Immer mehr brauchen einen Nebenjob
Nicht jeder will einen Nebenjob ausüben. Aber immer mehr müssen einen Nebenjob ausüben. Immer mehr Menschen brauchen neben dem Hauptberuf noch einen Job: einen Nebenjob oder einen Job, der von zu Hause aus ausgeübt wird (Heimarbeit). Das Geld vom Hauptjob reicht nicht mehr aus, um über die Runden zu kommen.
In Deutschland braucht bereits jeder zehnte Berufstätiger einen Nebenjob. Ich denke, in Österreich sieht die Situation nicht viel anders aus.
Die Zahl der Personen, die einen Nebenjob neben dem Hauptberuf brauchen, ist in den letzten Jahren stark angestiegen.
Dabei sind die folgenden Bereiche beliebt für Nebenjobs:
- Gastgewerbe
- Gebäudereinigung
- Einzelhandel
Einerseits verdienen viele einfach zu wenig, sodass ein zweiter Job notwendig ist. Aber auch der Trend zur Teilzeit trägt dazu bei, das dann ein Job nicht reicht und ein zweiter Job notwendig ist.
Aber nicht immer ist die finanzielle Not der Grund, dass jemand einen Zweitjob ausübt. Viele Menschen üben auch noch einen Nebenjob aus, um sich eine größere Urlaubsreise leisten zu können. Aber auch ein teures Hobby führt oft dazu, dass jemand einen Nebenjob ausübt.
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Bildungskarenz – ein Mittel gegen Arbeitslosigkeit in wirtschaftlichen Krisenzeiten
Stillstand ist Rückschritt, Weiterbildung ist daher unumgänglich. Will man im Job weiterkommen, will man mehr erreichen, so ist es notwendig, sich ständig weiterzuentwickeln bzw. weiterzubilden.
Doch gerade die Weiterbildung, wenn diese über einen längeren Zeitraum andauert, braucht viel Zeit und ist neben dem eigenen Job meist sehr anstrengend. Dafür wird die Bildungskarenz angeboten, wobei man als Arbeitnehmer für Weiterbildungszwecke pausieren kann.
Wann kann ich Bildungskarenz in Anspruch nehmen?
Wenn Sie Interesse an der Bildungskarenz haben, so müssen Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber abstimmen. Das bedeutet, dass Sie als Arbeitnehmer mit Ihrem Arbeitgeber eine diesbezügliche Vereinbarung treffen und dabei ist es notwendig, dass auch die Interessen der Firma berücksichtigt werden.
Wenn Sie als Arbeitnehmer während der Bildungskarenz das Weiterbildungsgeld in Anspruch nehmen wollen, so ist es notwendig, dass Sie mindestens ein Jahr ununterbrochen bei Ihrem Dienstgeber bereits beschäftigt sind.
Sind Sie Saisonbeschäftigter, so müssen Sie innerhalb der letzten vier Jahre auf insgesamt ein Jahr Beschäftigung bei ein und dem selben Dienstgeber kommen.
Sie müssen beachten, dass die Weiterbildung mindestens 20 Wochenstunden ausmacht.
Soviel Weiterbildungsgeld bekommen Sie:
Es steht Ihnen ein Weiterbildungsgeld in der Höhe des Arbeitslosengeldes zu. Im besten Fall können Sie so bis zu 1300,- Euro Weiterbildungsgeld in Anspruch nehmen. Daneben dürfen Sie auch noch einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen, was bis zu 349,- /Monat bedeutet. Mindestens erhalten Sie jedoch den Betrag des Kinderbetreuungsgeldes, was 14,53 Euro täglich ausmacht. Solange Sie das Weiterbildungsgeld erhalten, sind Sie kranken- und unfallversichert. Außerdem werden die Zeiten bei der Pension angerechnet.
Der Antrag für die Bildungskarenz muss beim Arbeitsmarktservice eingebracht werden.
Gerade jetzt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Bildungskarenz eine Möglichkeit für Unternehmen, die Mitarbeiter günstig weiterzubilden und trotzdem die Mitarbeiter im Unternehmen zu behalten, um danach gestärkt aus der Krise zu kommen.
Habt Ihr schon die Bildungskarenz in Anspruch genommen? Wenn ja, schreibt uns Eure Erfahrungen mit der Bildungskarenz.
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Arbeitslosengeld liegt in Österreich weit unter EU-Durchschnitt
Das Arbeitslosengeld ist in Österreich ein Teil des sozialen Netzes, um im Falle des Arbeitsplatzverlustes im Zeitraum der Arbeitssuche existentiell abgesichert zu sein.
