NEBENJOB und HEIMARBEIT – Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand

Monats-Archive: April 2009

Bildungskarenz – ein Mittel gegen Arbeitslosigkeit in wirtschaftlichen Krisenzeiten

Stillstand ist Rückschritt, Weiterbildung ist daher unumgänglich. Will man im Job weiterkommen, will man mehr erreichen, so ist es notwendig, sich ständig weiterzuentwickeln bzw. weiterzubilden.
Doch gerade die Weiterbildung, wenn diese über einen längeren Zeitraum andauert, braucht viel Zeit und ist neben dem eigenen Job meist sehr anstrengend. Dafür wird die Bildungskarenz angeboten, wobei man als Arbeitnehmer für Weiterbildungszwecke pausieren kann.

Wann kann ich Bildungskarenz in Anspruch nehmen?

Wenn Sie Interesse an der Bildungskarenz haben, so müssen Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber abstimmen. Das bedeutet, dass Sie als Arbeitnehmer mit Ihrem Arbeitgeber eine diesbezügliche Vereinbarung treffen und dabei ist es notwendig, dass auch die Interessen der Firma berücksichtigt werden.
Wenn Sie als Arbeitnehmer während der Bildungskarenz das Weiterbildungsgeld in Anspruch nehmen wollen, so ist es notwendig, dass Sie mindestens ein Jahr ununterbrochen bei Ihrem Dienstgeber bereits beschäftigt sind.
Sind Sie Saisonbeschäftigter, so müssen Sie innerhalb der letzten vier Jahre auf insgesamt ein Jahr Beschäftigung bei ein und dem selben Dienstgeber kommen.

Sie müssen beachten, dass die Weiterbildung mindestens 20 Wochenstunden ausmacht.

Soviel Weiterbildungsgeld bekommen Sie:

Es steht Ihnen ein Weiterbildungsgeld in der Höhe des Arbeitslosengeldes zu. Im besten Fall können Sie so bis zu 1300,- Euro Weiterbildungsgeld in Anspruch nehmen. Daneben dürfen Sie auch noch einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen, was bis zu 349,- /Monat bedeutet. Mindestens erhalten Sie jedoch den Betrag des Kinderbetreuungsgeldes, was 14,53 Euro täglich ausmacht. Solange Sie das Weiterbildungsgeld erhalten, sind Sie kranken- und unfallversichert. Außerdem werden die Zeiten bei der Pension angerechnet.

Der Antrag für die Bildungskarenz muss beim Arbeitsmarktservice eingebracht werden.

Gerade jetzt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Bildungskarenz eine Möglichkeit für Unternehmen, die Mitarbeiter günstig weiterzubilden und trotzdem die Mitarbeiter im Unternehmen zu behalten, um danach gestärkt aus der Krise zu kommen.

Habt Ihr schon die Bildungskarenz in Anspruch genommen? Wenn ja, schreibt uns Eure Erfahrungen mit der Bildungskarenz.

Steuerreform Österreich 2009 – Die Details und die Auswirkungen

Am 11. März wurde die Steuerreform im Nationalrat beschlossen, mit Ende März im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist somit in Kraft getreten. Viele Punkte davon sind rückwirkend ab 1.1.2009 gültig.

Die Bundesregierung will mit dieser Steuerreform 2009 die Kaufkraft der Bevölkerung stärken, damit die Konjunktur belebt wird.

Die Details der Steuerreform 2009 für Arbeitnehmer im folgenden aufgeschlüsselt.

Anpassung der Steuergrenzen

Den großen Teil der Steuerreform bekommen die Arbeitnehmer ab April zu spüren. Rückwirkend ab 1. Jänner 2009 werden die Steuergrenzen angehoben, wodurch weniger Steuern bezahlt werden müssen und mehr auf das Konto wandert. Die Steuergrenze wird von 10.000,- auf 11.000,- Euro angehoben. Der Spitzensteuersatz von 50 % fällt nun erst ab 60.000,- Euro Jahreseinkommen an und nicht wie bisher ab 51.000,- Euro. Geringfügig wurden die Grenzsteuersätze für die Einkommen zwischen 11.000,- und 25.000,- Euro (jährlich) angepasst. Statt bisher 38,333 % ist dieser nun 36,500 %.
Für die Einkommen zwischen 25.000,- und 60.000,- Euro wurde der Tarif von 43,596 % auf 43,214 % gesenkt.

Kinderabsetzbetrag

Der Kinderabsetzbetrag wurde um 7,50 Euro pro Monat erhöht und wird automatisch mit der nächsten Auszahlung der Familienbeihilfe überwiesen. Dies bedeutet pro Kind ein Mehrbetrag von 90,- Euro pro Jahr.

