Mrz 02

Die Arbeitslosigkeit ist ja bekanntlich in den letzten Monaten aufgrund der Wirtschaftskrise ständig gestiegen.

Wer seinen Job plötzlich verliert und keine Geldreserven gebildet hat, steht dann meist vor einem ernsten finanziellen Problem. Wie man seine Miete noch bezahlen oder sonstigen Fixkosten abdecken kann, sind in der Regel dann unangenehme Themen, die während eines aktiven Dienstverhältnisses selbstverständlich waren.

Arbeitslosengeld als Überbrückungshilfe

Das Arbeitslosengeld soll genau in solchen Fällen als Überbrückungshilfe bis zum nächsten Job weiterhelfen. Doch reicht das Arbeitslosengeld aus, um die wichtigsten Dinge damit bezahlen zu können?

Wer wieviel Arbeitslosengeld bekommt, wurde auf Nebenjob-Heimarbeit.at bereits mit dem Artikel Arbeitslosengeld Berechnung – Wieviel Arbeitslosengeld bekomme ich? thematisiert. Sollten Sie in der glücklichen Lage sein, noch nie oder bisher nur ganz selten arbeitslos gewesen zu sein, dann nutzen Sie einfach hier und jetzt die Gelegenheit um eine Berechnung für sich selbst durchzuführen um zu wissen, wieviel oder wie wenig Geld man eigentlich im Falle einer Arbeitslosigkeit bekommt. Den Link zum Onlinerechner für das Arbeitslosengeld finden Sie im oben genannten Beitrag.

Das Arbeitslosengeld liegt in Österreich weit unter dem EU-Durchschnitt, die Nettoersatzrate ist mit 55% im Gegensatz zum EU-Durchschnitt von 70% sehr mager. Der Ruf nach einer Erhöhung ist daher mehr als berechtigt.

Reicht das Arbeitslosengeld oder nicht?

Falls Sie schon einmal Arbeitslosengeld bezogen haben oder aktuell beziehen, können Sie sicherlich am besten einschätzen, wie es in dieser Zeit um ihren Finanzen steht bzw. gestanden ist. Es steht natürlich fest, daß man finanzielle Einbußen hinnehmen muß. Wenn es nicht so wäre, müsste ja keiner mehr Arbeiten gehen.

Ihre Meinung ist gefragt

Es gibt zu dieser Frage sicherlich unterschiedliche Meinungen, aber genau Ihre Meinung würde uns sehr interessieren. Hinterlassen Sie einfach einen Kommentar am Ende dieser Seite, damit auch andere Ihren Standpunkt hier nachlesen können.

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Feb 15

Sind Sie bereits auf der Suche nach einem Ferialjob für den Sommer 2010? Haben Sie bereits einen Ferialjob gefunden?

Wie jedes Jahr suchen auch heuer wieder viele Schüler und Studenten einen  Ferialjob für den Sommer. Wer rechtzeitig mit der Suche beginnt und zeitgerecht mehrere Bewerbungen losschickt, hat dabei wesentlich bessere Chancen einen Job zu finden als Spätentschlossene, die sehr kurzfristig noch ihr Glück versuchen. Ferialjobs sind immer sehr begehrt.

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation und der erhöhten Arbeitslosigkeit wird es vermutlich im Jahr 2010 aber spürbar schwieriger werden erstens den passenden Ferialjob oder zweitens überhaupt eine freie Stelle zu finden.

Bereits im Jahr 2009 gab es viele kleine aber auch große Firmen, die keine oder nur sehr wenige Ferialjobber aufgenommen haben, da die Aufträgsbücher und die Auslastung nicht den Absatzprognosen entsprachen. Diese Maßnahmen dienten oftmals dazu, dass das Stammpersonal gehalten werden konnte.

Gerade deshalb sollten Sie sich 2010 umso mehr anstrengen, um einen der vermutlich sehr raren Ferialjobs zu ergattern.