Die Angst um den Arbeitsplatz
Immer mehr Arbeitnehmer haben aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen berechtigte Angst um ihren Arbeitsplatz, denn die Auftragslage hat sich in vielen Betrieben nach einigen “fetten” Jahren nun spürbar verschlechtert. In den Medien ist mittlerweile nicht mehr nur von der Wirtschaftskrise und von der Kurzarbeit zu lesen. Immer öfter werden bereits konkrete Pläne zum Stellenabbau bekannt, von denen Arbeitnehmer kleinerer Betrieben bis hin zu großen Konzernen betroffen sein werden. Die traurige Konsequenz daraus ist, daß die Anzahl der Personen, welche Arbeitslosengeld beziehen, im Jahr 2009 voraussichtlich kräftig steigen wird.
Arbeitslosengeld liegt in Österreich weit unter EU-Durchschnitt
Wer sich beim Arbeitmarktservice als arbeitslos meldet und Arbeitslosengeld bezieht, wird in der Regel schnell bemerken, dass man den Gürtel um einiges enger schnallen muss, um mit dem Geld die monatlichen Fixkosten abzudecken und dann auch noch Lebensmittel oder andere Dinge des täglichen Bedarfs kaufen zu können.
Das Arbeitslosengeld liegt in Österreich mit einer Nettoersatzrate von 55% des Letztverdienstes im Vergleich zum EU-Durchschnitt im Keller, wodurch immer mehr erwerbslose Menschen nur noch Bezüge unterhalb des Existenzminimums erhalten. Unter diesen Bedingungen ist es sehr schwierig über die Runden zu kommen. Wenn man in so einer Situation keinen Rückhalt in der Familie oder durch Freunde hat, ist man stark armutsgefährdet. Der EU-weite Durchschnitt beim Arbeitslosengeld liegt bei rund 70%.
Eine Anhebung des Arbeitslosengeldes bzw. der Nettoersatzrate in Österreich wurde in den letzten Wochen von manchen Politikern gefordert. Ob bzw. wann darüber im Nationalrat diskutiert wird, ist unklar.
Anstatt das Geld gerecht an die Bürger zu verteilen, werden lieber viele Milliarden von Euro zur Rettung von Banken verwendet. Die Politik ist daher gefordert, entsprechende Maßnahmen zu setzen und eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes in die Wege zu leiten, damit man der steigenden Armutsgefährdung rechtzeitig entgegenwirken kann.
Eure Meinung zum Thema Arbeitslosengeld ist gefragt?
Teilt uns eure Stimmung und eure Meinung in den Kommentaren mit.
- Könntet ihr euch mit 55% des Letzteinkommens das Leben leisten?
- Findet ihr es richtig, daß Milliarden von Euro zur Rettung von Banken ver(sch)wendet werden, während viele österreichische Staatsbürger am Existenzminimum leben müssen?
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Kurzarbeit – das Schlagwort in der aktuellen Wirtschaftskrise
Nahezu bereits jeden Tag liest man in der Zeitung von der Wirtschaftskrise. Viele Unternehmen haben Probleme neue Aufträge zu bekommen und verzeichnen derzeit teils kräftige Auftragsrückgänge.
Als logische Konsqeuenz stehen daher Einsparungsmaßnahmen auf der Tagesordnung und so wird auch versucht, bei den Personalkosten zu sparen. Hierbei trifft es vor allem die „kleinen“ Arbeiter. Teils werden Mitarbeiter kräftig abgebaut, wodurch es wieder mehr Arbeitssuchende gibt.
Weiters liest und hört man laufend vom Stichwort: Kurzarbeit.
Das AMS – Arbeitsmarktservice – rechnet aufgrund der derzeitigen Wirtschaftslage, dass die Zahl der Kurzarbeiter im 1. Quartal 2009 auf über 26.000 ansteigen wird. Im Dezember letzten Jahres waren es „nur“ annähernd 9.000 Kurzarbeiter. Zum Vergleich: Ende 2007 waren es nur rund 200 Arbeiter, die kurzgearbeitet haben.
Die Kurzarbeit ist eine Möglichkeit, um den Anstieg der Arbeitslosigkeit in Österreich zu verhindern, bzw. zu mindern. Kurzarbeit ist jedoch keine dauerhafte Lösung sondern nur eine Notmaßnahme um große Kündigungswellen etwas abzudämpfen.