Kinderfreibetrag

Ab 1.1.2009 kann pro Kind ein Kinderfreibetrag von 220,- Euro pro Jahr geltend gemacht werden. Dieser Betrag reduziert die Steuerbemessungsgrundlage. Diesen Freibetrag sollte jener Elternteil in Anspruch nehmen, der mehr verdient.

Kinderbetreuungskosten

Kinderbetreuungskosten können nun ab 1.1.2009 als außergewöhnliche Belastung ohne Selbstbehalt abgesetzt werden. Bis zu 2.300,- Euro pro Kind und Jahr sind für Kinder bis 10 Jahren möglich. Zusätzlich kann nun der Arbeitgeber steuerfrei 500,- Euro jährlich pro Kind an Betreuungsgeld überweisen.

Unterhaltsabsetzbetrag

Der monatliche Unterhaltsabsetzbetrag wird ab 2009 monatlich für das erste Kind auf 29,20 Euro, für das zweite auf 43,80 Euro und 58,40 Euro für jedes weitere Kind erhöht. Das Geld bekommt man im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung für 2009.

Kirchenbeitrag

Bisher konnten höchstens 100,- Euro als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Ab 2009 können Beiträge an Glaubensgemeinschaften bis zu höchstens 200,- Euro jährlich als Sonderausgabe geltend gemacht werden.

Wie zufrieden seid Ihr mit der Steuerreform unserer Bundesregierung? Schreibt uns, ob diese angemessen ist, oder zu gering oder zu mächtig ausgefallen ist.

Crashkurs Geld und Recht – Ein Ausblick auf die möglichen Auswirkungen der Finanzkrise

Ist die aktuelle Finanzkrise ein Zufall oder absichtlich herbeigeführt?

Wer würde von einer Weltwirtschaftskrise profitieren?

Welche möglichen Folgen ergeben sich aus der Krise?

Diese und ähnliche Fragen beschäftigen derzeit viele Menschen, die wahren Folgen erahnt aber im Moment noch niemand. In ein paar Jahren werden wir alle die Auswirkungen kennen.

In den Medien jagt eine Negativschlagzeile die nächste, wie stark werden wir dadurch beeinflußt?

Eine etwas andere Sicht auf die Dinge bekommt man durch das Video „Crashkurs Geld und Recht“. Die Aufzeichnung des Vortrags von Andreas Clauss dauert rund 90 Minuten, jede Minute davon ist sehr zu empfehlen.

Nehmt euch also ganz bewußt die rund 90 Minuten Zeit und stellt alle Störfaktoren wie Telefon oder Radio ab, um allen Ausführungen in diesem Video aufmerksam folgen zu können.

Eure persönlichen Meinungen zum Video würden uns interessieren, teilt uns eure Gedanken als Kommentar mit (Eingabefeld ganz unten).

Brutto-Netto-Rechner Österreich – Ersparnis durch die Steuerreform 2009 berechnen

Jeder Arbeitnehmer, egal ob Arbeiter oder Angestellter, bekommt regelmäßig seinen Nettolohn bzw. sein Nettogehalt auf das Konto überwiesen. Dass man Brutto vor Abzug von Steuern und Abgaben eigentlich viel mehr verdient ist wohl allen klar. Doch letztendlich zählt nur der Betrag, der Netto übrig bleibt.

Die Differenz zwischen Brutto und Netto

Nicht wenige von uns betrachten den Brutto-Betrag  am Lohnzettel bzw. Gehaltszettel mit einem weinenden Auge. Man kann sich aber mit dem Spruch „Je mehr Steuern vom Brutto-Einkommen abgezogen werden, desto mehr hat man letztendlich verdient“ trösten, auch wenn das nicht für alle befriedigend ist. Nicht umsonst haben bzw. hatten so mache finanziell besser gestellte Damen und Herren einen Teil des Vermögens in Liechtenstein geparkt, um steuerliche Vorteile daraus zu erzielen. Aber das soll nicht das Thema dieses Beitrages sein.

Viel wichtiger für uns alle ist es zu wissen, wieviel Geld monatlich übrig bleibt und am Konto verfügbar ist, was man mit einem Brutto-Netto-Rechner im Internet innerhalb weniger Minuten ermitteln kann. Da sich durch die Steuerreform 2009 die Lohnsteuersätze ändern, sollte nun jedem von uns mehr in der Geldbörse übrig bleiben. Das ist Grund genug sich die Zahlen mit dem Brutto-Netto-Rechner etwas genauer anzusehen.