Wertvolle Tipps und auch wichtige Links für die Ferialjob-Suche in Österreich finden Sie im Artikel Ferialjob für den Sommer suchen .

Für all jene unter Euch, die gerne zocken, die sollten sich die YPD-Challenge von Ö3 etwas näher ansehen. Ö3 verlost Praktikumsplätze bei österreichischen Top-Unternehmen für diesen Sommer. Bei einem Online-Game muss man verschiedene Aufgaben lösen und dann nur noch beim großen Finaltag in Wien gewinnen, um einen der besten Ferialjobs Österreichs zu gewinnen. Oder dann vermutlich doch besser – schon jetzt Bewerbungen für Euren Ferialjob 2010 schreiben.

Nebenjob-Heimarbeit.at wünscht jedem viel Glück bei der Ferialjob-Suche im Jahr 2010!

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Feb 03

Seit einiger Zeit geistert in den Medien die Mindestsicherung herum. Nun ist diese fixiert worden.

Worum geht es eigentlich bei der Mindestsicherung?

Die Mindestsicherung wird die bisherige Sozialhilfe ablösen. Mit ersten September 2010 wird die Mindestsicherung eingeführt. Eine entsprechende Übereinkunft zwischen den Sozialreferenten der Bundesländer und Sozialminister Rudolf Hundstorfer gibt es bereits. Nun muss das Sozialministerium eine entsprechende Regierungsvorlage ausarbeiten.

Wie hoch ist die Mindestsicherung und wie oft wird diese ausbezahlt?

Die Mindestsicherung wird ab 1. September zwölf Mal pro Jahr ausbezahlt. Alleinstehende Empfänger erhalten zukünftig 744 Euro und dies ist in ganz Österreich einheitlich. Einzig der darin enthaltene Zuschuss für das Wohnen – welcher 168 Euro beträgt – wir dann individuell von den Ländern angepasst. In der Stadt Salzburg werden schon heute 380,- Euro Wohnzuschuss bezahlt.

Die Empfänger der Mindestsicherung sind zukünftig auch krankenversichert und erhalten auch eine e-Card.

Wie und wo kann die Mindestsicherung beantragt werden?

Entsprechende Anträge für die Mindestsicherung müssen beim Arbeitsmarktservice abgegeben werden. Die Empfänger der Mindestsicherung sollen auch mehr in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen – z.B. Schulungen – eingebunden werden, sodass Arbeitslose wieder schneller einen Job finden.

Ziel der neuen Mindestsicherung ist es auch, dass weniger Missbrauch gemacht werden kann, als derzeit mit der Sozialhilfe.

Wie sich die Mindestsicherung in Zukunft bewährt, wird die Praxis dann ab 1. September 2010 zeigen.

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Aug 24

Es gibt gute Chefs und auch weniger gute Chefs. Diese Erkenntnis hat wohl jeder schon mindestens einmal in seinem Leben machen dürfen.

Den gleichen Satz könnte man ebenso mit fähigen Chefs und unfähigen Chefs formulieren. Doch letzteres klingt schon etwas beleidigend, auch wenn es teilweise die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit ist. :-)

Stukturen und Hierarchien

Viele Strukturen unserer Gesellschaft sind als Hierarchie aufgebaut, sei es in der Politik, bei Vereinen oder auch in Firmen. Zugegeben, eine gewisse Ordnung muss sein, sonst würde ja jeder tun was er will. Welchen Sinn jedoch so manche Beförderung oder Stellenbesetzung innerhalb einer Hierarchie hat, ist manchmal für Aussenstehende nicht ganz so leicht nachvollziehbar. Überforderung durch Unfähigkeit ist dabei keine Seltenheit. Warum manche Leute sozusagen in der Hierarchie immer wieder “hinauffallen”, kann durch das Peter Prinzip (benannt nach dem Erfinder Laurence J. Peter) erklärt werden.

