechnungen bzw. die Verdienstchancen der Heimarbeitsjobs klingen daher sehr verlockend und nach einem einfachen und schnellen Einkommen. Wer möchte nicht mit wenig Zeitaufwand ganz leicht viel Geld verdienen?

Gibt es diese Heimarbeitsjobs wirklich?

Wer sich mit einem gesunden Hausverstand diese Frage selbst stellt, wird schnell auf logischen Schlussfolgerungen und somit auch auf die Antwort kommen.

Kugelschreiber werden seit vielen Jahren großteils in China produziert und von dort importiert. Die Montage der Einzelteile in Europa würde aufgrund der hohen Lohnkosten nicht wettbewerbsfähig sein. Die Heimarbeit Kugelschreiber montieren wird somit zwar beworben, aber die Aufträge werden ausbleiben.

Beim Wundertüten füllen verhält sich die Lage sehr ähnlich wie beim Kugelschreiber montieren. Die Arbeit kann ohne Probleme maschinell erledigt werden und die Wundertüten werden aus Billiglohnländern importiert.

Beim Briefmarkenschaupackungen erstellen und beim CD-R / CD-RW kopieren dürfen Sie nun selbst nachdenken, was dahinter stecken könnte. Ich bin mir sicher, Sie werden schnell auf eine Antwort kommen.

Starter-Sets um 80 Euro, aber keine Aufträge für Heimarbeit

Einmal ganz abgesehen davon, dass es die beschriebenen Heimarbeiten so nicht wirklich gibt, wird auf heimarbeit-spezial.de keine Heimarbeit angeboten. Dem Betreiber der Seite muss man an dieser Stelle zu gute halten, dass dieser Umstand bei genauerem Hinsehen auch aus dem geschriebenen Text hervorgeht.

Angeboten werden lediglich Konzeptinformationen bzw. Starter-Sets, die einen Überblick über die jeweilige Heimarbeit verschaffen soll. Der Preis für ein Starter-Set ist mit 80 Euro schon sehr unverschämt, da sich die Investition für die Kunden nie lohnen wird.

Wer dringend Geld benötigt und die geschriebenen Texte auf heimarbeit-direkt.de nur oberflächlich durchliest, läuft somit Gefahr, dass womöglich falsche Hoffnungen geweckt werden. Wer sich ein Starter-Set gekauft hat und darauf hofft auch Auftäge für diese Heimarbeiten zu bekommen, wird enttäuscht feststellen, dass sie die 80 Euro besser einsetzen hätten können.

Arbeit von Zuhause – Ein Trend der Zukunft?

Daß zukünftig der Anteil jener Menschen, die von zuhause aus arbeiten, steigen wird, deckt sind auch mit unserer Meinung. Darüber haben wir hier auf www.nebenjob-heimarbeit.at schon öfter geschrieben. Nur glauben wir auch, dass der Trend sich eher in Richtung Computerarbeit entwickeln wird. Speziell das Internet bietet immer mehr Chancen und Möglichkeiten, nebenbei ein lukratives Nebeneinkommen aufzubauen.


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