Brutto-Netto-Rechner für Österreich im Internet

Mit dem Brutto-Netto-Rechner des Bundesministeriums für Finanzen kann man nach der Eingabe des Bruttobezugs sofort die Abzüge (Lohnsteuer und Sozialversicherung) berechnen lassen und den Nettobezug ermitteln. Dies ist mit der derzeitigen Version mit den Lohnsteuersätzen von 2008 sowie mit den neuen Lohnsteuersätzen durch die Steuerreform 2009 möglich, wodurch der Unterschied schnell nachvollziehbar ist. Hier geht es zum Brutto-Netto-Rechner.

Der jährliche Steuervorteil durch die Steuerreform 2009

Ein weiteres nützliches Online-Tool des BMF ist der Steuervergleichsrechner, mit dem man sich nach der Eingabe weniger Daten die jährliche steuerliche Entlastung durch die Steuerreform 2009 im Vergleich zum Jahr 2008 berechnen lassen kann. Die Steuerentlastung ist dieses Mal speziell für Alleinerzieher und Familien sehr vorteilhaft ausgefallen. Ein paar typische Berechnungsbeispiele gibt es auf Finanz-Journal.at nachzulesen. Wer lieber mit seinen eigenen Zahlen die Differenz ermitteln möchte, kann dies mit dem Steuervergleichsrechner erledigen.

Arbeitslosengeld Berechnung – Wie viel Arbeitslosengeld bekomme ich?

Wer seinen Arbeitsplatz verloren hat und kurzfristig keine alternativen Möglichkeiten zum Geldverdienen findet, hat unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Arbeitslosengeld, um im Zeitraum der Arbeitssuche etwas Geld zur Existenzsicherung zu haben.

Wer hat Anspruch auf Arbeitslosengeld?

Anspruch auf Arbeitslosengeld hat grundsätzlich jeder Arbeitslose, der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, arbeitswillig ist und zumutbare Jobs annimmt. Die detaillierten Bedingungen für den Anspruch auf Arbeitslosengeld sind auf Homepage des Arbeitsmarktservice einsehbar (Link).

Meldung zur Stellensuche – Next Job

Wer sich aktuell noch in einem aktiven Arbeitsverhältnis befindet und den genauen Zeitpunkt des Endes des Beschäftigungsverhältnisses bereits kennt, kann schon vorab beim AMS seine Meldung zur Stellensuche abgeben. Dieser Service wird vom AMS unter dem Titel Next Job angeboten. So kann man die Chancen auf eine rasche Vermittlung für eine neue Beschäftigung erhöhen.

Die Anmeldung bei „Next Job“ ersetzt jedoch nicht den Antrag auf Arbeitslosengeld, der gesondert beim AMS gestellt werden muss. Hierfür ist eine fristgerechte persönliche Vorsprache beim AMS notwendig.

Arbeitslosengeld – Berechnung

Die Arbeitslosengeld-Berechnung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Je nach Datum der Geltendmachung (erstes oder zweites Halbjahr) wird der Grundbetrag aus der Jahresbeitragsgrundlage der arbeitslosenversicherungsplichtigen Entgelte des vorletzten Jahres oder des letzten Kalenderjahres ermittelt. Durch Familienzuschläge und einem Ergänzungsbeitrag kann sich der Grundbetrag noch verändern.
Alle Details zur Arbeitslosengeld-Berechnung kann man auf der Homepage des AMS nachlesen.

Online-Arbeitslosengeld-Berechnung vom BRZ

Das Bundesrechenzentrum bietet im Auftrag dem AMS einen Online-Rechner für das Arbeitslosengeld an, mit dem man innerhalb weniger Minuten die Höhe des Anspruches ermitteln kann. Mit Hilfe eines Berechnungsassistenten werden alle notwendigen Daten abgefragt, auf dessen Basis die Berechnung durchgeführt wird. Das Ergebnis ist als Richtwert zu sehen, die genaue Höhe des Arbeitslosengeldes wird durch das AMS berechnet (Link zum Onlinerechner).

Gaspreis sinkt in Oberösterreich mit April – Erdgas wird billiger

Ich denke, wir erhoffen uns alle, dass der Frühling bald kommt. Der Winter war lange, kalt, schneereich, aber auch schön. Weniger schön sind die Gaspreise. Gerade in den letzten Monaten und dadurch, dass der Winter sehr lange gedauert hat, mußte viel geheizt werden.