Das Peter-Prinzip

Das sogenannte Peter-Prinzp bringt ein wenig Licht in das Thema, warum es auch nicht so gute Chefs gibt. Laut Wikipedia wird das Peter-Prinzip mit folgenden Worten beschieben:

In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.

Der Satz alleine lässt sehr viel Interpretationsspielraum zu. Folgendes Video erklärt auf witzige und verständliche Art und Weise, was damit gemeint ist und wie die Realität leider oftmals aussieht.

  • Welche Erfahrungen konntet Ihr schon mit dem Peter-Prinzip machen?
  • Kennt ihr auch Leute die Funktionen wahrnehmen, für die sie eigentlich gar nicht geeignet sind oder nicht qualifiziert sind?

Schreibt uns eure Meinung als Kommentar zu diesem Artikel.

 

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Jul 02

Jobbörsen für Wien, oder zumindest mit einem gesonderten Suchfilter für Wien, findet man immer mehr im Internet. Darum haben wir uns einmal etwas genauer umgesehen und eine Liste mit Online-Jobbörsen zusammengetragen, wo man Jobs mit regionalem Bezug zu Wien finden kann.

Der Trend für den Stellenmarkt und Stellenanzeigen generell geht tendentiell stark weg von den herkömmlichen Printmedien und verlagert sich massiv in Richtung Internet.

Steigende Arbeitslosigkeit erhöht Nachfrage nach freien Jobs

Die erhöhte Nachfrage nach Jobs ist aktuell auf die steigende Arbeitslosigkeit zurückzuführen. Da es im Moment aufgrund der Wirtschaftskrise aber nicht in allen Betrieben so gut läuft wie in den letzten Jahren, sind auch nicht so viele Stellen zu besetzen. Dieser Trend ist bei genauerem Hinsehen auch bei den Online-Jobbörsen erkennbar. Die freien Stellen werden weniger und die Stellengesuche werden mehr.

Jobbörse Wien – Wo findet man Jobs für Wien und Umgebung?

Online-Jobbörsen erleben aktuell einen kontinuierlichen Zulauf von Interessenten. Jobbörsen im Internet bieten eine einfache und unkomlizierte Möglichkeit, offene Stellen und Jobangebote zu finden, und das rund um die Uhr. Beispiele dafür findet ihr hier:

Kennt ihr noch weitere interessante Jobbörsen für Wien und Umgebung? Wenn ja, bitten wir um eine kurze Info im Kommentarbereich ganz unten auf dieser Seite.

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Apr 15

Wer seinen Arbeitsplatz verloren hat und kurzfristig keine alternativen Möglichkeiten zum Geldverdienen findet, hat unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Arbeitslosengeld, um im Zeitraum der Arbeitssuche etwas Geld zur Existenzsicherung zu haben.

Wer hat Anspruch auf Arbeitslosengeld?

Anspruch auf Arbeitslosengeld hat grundsätzlich jeder Arbeitslose, der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, arbeitswillig ist und zumutbare Jobs annimmt. Die detaillierten Bedingungen für den Anspruch auf Arbeitslosengeld sind auf Homepage des Arbeitsmarktservice einsehbar (Link).

Meldung zur Stellensuche – Next Job

Wer sich aktuell noch in einem aktiven Arbeitsverhältnis befindet und den genauen Zeitpunkt des Endes des Beschäftigungsverhältnisses bereits kennt, kann schon vorab beim AMS seine Meldung zur Stellensuche abgeben. Dieser Service wird vom AMS unter dem Titel Next Job angeboten. So kann man die Chancen auf eine rasche Vermittlung für eine neue Beschäftigung erhöhen.

Die Anmeldung bei “Next Job” ersetzt jedoch nicht den Antrag auf Arbeitslosengeld, der gesondert beim AMS gestellt werden muss. Hierfür ist eine fristgerechte persönliche Vorsprache beim AMS notwendig.