Unternehmen können nicht von sich aus einfach Kurzarbeit verhängen, dazu muss der Arbeitgeber die Kurzarbeit entsprechend beim AMS anmelden. Die Betriebe bekommen vom AMS eine Kurzarbeitsbeihilfe, welche dem fiktiven Anteil an Arbeitslosengeld für die verminderte Arbeitszeit entspricht. Die Kurzarbeit kann auch für Leiharbeiter in Anspruch genommen werden.
Die Regelung für Kurzarbeit unterliegt genauen Richtlinien, welche auf der Homepage des AMS auffindbar sind. (Link)
Aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise, der steigenden Arbeitslosigkeit und vermehrter Kurzarbeit, werden die vielen Möglichkeiten für Nebenjobs wieder attraktiver. Eine Fülle von Informationen finden Sie auf unserer www.nebenjob-heimarbeit.at .
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Wie hoch steigt die Arbeitslosigkeit in Österreich im Jahr 2009?
Dass die Arbeitslosigkeit in Österreich im Jahr 2009 aufgrund der aktuell vorherrschenden Konjunkturflaute spürbar steigen wird, ist derzeit in vielen Prognosen zu lesen. Schon mit Ende 2008 sind die Vorboten für die steigende Arbeitslosigkeit deutlich zu spüren.
Laut der Homepage des AMS (Arbeitsmarktservice Österreich) ist die Arbeitslosigkeit bereits im Dezember 2008 um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau gestiegen, was in absoluten Zahlen einen Anstieg der Arbeitssuchenden um 21.841 auf insgesamt 287.147 bedeutet. Sehr drastisch ist der Anstieg bei den Altersgruppen zwischen 15 und 19 Jahren mit 17,4% und zwischen 20 und 24 Jahren mit 16,3%.
(Quelle: AMS)
Aktuelle Prognosen zum BIP von OeNB, WIFO, IHS
Glaubt man der aktuellen Prognose der Österreichischen Nationalbank, so wird die Wirtschaft in Österreich im Jahr 2009 um 0,3% real schrumpfen und 2010 wieder um 0,8% wachsen. Das WIFO prognostiziert für das Jahr 2009 einen Rückgang des BIP um 0,5% und IHS erwartet 0,1%.
Auch wenn diese Zahlen von Experten prognostiziert werden, ist ein Blick in die Zukunft nichts anderes als Kaffeesudleserei, was man an den unterschiedlichen Ergebnissen von OeNB mit -0,3%, vom WIFO mit -0,5% und vom IHS mit -0,1% schön erkennen kann. Wären diese Daten klar berechenbar, gäbe es nicht 3 unterschiedliche Ergebnisse, garantieren kann diese Werte somit niemand. Ob es besser oder schlechter als diese Prognosen wird, kann man auch erst 2010 sagen, denn dann liegen die Daten dafür vor.
Entwicklung der Arbeitslosigkeit 2009 in Österreich
Die internationale Konjunkturkrise wird nicht spurlos am österreichischen Arbeitsmarkt vorübergehen, das ist mittlerweile jedem von uns klar. Das rückläufige Wirtschaftwachstum wird im Jahr 2009 einige Einsparungsmaßnahmen erfordern und damit Arbeitsplätze kosten.
Es wird zwar Konjunkturpakete geben, die Schlimmeres verhindern sollen, doch wird dies nicht die einzige Maßnahme sein, die man treffen muss, um die Arbeitslosigkeit einigermaßen gering zu halten.
Kurzarbeit wird in manchen Betrieben Schwankungen oder Einbrüche bei den Auftragseingängen abfedern. Da die Kurzarbeitsbeihilfe vom AMS aber maximal 3 Monate und nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen ausbezahlt wird, stellt ist Möglichkeit keine langfristige Lösung des Problems dar.
Positive Impulse durch die angekündigte Steuerreform im Jahr 2009 wären wünschenswert. Erste Details der Reform wurden bereits bekanntgegeben, welche im Laufe des Jahres 2009 rückwirkend mit 1.1.2009 geltend werden.
Fazit
Wir werden alle miteinander abwarten müssen, was das Jahr 2009 bringt und wie sich die Arbeitslosigkeit in Österreich entwickelt. Die Steuergelder (des Volkes) werden hoffentlich für sinnvolle und nachhaltige Maßnahmen zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes eingesetzt. Auch wenn es nicht leicht fällt, werden wir durch positives Denken die Ängste überwinden müssen, damit der Optimismus in der Wirschaft und bei den Konsumenten wieder zurückkehren kann.
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