Nun, rechtzeitig nach der Heizperiode, haben die OÖ Ferngas-Tochter erdgas oö und die Linz AG verlautet, dass sie die Brutto-Gaspreise mit April um ca. sieben Prozent reduziert haben.

Natürlich werden sich nun die Gaskunden darüber freuen, dass die Preise wieder sinken. Doch muß man sich auch fragen, warum denn gerade jetzt? Wieso nicht schon früher? Der Gaspreis ist in den letzten Monaten bereits kräftig gesunken. Die Energieanbieter haben sich bei der Weitergabe der niedrigeren Preise etwas Zeit gelassen und so entsteht natürlich der Eindruck, dass diese sich noch ein „kleines“ Körberlgeld dabei verdient haben.

Trotz allem kann sich ein Haushalt durch diese Preissenkung im Schnitt bis zu 240,- Euro pro Jahr sparen.

Auch in anderen Bundesländern haben die Gaslieferanten ihre Gaspreise gesenkt bzw. werden die Preise noch unten gehen.

Sommerreifen Preisvergleich

Nahezu täglich lacht nun die Sonne. Und da ist es nun auch an der Zeit, daran zu denken, die Winterreifen gegen die Sommerreifen zu tauschen.

Sollten Sie neue Sommerreifen brauchen, so zahlt es sich aus, die Preise im Detail zu vergleichen. Dies hat auch die Arbeiterkammer gemacht und dabei enorme Preisunterschiede festgestellt. Bei den Preisvergleichen wurden bis zu 30 Prozent Preisunterschied festgestellt. Also viel Geld, dass man sich hier sparen kann.

Neben den Preisen für die Autoreifen, ist es auch wichtig die Montagekosten zu vergleichen. Auch hier gibt es ordentliche Unterschiede.

Die Preisvergleiche der Arbeiterkammer sind unter dem folgenden Link zu finden: Sommerreifen-Preisvergleich .

Kindergarten in Oberösterreich gratis – nun ist es fix

In den Medien war das Thema Gratiskindergarten schon eine ganze Weile sehr stark vertreten, nun haben sich die Parteien einstimmig dazu entschlossen. Genau rechtzeitig vor den Landtagswahlen in Oberösterreich wird der Gratis-Kindergarten starten.

Seit letzter Woche ist es nun fix. Der Kindergarten wird in Oberösterreich ab Herbst 2009 gratis.

Im oberösterreichischen Landtag wurde der Gratiskindergarten beschlossen. Dies bedeutet eine kräftige Entlastung für Familien.

Somit entfallen in allen öffentlichen und vom Land geförderten Kindergärten die Elternbeiträge für Kinder ab 2,5 Jahren. Verpflichtend muss das letzte Kindergartenjahr vor Schuleintritt besucht werden. Für Kinder, welche jünger als 2,5 Jahre sind, bleiben die derzeit gültigen Beitragssätze unverändert bestehen. Dies sind dann die sogenannten Krabbelstuben.

 

Keine Einigung wurde zum Thema Gratis-Mittagessen gefunden. Dies bedeutet, dass ein warmes Mittagsmenü in allen ganztätig geöffneten Kindergärten angeboten wird, aber das Land übernimmt dafür nicht die Kosten. Die Gemeinden können selbst entscheiden, wieviel ein Mittagsmenü kostet, oder ob dieses gratis angeboten wird.

Sparzinsen sind so wie die Kreditzinsen stark gesunken – Wo bekommt man die besten Zinsen für sein Geld?

Die Wirtschaftskrise hat die Notenbanken zu kräftigen Zinssenkungsschritten veranlasst.

In den letzten Wochen hat sich daher einiges an der Zinsfront getan. Für die Sparer muss man sagen: Leider.
Die Leitzinsen gingen nach unten, sind also stark gesenkt worden. Die Kreditnehmer jedoch werden sich freuen, da die Zinszahlungen bzw. die Rückzahlungsraten entsprechend gesunken sind.

Die EZB – Europäische Zentralbank – hat den Leitzinssatz von 4,25 % im Oktober auf derzeit 1,25 % gesenkt. Die letzte Senkung vom Leitzinssatz erfolgte am Donnerstag, 2. April von 1,50 % auf 1,25 %. Eigentlich hatten die Experten damit gerechnet, dass die EZB den Leitzinssatz um 50 Basispunkte senkt; es blieb jedoch bei 25.
Seit dem Bestehen des Euro war der Leitzins noch nie so niedrig. Und so wie es derzeit aussieht, wird es auch die nächsten Monate eine Niedrigzinsphase geben. D.h., die Zinsen bleiben im Keller und werden eventuell noch weiter gesenkt.

