NEBENJOB und HEIMARBEIT – Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand

Abzocke

Abzocke

Kugelschreiber zusammenbauen

Gerade habe ich wieder jede Menge Inserate in der Zeitung gelesen. Worum ging es?

„Kugelschreiber zusammenbauen“
„Seriöse Heimarbeit: Kugelschreiber zusammenbauen“
„Kugelschreiber zusammen bauen“
„Nebenjob: Kugelschreiber zusammenbauen“
„Schlüsselanhänger und Kugelschreiber zusammenbauen“
usw.

Erschreckend, wie oft dieses Thema in einer einzigen Zeitung drinnen steht. Und dies ist kein Einzelfall!

Klar ist, dass all diese Anzeigen zu „Kugelschreiber zusammenbauen“ alles andere als seriös sind.

Kugelschreiber werden nicht manuell zusammengeschraubt. Kugelschreiber werden seit Jahren mit Maschinen erzeugt!

Mehr dazu gibt es unter: „Kugelschreiber zusammenbauen als Heimarbeit

Kugelschreiber zusammenbauen als Heimarbeit von zu Hause aus

Wie oft liest man die folgende Werbeeinschaltungen in Zeitungen oder im Internet:

„Kugelschreiber zusammenbauen“

„Kugelschreiber zu Hause zusammenbauen“

„Kugelschreiber montieren“

„Kugelschreiber zusammen bauen“.

Grundsätzlich hört es sich mal so an, als ob der Nebenjob „Kugelschreiber zusammenbauen“ eine einfach durchführbare Heimarbeit ist, wofür man keine Vorkenntnisse braucht.

In bunten Broschüren oder bunten Webseiten werden die verschiedenen Einkommensmöglichkeiten beschrieben. Stichworte wie „Freie Zeiteinteilung“ und „Bezahlung nach Stückzahl“ verleiten oft schnell, dass man meint, schnell und einfach Geld zu verdienen, ohne dass man allzuviel machen muss.

Die Wahrheit für die Heimarbeit „Kugelschreiber zusammenbauen“ sieht leider etwas anders aus. Bevor man mit dem Zusammenbauen von Kugelschreiber starten kann, muss man am Anfang weiter Infobroschüren, Informationsmaterialien oder ein Starterset kaufen. Da ist es nicht unüblich, dass man bis zu 80,- Euro dafür bezahlt. Dafür bekommt man dann ein wertloses Set.

Verbreitet ist auch die Unsitte, dass man eine teure Mehrwertnummer anrufen muss, um zu weiter Informationen zu gelangen. Sie bekommen dann lange Tonbandansagen zu hören, ohne jedoch irgendwelche Informationen oder brauchbaren Inhalt zu bekommen.

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, so haben Sie sicher verstanden, dass es diesen

Nebenjob – Kugelschreiber zusammenbauen – nicht wirklich gibt.

Einziges Ziel für die Heimarbeit „Kugelschreiber zusammen bauen“ besteht darin, den Interessenten Geld aus der Tasche zu ziehen.

Arbeiterkammer Wien stellt fest: Girokonten in Österreich teils viel zu teuer

Will ein österreichischer Normalnutzer ein Girokonto eröffnen, sollte er auf der Hut sein. Denn eine aktuelle Studie der AK Wien hat ergeben, dass es bei den Kosten für ein Girokonto bei uns weit auseinander geht:

Fast 300 Euro Unterschied bei den jährlichen Gesamtspesen

brachte der AK Test unter mehr als 40 Girokonten zutage – wenn man 280 Buchungen im Jahr durchführt.

Gar nichts kostet so ein Gehaltskonto bei der Easybank und bei Direktanlage.at. Mehr als 150 Euro pro Jahr beispielsweise bei Bank Burgenland oder Austrian Anadi Bank. Den Vogel schoss dass BTV-Gehaltskonto der Bank für Tirol und Vorarlberg ab: Hier werden pro Jahr ganze 293 Euro an Spesen fällig! Im Schnitt betragen bei einem Girokonto in Österreich die Spesen pro Jahr rund 88 Euro.