Arbeitslosengeld – Berechnung

Die Arbeitslosengeld-Berechnung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Je nach Datum der Geltendmachung (erstes oder zweites Halbjahr) wird der Grundbetrag aus der Jahresbeitragsgrundlage der arbeitslosenversicherungsplichtigen Entgelte des vorletzten Jahres oder des letzten Kalenderjahres ermittelt. Durch Familienzuschläge und einem Ergänzungsbeitrag kann sich der Grundbetrag noch verändern.
Alle Details zur Arbeitslosengeld-Berechnung kann man auf der Homepage des AMS nachlesen.

Online-Arbeitslosengeld-Berechnung vom BRZ

Das Bundesrechenzentrum bietet im Auftrag dem AMS einen Online-Rechner für das Arbeitslosengeld an, mit dem man innerhalb weniger Minuten die Höhe des Anspruches ermitteln kann. Mit Hilfe eines Berechnungsassistenten werden alle notwendigen Daten abgefragt, auf dessen Basis die Berechnung durchgeführt wird. Das Ergebnis ist als Richtwert zu sehen, die genaue Höhe des Arbeitslosengeldes wird durch das AMS berechnet (Link zum Onlinerechner).

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Apr 01

Das Arbeitslosengeld ist in Österreich ein Teil des sozialen Netzes, um im Falle des Arbeitsplatzverlustes im Zeitraum der Arbeitssuche existentiell abgesichert zu sein.

Die Angst um den Arbeitsplatz

Immer mehr Arbeitnehmer haben aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen berechtigte Angst um ihren Arbeitsplatz, denn die Auftragslage hat sich in vielen Betrieben nach einigen “fetten” Jahren nun spürbar verschlechtert. In den Medien ist mittlerweile nicht mehr nur von der Wirtschaftskrise und von der Kurzarbeit zu lesen. Immer öfter werden bereits konkrete Pläne zum Stellenabbau bekannt, von denen Arbeitnehmer kleinerer Betrieben bis hin zu großen Konzernen betroffen sein werden. Die traurige Konsequenz daraus ist, daß die Anzahl der Personen, welche Arbeitslosengeld beziehen, im Jahr 2009 voraussichtlich kräftig steigen wird.

Arbeitslosengeld liegt in Österreich weit unter EU-Durchschnitt

Wer sich beim Arbeitmarktservice als arbeitslos meldet und Arbeitslosengeld bezieht, wird in der Regel schnell bemerken, dass man den Gürtel um einiges enger schnallen muss, um mit dem Geld die monatlichen Fixkosten abzudecken und dann auch noch Lebensmittel oder andere Dinge des täglichen Bedarfs kaufen zu können.

Das Arbeitslosengeld liegt in Österreich mit einer Nettoersatzrate von 55% des Letztverdienstes im Vergleich zum EU-Durchschnitt im Keller, wodurch immer mehr erwerbslose Menschen nur noch Bezüge unterhalb des Existenzminimums erhalten. Unter diesen Bedingungen ist es sehr schwierig über die Runden zu kommen. Wenn man in so einer Situation keinen Rückhalt in der Familie oder durch Freunde hat, ist man stark armutsgefährdet. Der EU-weite Durchschnitt beim Arbeitslosengeld liegt bei rund 70%.

Eine Anhebung des Arbeitslosengeldes bzw. der Nettoersatzrate in Österreich wurde in den letzten Wochen von manchen Politikern gefordert. Ob bzw. wann darüber im Nationalrat diskutiert wird, ist unklar.

Anstatt das Geld gerecht an die Bürger zu verteilen, werden lieber viele Milliarden von Euro zur Rettung von Banken verwendet. Die Politik ist daher gefordert, entsprechende Maßnahmen zu setzen und eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes in die Wege zu leiten, damit man der steigenden Armutsgefährdung rechtzeitig entgegenwirken kann.

Eure Meinung zum Thema Arbeitslosengeld ist gefragt?