Die Leittragenden sind die Sparer. Sie bekommen um einiges weniger für ihr erspartes Geld.

Wo bekommt man nun die attraktivsten Sparzinsen?

Am meisten Zinsen für sein Geld bekommt man bei den sogenannten Online-Banken bzw. Direktbanken. Dies wird dadurch möglich, da diese Direktbanken kein teures Filialnetz haben. Die Betreuung der Kunden erfolgt ausschließlich via Internet, Telefon oder Post.

Mit Anfang April haben die Banken die Zinskonditionen wieder angepasst. Die Frage, die sich nun viele von uns stellen: Wie vergleiche ich die verschiedensten Angebote bzw. wie bekomme ich rasch und einfach einen Überblick über die aktuellen Konditionen?

Dazu ist es am einfachsten wieder über das Internet. Hier gibt es verschiedene Seiten, die einen tollen Überblick über die aktuellen Sparzinsen bieten. Allen voran der Vergleich der Bankkonditionen erstellt von der Arbeiterkammer. Zu finden unter: http://www.bankenrechner.at/

Ebenfalls einen schönen Überblick bekommen Sie auf www.modern-banking.at . Ein Einzelunternehmen bietet dazu diesen kostenlosen Service an, wo die Konditionen der Direktbanken übersichtlich verglichen werden.

Habt Ihr einen Geheimtipp, wo man derzeit tolle Sparzinsen bekommt? Schreibt uns!

Arbeitslosengeld liegt in Österreich weit unter EU-Durchschnitt

Das Arbeitslosengeld ist in Österreich ein Teil des sozialen Netzes, um im Falle des Arbeitsplatzverlustes im Zeitraum der Arbeitssuche existentiell abgesichert zu sein.

Die Angst um den Arbeitsplatz

Immer mehr Arbeitnehmer haben aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen berechtigte Angst um ihren Arbeitsplatz, denn die Auftragslage hat sich in vielen Betrieben nach einigen „fetten“ Jahren nun spürbar verschlechtert. In den Medien ist mittlerweile nicht mehr nur von der Wirtschaftskrise und von der Kurzarbeit zu lesen. Immer öfter werden bereits konkrete Pläne zum Stellenabbau bekannt, von denen Arbeitnehmer kleinerer Betrieben bis hin zu großen Konzernen betroffen sein werden. Die traurige Konsequenz daraus ist, daß die Anzahl der Personen, welche Arbeitslosengeld beziehen, im Jahr 2009 voraussichtlich kräftig steigen wird.

Arbeitslosengeld liegt in Österreich weit unter EU-Durchschnitt

Wer sich beim Arbeitmarktservice als arbeitslos meldet und Arbeitslosengeld bezieht, wird in der Regel schnell bemerken, dass man den Gürtel um einiges enger schnallen muss, um mit dem Geld die monatlichen Fixkosten abzudecken und dann auch noch Lebensmittel oder andere Dinge des täglichen Bedarfs kaufen zu können.

Das Arbeitslosengeld liegt in Österreich mit einer Nettoersatzrate von 55% des Letztverdienstes im Vergleich zum EU-Durchschnitt im Keller, wodurch immer mehr erwerbslose Menschen nur noch Bezüge unterhalb des Existenzminimums erhalten. Unter diesen Bedingungen ist es sehr schwierig über die Runden zu kommen. Wenn man in so einer Situation keinen Rückhalt in der Familie oder durch Freunde hat, ist man stark armutsgefährdet. Der EU-weite Durchschnitt beim Arbeitslosengeld liegt bei rund 70%.

Eine Anhebung des Arbeitslosengeldes bzw. der Nettoersatzrate in Österreich wurde in den letzten Wochen von manchen Politikern gefordert. Ob bzw. wann darüber im Nationalrat diskutiert wird, ist unklar.

Anstatt das Geld gerecht an die Bürger zu verteilen, werden lieber viele Milliarden von Euro zur Rettung von Banken verwendet. Die Politik ist daher gefordert, entsprechende Maßnahmen zu setzen und eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes in die Wege zu leiten, damit man der steigenden Armutsgefährdung rechtzeitig entgegenwirken kann.

Eure Meinung zum Thema Arbeitslosengeld ist gefragt?

Teilt uns eure Stimmung und eure Meinung in den Kommentaren mit.

  • Könntet ihr euch mit 55% des Letzteinkommens das Leben leisten?
  • Findet ihr es richtig, daß Milliarden von Euro zur Rettung von Banken ver(sch)wendet werden, während viele österreichische Staatsbürger am Existenzminimum leben müssen?
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