Konto überziehen ist meist teuer

Die großen Unterschiede ergeben sich meist aus den sehr unterschiedlichen Spesen bei der Kontoüberziehung. Zwischen recht bescheidenen 4,60 Prozent (Fair-Konto der Austrian Anadi Bank) und über 13 Prozent (BAWAG P.S.K, UniCreditBank Austria, VakifBank) müssen Konsumenten fürs Geld leihen am Konto berappen – im Schnitt sind es immerhin ganze 11 Prozent.

Auf Bares gibt es kaum Zins

Weiters ist die magere Verzinsung auf das Guthaben am Konto für die oft schlechte Spesenbilanz verantwortlich. Maximal 0,3 Prozent Zins gibt es, wenn man das Konto im Plus stehen hat. Viele Banken zahlen nur 0,01 Prozent oder gar nichts, wie die Hypo Tirol Bank, Erste Bank oder die Bank für Tirol und Vorarlberg.

Bankomatkarte im Ausland treibt Spesen nach oben

Und: Gerade wer seine Bankomatkarte im Ausland benutzt, staunt oft über die Spesen nicht schlecht. Nach Angaben der AK Wien werden Barabhebungen am Bankomaten außerhalb der Euro-Zone mit 0,75 Prozent des Betrages plus 1,82 Euro verrechnet. Wird mit der Bankomatkarte bezahlt, betragen die Spesen 0,75 Prozent der Summe plus 1,09 Euro, so die Erhebungen der AK.

Giro- oder Gehaltskonten oft kompliziert

Insgesamt sind die Kosten bei Giro- und Gehaltskonten oft schwer durchschaubar, stellt die AK in ihrem Test aus dem März fest. Viele Kürzel und Fachbegriffe verwirren die Konsumenten, moniert die AK. Preisaushang und klare Preisinformationen im Internet bei den Banken fehlen oft. Auch in Sachen Basiskonto tut sich offenbar in Österreich bei vielen Banken noch nicht viel. E gibt schlicht keines im Angebot.
Grund: Den Rechtsanspruch auf ein Girokonto einer EU-Richtlinie aus dem Vorjahr muss in Österreich erst bis 2016 gesetzlich eingeführt werden.

Tipps für Konsumenten

Was sollen also Konsumenten tun, die als Normalnutzer auf der Suche nach einem günstigen Girokonto sind oder ihr Konto wechseln wollen?

  • zu allererst alle Spesen und Zinsen genau vergleichen
  • über Zinsen für Guthaben und Überziehungen mit der Bank verhandeln
  • keine größeren Geldbeträge am Konto parken
  • möglichst für ausreichend Deckung am Girokonto sorgen
  • bei permanenter Überziehung des Kontos auf einen günstigen Online-Kredit umschulden
  • Barbehebungen oder Bareinzahlungen am Schalter oder per Zahlschein vermeiden
  • bei Konten mit Pauschalverrechnung und Einzelpreisverrechnung kosten für Buchungen genau beachten
  • Spesen für die Bankomatkarte – gerade im Ausland – im Auge behalten

TIPP: Günstiges Girokonto und Gehaltskonto per Online-Vergleich

Bevor Sie sich für ein neues Girokonto oder Gehaltskonto entscheiden, machen Sie einen Vergleich im Online-Rechner. Hier finden Sie das für Sie passende Konto mit den geringsten Spesen.

 

 

Lockangebote für Nebenjobs und Heimarbeit – Was steckt dahinter?

In vielen Jobbörsen im Internet aber auch in diversen Zeitungsinseraten findet man viele verlockend klingende Angebote für Heimarbeit bzw. für Nebenjobs.

Auch wenn die angegebenen Verdienstmöglichkeiten auf den ersten Blick meist attraktiv erscheinen, entpuppen sich diese Jobs oft als Lockangebote für Abzocke. Bei Inseraten mit hohem Verdienst und minimalem Zeitaufwand ist daher generell Vorsicht geboten. Die Berechnungsmodelle für die Einkünfte sind schlicht und einfach meist überzogen bzw. unrealistisch. Würde das Geld verdienen so einfach sein wie angegeben, würde es bald nur noch reiche Menschen geben.

