Zinsen werden von EZB unter 2% gesenkt
Diese Woche wurde der Leitzins von der Europäischen Zentralbank (EZB) wie erwartet um 50 Basispunkte auf 1,5 % p.a. gesenkt. Damit senkt die EZB den Leitzinssatz erstmals seit der Euro-Einführung unter die Marke von 2 Prozent. Seit dem Herbst 2008 hat die EZB den Leitzins somit um insgesamt 2,25 Prozentpunkte gesenkt.
Mit dieser Zinssenkung reagierte die EZB erneut auf die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise. War man zuvor noch von einem BIP-Wachstum von -0,5% ausgegangen, ist nun ein BIP-Wachstum von minus 2,7% für 2009 prognostiziert. Von “Wachstum” kann aber aufgrund des negativen Vorzeichens nicht mehr wirklich gesprochen werden.
Verschiedene Finanzexperten (wenn man diese in der derzeitigen Krise noch so nennen kann *g*) gehen davon aus, dass die EZB in den nächsten Monaten den Leitzinssatz weiter senken werden. Es wird vermutet, dass bis spätestens Jahresmitte der Leitzins auf bis zu 1 % gesenkt wird. Darunter dürfte die EZB aber nicht gehen.
Was bedeutet diese Zinssenkung für die Kreditnehmer und Sparer?
Für die Sparer heißt es nichts gutes. Die Banken werden relativ rasch diese Zinssenkung weitergeben, wodurch für die Sparer weniger Zinsen übrigbleiben. Einzig die Direktbanken / Internetbanken zahlen noch etwas mehr Zinsen, wobei die Zeiten mit 4 bis 5 % p.a. vorbei sind!
Freuen dürfen sich hingegen all jene, die einen Euro-Kredit mit variablen Zinsen laufen haben. Hier werden die Zinsen entsprechend angepasst. Je nachdem, an welchen Euribor-Zinssatz Sie gebunden sind, werden die Zinsen bei einer der nächsten Zinszahlungen gesenkt werden. Das bedeutet, wenn Sie an den 3-Monatseuribor gebunden sind, so werden die Zinsen jeweils pro Quartal entsprechend angepasst.
Was haltet Ihr von der Senkung der EZB-Leitzinsen auf 1,5% ?
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EZB senkt die Leitzinsen auf 2,50%
Die EZB hat am Donnerstag den Leitzins von 3,25% auf 2,50% gesenkt.
Dieser große Schritt von 0,75% nach unten soll der aktuellen Wirtschaftskrise etwas entgegenwirken und ermöglicht Kreditnehmern zu günstigeren Konditionen an Fremdkapital zu kommen. Neue Investitionen werden daher einfacher bzw. günstiger finanzierbar. Dadurch sollen Arbeitsplätze abgesichert und die Kaufkraft nicht noch weiter gesenkt werden.
Weniger Zinsen – Des einen Freud, des anderen Leid
Die Zinssenkung wird viele Sparer nicht sehr erfreuen, da die Banken die Zinssätze umgehend nach unten korrigieren werden. Viele (EX-)Aktienbesitzer haben in den letzten Wochen und Monaten viel Geld in den sicheren Hafen der Sparbücher geparkt. Nach den teilweise empfindlichen Verlusten ist man vermutlich schon darüber froh, dass das Geld zumindest nicht weniger Wert wird und durch die unbegrenzte Einlagensicherung abgesichert ist.
Andererseits werden Kreditnehmer davon profitieren, da das Ausleihen von Geld billiger werden wird. Privatpersonen aber auch Unternehmer sollen dadurch motiviert werden, durch das billigere Geld Investitionen zu tätigen und dadurch die Wirtschaft zu stützen.
Aktuelle Zinsvergleiche für Sparzinsen
Der Vergleich der Sparzinsen ist dank Internet sehr einfach möglich. Wer beispielsweise wissen will, wo man die besten Sparzinsen für ein Sparbuch bekommt, sollte mit dem AK-Bankenrechner die gewünschten Informationen in wenigen Minuten vorliegen haben.
Über einen längeren Zeitraum hinweg kann sich ein Wechsel zu einem besseren Anbieter schon lohnen, da der Zinseszins-Effekt nicht zu unterschätzen ist.
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