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Budgetsanierung

Zigarettenpreise in Österreich steigen ab 2011

Die Raucher haben es ja jetzt schon nicht mehr leicht. Die Orte, wo die Raucher überhaupt noch rauchen dürfen, werden immer enger, kleiner und weniger.

Und jetzt werden auch die Zigaretten teurer. Ab 2011 werden die Preise für Zigaretten erhöht. Die Erhöhung der Tabaksteuer bewirkt, dass die Raucher ab 2011 pro Packerl zwischen 25 und 35 Cent mehr zahlen müssen. Das war es aber nicht. Auf die Zigarettenpreiserhöhung kommt auch noch die Mehrwertsteuer.

Die genaue Erhöhung steht aber noch nicht fest. Die Tabaksteuer ist auch abhängig von der Menge, vom Basispreis und von der Trafikantenspanne. Somit ist noch nicht klar, welche Zigarettenmarke nun um wieviel teurer wird. Klar ist aber, dass jede Zigarettenpackung zwischen 25 bis 35 Cent teurer wird.

Die Bundesregierung erhofft sich dadurch zusätzliche Einnahmen von ca. 100 Millionen Euro pro Jahr.

Mineralölsteuer-Erhöhung 2011 – Benzin und Diesel werden teurer

Jeder Autofahrer bezahlt beim Tanken in Österreich die Mineralölsteuer. Kurz MÖSt. Diese Mineralölsteuer war ursprünglich zur Straßenerhaltung gedacht und war auch mal dafür zweckgebunden. Nicht mehr so seit 1987. Seitdem wird die Mineralölsteuer (MÖSt) laufend zur Sanierung vom Budget herangezogen.

Die letzte Erhöhung der Mineralölsteuer gab es Mitte 2007. Dann waren die Wahlen und da gab es natürlich keine Erhöhung der Mineralölsteuer. Derzeit beträgt die Mineralölsteuer für

  • Benzin: 0,442 Euro pro Liter
  • Diesel: 0,347 Euro pro Liter

Nun wird das Autofahren ab 2011 erneut teurer!

Die Mineralölsteuer wird ab 1. Jänner 2011 um 5 Cent beim Diesel und 4 Cent beim Benzin erhöht. Die Erhöhung der Mineralölsteuer ist jedoch netto. Das bedeutet es kommt noch die Mehrwertsteuer dazu und somit wird Diesel um 6 Cent und Benzin um 4,8 Cent teurer.

Verkauft wird es den Autofahrern als CO2-Abgabe. Tatsache ist, dass es eine ganz einfache Form der Budgetsanierung ist.

Pensionserhöhung 2011 – die kleinen Pensionen steigen 2011

Auch die Pensionisten werden im nächsten Jahr ihren Beitrag zur Budgetsanierung beitragen.

In den letzten Jahren hat es bei den Erhöhungen der Pensionen anders aus gesehen. Speziell im Wahljahr 2008 wurden die Pensionen für 2009 um 3,4 Prozent erhöht. Für das Jahr 2010 sah es schon anders aus. Die Pensionen sind um 1,5 Prozent angehoben worden.

Im Sparjahr 2011 werden die „kleinen“ Pensionen bis 2000,- Euro brutto um 1,2 Prozent angehoben. Ab 2310,- Euro Pension gibt es überhaupt keine Erhöhung mehr. Dazwischen, also zwischen 2000,- und 2310,- Bruttopension gibt es eine Einschleifregelung.

Trotz dieser geringen Erhöhung, die ein Teuerungsausgleich für die kleinen Pensionen sein soll, kostet die Erhöhung dem Staat über 335 Millionen Euro.

Trotzdem kann es passieren, dass ein „kleiner“ Pensionist trotz Erhöhung von 1,2 Prozent im nächsten Jahr weniger raus bekommt. So wie es derzeit aussieht, verlieren auch die Pensionisten den Alleinverdienerabsetzbetrag, die keine Kinder haben.

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