GELD VERDIENEN ist die Kernbotschaft bei den meisten der oben beschriebenen Inserate. Was Sie aber genau dahintersteckt bzw. was genau dahinter steckt, ist aus den teils ausgefeilten Werbetexten in der Regel nicht erkennbar. Spätestens wenn Sie für Erstinformationen oder für Starter-Sets aber vorab Geld bezahlen müssen, sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten. Hände weg von solchen Jobangeboten!

Arbeitssuchende als Zielgruppe für Abzocke

Wer dringend Geld benötigt, klammert sich oft an jede Chance um ein Einkommen zu generieren. Genau dieser Problem wird dabei ausgenutzt, um das Interesse von Arbeitssuchenden zu wecken, die sowieso schon in finanziellen Schwierigkeiten sind und vieles machen würden, um irgendwie ein paar Euro zu verdienen.

Wenn Sie die Anbieter hinter den Inseraten nicht kennen, überprüfen Sie am besten noch vor der Kontaktaufnahme im Internet, ob Sie Erfahrungen anderer Personen zu diesen Themen finden können. Ein wenig Recherche bei Google ist oft sehr aufschlussreich, da sich in diversen Foren Geschädigte gerne zu Wort melden und über die negative Erfahrungen berichten.

Parken am Flughafen kann teuer werden

Urlaubszeit ist Reisezeit. Viele Urlauber fliegen weg. Und wenn man dabei nicht aufpasst, so kann dies ganz schön teuer werden. Der falsche Parkplatz am Flughafen kann im schlimmsten Fall mehr kosten als der Flug selbst.

Daher: Vorher über den richtigen Parkplatz informieren.

Kurzzeitparken am Flughafen

Hier ist es in Linz am günstigsten. Man kann in Linz zwei Stunden kostenlos parken. In Graz kann man eine Stunde kostenlos parken, jedoch gibt es in Graz auch einen Kurzzeitparkplatz, wo man 2,10 Euro bezahlt.
In Klagenfurt bezahlt man 1,20 Euro. Am Flughafen in Salzburg und am Flughafen in Innsbruck bezahlt man jeweils 1,70 Euro pro Stunde.
Am Flughafen in Wien ist es am teuersten. Hier bezahlt man 3,70 Euro pro Stunde.

Langzeitparken am Flughafen

Speziell wenn man länger weg fliegt, sollte man sich über die unterschiedlichen Parkmöglichkeiten und die Parkgebühren informieren. Große Unterschiede sind jeweils zwischen den Freilandparkplätzen und den Parkhäusern/Parkdecks.
Es macht auch Sinn, wenn man sich beim Reiseveranstalter erkundigt. Oftmals bieten diese verbilligte Parktickets an.

Folgend ein Vergleich der Parkplatzgebühren für zwei Wochen. Jeweils Parkhaus-Parkdeck bzw. der günstigere Freilandparkplatz.

  • Parkgebühren am Flughafen Linz: 108,- / 54,-
  • Parkgebühren am Flughafen Graz: 104,- / 90,- (80,-)
  • Parkgebühren am Flughafen Klagenfurt: 46,- bei Vorauszahlung, sonst 81,60 – Freiland
  • Parkgebühren am Flughafen Innsbruck: 112,- Freiland
  • Parkgebühren am Flughafen Salzburg: 138,40 / 104,20
  • Parkgebühren am Flughafen Wien: 266,70 / 134,60

Wenn man eine Flugreise bucht, so sollte man nicht nur den Flugpreis alleine beachten. Immer auch die Gebühren für den Parkplatz am Flughafen mit ein berechnen. Auch etwaige Zusatzkosten zum Flug selbst, wie diverse Gebühren sollten beachtet werden.

Einladungen zu tollen Werbefahrten – Finger weg davon!