Teilt uns eure Stimmung und eure Meinung in den Kommentaren mit.

  • Könntet ihr euch mit 55% des Letzteinkommens das Leben leisten?
  • Findet ihr es richtig, daß Milliarden von Euro zur Rettung von Banken ver(sch)wendet werden, während viele österreichische Staatsbürger am Existenzminimum leben müssen?

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Jan 10

Dass die Arbeitslosigkeit in Österreich im Jahr 2009 aufgrund der aktuell vorherrschenden Konjunkturflaute spürbar steigen wird, ist derzeit in vielen Prognosen zu lesen. Schon mit Ende 2008 sind die Vorboten für die steigende Arbeitslosigkeit deutlich zu spüren.

Laut der Homepage des AMS (Arbeitsmarktservice Österreich) ist die Arbeitslosigkeit bereits im Dezember 2008 um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau gestiegen, was in absoluten Zahlen einen Anstieg der Arbeitssuchenden um 21.841 auf insgesamt 287.147 bedeutet. Sehr drastisch ist der Anstieg bei den Altersgruppen zwischen 15 und 19 Jahren mit 17,4% und zwischen 20 und 24 Jahren mit 16,3%.
(Quelle: AMS)

Aktuelle Prognosen zum BIP von OeNB, WIFO, IHS

Glaubt man der aktuellen Prognose der Österreichischen Nationalbank, so wird die Wirtschaft in Österreich im Jahr 2009 um 0,3% real schrumpfen und 2010 wieder um 0,8% wachsen. Das WIFO prognostiziert für das Jahr 2009 einen Rückgang des BIP um 0,5% und IHS erwartet 0,1%.

Auch wenn diese Zahlen von Experten prognostiziert werden, ist ein Blick in die Zukunft nichts anderes als Kaffeesudleserei, was man an den unterschiedlichen Ergebnissen von OeNB mit -0,3%, vom WIFO mit -0,5% und vom IHS mit -0,1% schön erkennen kann. Wären diese Daten klar berechenbar, gäbe es nicht 3 unterschiedliche Ergebnisse, garantieren kann diese Werte somit niemand. Ob es besser oder schlechter als diese Prognosen wird, kann man auch erst 2010 sagen, denn dann liegen die Daten dafür vor.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit 2009 in Österreich

Die internationale Konjunkturkrise wird nicht spurlos am österreichischen Arbeitsmarkt vorübergehen, das ist mittlerweile jedem von uns klar. Das rückläufige Wirtschaftwachstum wird im Jahr 2009 einige Einsparungsmaßnahmen erfordern und damit Arbeitsplätze kosten.

Es wird zwar Konjunkturpakete geben, die Schlimmeres verhindern sollen, doch wird dies nicht die einzige Maßnahme sein, die man treffen muss, um die Arbeitslosigkeit einigermaßen gering zu halten.

Kurzarbeit wird in manchen Betrieben Schwankungen oder Einbrüche bei den Auftragseingängen abfedern. Da die Kurzarbeitsbeihilfe vom AMS aber maximal 3 Monate und nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen ausbezahlt wird, stellt ist Möglichkeit keine langfristige Lösung des Problems dar.

Positive Impulse durch die angekündigte Steuerreform im Jahr 2009 wären wünschenswert. Erste Details der Reform wurden bereits bekanntgegeben, welche im Laufe des Jahres 2009 rückwirkend mit 1.1.2009 geltend werden.

Fazit

Wir werden alle miteinander abwarten müssen, was das Jahr 2009 bringt und wie sich die Arbeitslosigkeit in Österreich entwickelt. Die Steuergelder (des Volkes) werden hoffentlich für sinnvolle und nachhaltige Maßnahmen zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes eingesetzt. Auch wenn es nicht leicht fällt, werden wir durch positives Denken die Ängste überwinden müssen, damit der Optimismus in der Wirschaft und bei den Konsumenten wieder zurückkehren kann.

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