Nahezu jeder kennt sie:

  • die vielen Einladungen zu den tollen Werbefahrten, wo vieles versprochen wird.
  • Gewinnverständigungen, wo man sich seinen Gewinn nur noch abholen muss.
  • Werbung, wo Ihnen mitgeteilt wird, dass Sie garantiert gewonnen haben.
  • Ausflugsfahrten zu einem super tollen Preis.
  • Gratis Essen
  • Gewinnverständigung der Euro-Gewinnbenachrichtigungszentrale
  • Sie haben garantiert etwas gewonnen.

Doch nahezu immer handelt es sich dabei um Werbefallen! Die vermeintliche Ausflugsfahrt endet in einem Lokal. Es werden minderwertige Menüs serviert und dann geht’s los. Verkaufsveranstaltungen, wo rhetorisch bestens geschulte Verkaufsprofis ihnen überteuerte Produkte aufdrängen wollen.

Sie sollten folgendes beachten:

Es gibt selten einen Unternehmer, der etwas zu verschenken hat.

In Österreich wurde bereits 2008 diesen Werbefahrten mit falschen Versprechungen ein Riegel vorgeschoben. Veranstalter von Werbefahrten müssen in der Werbung bestimmte Informationen anführen und müssen die Werbeveranstaltung anmelden. In der Praxis sieht es jedoch anders aus und dies wird selten befolgt. Oftmals geht die „Ausflugsfahrt“ über die Grenze und somit gelten die österreichischen Gesetze nicht.

Normalerweise dürften bei Werbefahrten in Österreich keine Waren verkauft werden. Auch dürften keine Bestellungen getätigt werden. Tatsächlich läuft es oftmals anders. Es gibt auch bei vielen Firmen Probleme bei der Rückabwicklung der teuer gekauften Produkte. Das Problem ist, das es sich bei den Firmen oft um Postfachfirmen oder Scheinfirmen handelt…

Sollten Sie in Ihrem Briefkasten Post mit Einladungen für Werbefahrten finden, wo Gewinn- und Geschenkszusagen zu finden sind, so sollten Sie diese am besten zum Altpapier geben. So kann Ihnen niemand Ihr ehrlich verdientes Geld aus der Tasche ziehen, mit Produkten, die nicht das halten, was versprochen wird.

Änderungen für Autofahrer ab 2011

Mit 1. Jänner 2011 treten eine Reihe von Änderungen in Kraft, welche speziell die „Melkkühe“ der Nation wieder zu spüren bekommen. Dabei gibt es auch einige finanzielle Belastungen für die mobilen Österreicher.

Mineralölsteuer 2011

Zuerst einmal die Mineralölsteuer. Die Mineralölsteuer wird mit 1.1.2011 wesentlich erhöht. Diesel wird pro Liter um 5 Cent und Benzin um 4 Cent pro Liter erhöht. Dazu kommt natürlich noch die Umsatzsteuer, was somit eine Erhöhung um 6 Cent bzw. um 4,80 Cent pro Liter bedeutet.

Pendlerpauschale 2011

Im gleichen Zug wird zur Entlastung der Autofahrer die Pendlerpauschale um 10 Prozent erhöht.

Geschwindigkeitsüberschreitungen

Das Rasen auf den Straßen in Österreich wird ebenfalls teurer. Wer zu schnell unterwegs ist und die vorgeschriebenen Limits massiv überschreitet, muss mit längerem Führerscheinentzug rechnen.

Spritpreisverordnung 2011

Die Spritpreisverordnung erlaubt Tankstellenbetreibern in Zukunft nur noch einmal pro Tag die Preise zu erhöhen. Der Zeitpunkt für die Erhöhung ist einheitlich auf 12 Uhr Mittag festgelegt. Die Preise senken darf aber jederzeit gemacht werden.

NOVA 2011 – die NOVA wird 2011 angehoben

In Österreich muss man beim Kauf eines Neuwagens die Normverbrauchsabgabe – kurz NOVA – bezahlen. Berechnet wird die NOVA auf Basis des Durchschnittverbrauches vom Neuwagen. Die NOVA wird als Prozentsatz auf den Neuwagenpreis aufgeschlagen und beträgt zwischen maximal 16 Prozent und theoretisch Null Prozent. Theoretisch deswegen, weil der Verbrauch für Dieselfahrzeuge dann bei 2 Litern und bei Benzinern bei 3 Liter liegen muss. In der Praxis beginnt die NOVA bei 5 Prozent.

Zusätzlich zum Verbrauch wird auch noch der CO2-Ausstoß berücksichtigt. Hier gibt es ein Bonus-Malus-System und es gibt dann einen Zuschlag oder Abschlag auf die Normverbrauchsabgabe.

Bisher ist es so, dass alle PKW bis 120 g CO2/km einen Bonus von 300,- Euro bekommen. 120 bis 160 g CO2/km sind neutral. Ab 161 g CO2/km muss ein Malus von 25,- Euro pro Gramm bezahlt werden.

Ab 2011 wird die Normverbrauchsabgabe für alle Neuwagen mit einem Schadstoffausstoß über 180 Gramm CO2/km zusätzlich erhöht. Zwischen 181 und 220 g CO2/km bezahlt man 50,- Euro pro Gramm und ab 221 Gramm sogar 75,- Euro pro Gramm.

Damit will man die Konsumenten auch bringen, dass in Zukunft umweltfreundlichere Autos gekauft werden. Natürlich gehts bei der Normverbrauchsabgabe aber darum, dass mit der Erhöhung der Normverbrauchsabgabe ein Beitrag zur Budgetsanierung 2011 erfolgt.

Mineralölsteuer-Erhöhung 2011 – Benzin und Diesel werden teurer

Jeder Autofahrer bezahlt beim Tanken in Österreich die Mineralölsteuer. Kurz MÖSt. Diese Mineralölsteuer war ursprünglich zur Straßenerhaltung gedacht und war auch mal dafür zweckgebunden. Nicht mehr so seit 1987. Seitdem wird die Mineralölsteuer (MÖSt) laufend zur Sanierung vom Budget herangezogen.

Die letzte Erhöhung der Mineralölsteuer gab es Mitte 2007. Dann waren die Wahlen und da gab es natürlich keine Erhöhung der Mineralölsteuer. Derzeit beträgt die Mineralölsteuer für

  • Benzin: 0,442 Euro pro Liter
  • Diesel: 0,347 Euro pro Liter

Nun wird das Autofahren ab 2011 erneut teurer!

Die Mineralölsteuer wird ab 1. Jänner 2011 um 5 Cent beim Diesel und 4 Cent beim Benzin erhöht. Die Erhöhung der Mineralölsteuer ist jedoch netto. Das bedeutet es kommt noch die Mehrwertsteuer dazu und somit wird Diesel um 6 Cent und Benzin um 4,8 Cent teurer.

Verkauft wird es den Autofahrern als CO2-Abgabe. Tatsache ist, dass es eine ganz einfache Form der Budgetsanierung ist.

Pensionserhöhung 2011 – die kleinen Pensionen steigen 2011

Auch die Pensionisten werden im nächsten Jahr ihren Beitrag zur Budgetsanierung beitragen.

In den letzten Jahren hat es bei den Erhöhungen der Pensionen anders aus gesehen. Speziell im Wahljahr 2008 wurden die Pensionen für 2009 um 3,4 Prozent erhöht. Für das Jahr 2010 sah es schon anders aus. Die Pensionen sind um 1,5 Prozent angehoben worden.

Im Sparjahr 2011 werden die „kleinen“ Pensionen bis 2000,- Euro brutto um 1,2 Prozent angehoben. Ab 2310,- Euro Pension gibt es überhaupt keine Erhöhung mehr. Dazwischen, also zwischen 2000,- und 2310,- Bruttopension gibt es eine Einschleifregelung.

Trotz dieser geringen Erhöhung, die ein Teuerungsausgleich für die kleinen Pensionen sein soll, kostet die Erhöhung dem Staat über 335 Millionen Euro.

Trotzdem kann es passieren, dass ein „kleiner“ Pensionist trotz Erhöhung von 1,2 Prozent im nächsten Jahr weniger raus bekommt. So wie es derzeit aussieht, verlieren auch die Pensionisten den Alleinverdienerabsetzbetrag, die keine Kinder haben.

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