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Urlaubszeit: Geld sparen im Urlaub beim Roaming

Aktuell gibt der Sommer ein kräftiges Zeichen. Es ist schön warm und da kann dann der Urlaub auch nicht mehr weit sein.

Wenn man seinen Urlaub nicht im Inland gebucht hat, so sollte man etwas auf die Kosten von seinem Smartphone Acht geben. Da kann es dann schon teuer werden, wenn man sich im Urlaub am Strand mit seinem Smartphone beschäftigt. Datenroaming kann dann sehr teuer werden.

 

Das Parlament der Europäische Union hat in den letzten Jahren schon einiges dazu beigetragen, dass das mobile Telefonieren innerhalb der EU um einiges günstiger geworden ist. Auch die SMS sind dadurch günstiger geworden.

Im EU-Ausland bezahlt man ab Juli 2012 maximal 35 Cent, wenn man zu Hause anruft. Dies nennt man Aktivminuten. Für Passivminuten – wenn man also im EU-Ausland angerufen wird, bezahlt man ab Juli maximal 10 Cent.

Der Empfang einer SMS im EU-Ausland ist kostenlos und das Senden einer SMS nach Hause kostet ab Juli maximal 11 Cent. Gib Acht – heißt es aber auch in Zukunft, wenn man sich außerhalb der EU im Urlaub befindet. Da gibt es keine preislichen Einschränkungen.

 

Wo man aktuell noch aufpassen muss, das sind die Kosten beim Datenroaming. Aber auch da gibt es nun Unterstützung für den Konsumenten von der EU. Brüssel sei Dank! Ab Juli dürfen beim Surfen mit dem Smartphone innerhalb der Europäischen Union maximal 84 Cent pro MB (Megabyte) verlangt werden. Zusätzlich muss man via SMS gewarnt werden, wenn die Kostengrenze von 60,- Euro für Roamingdienste erreicht wurde. Ohne Zustimmung darf dann diese Höchstgrenze nicht überschritten werden. Somit ist riesigen Rechnungen ein Riegel vorgeschoben worden.

Bisher konnte es schon passieren, dass für mehrere Megabyte schon ordentliche Beträge zusammen gekommen sind. Die böse Überraschung erfolgte dann nach dem Urlaub, wenn die Rechnung präsentiert wurde.

Außerhalb der EU ist dies auch weiterhin möglich. Da muss man dann schon aufpassen, wenn man ein Smartphone einsetzen will.

 

Die Mobilfunkbetreiber bieten aber spezielle Roamingpakete an. Dabei bekommt man für einen monatlichen Fixpreis eine bestimmte Anzahl von Gesprächsminuten, eine bestimmte Anzahl von SMS und auch ein fix definiertes Datenvolumen.
Somit macht es Sinn, wenn man sich vor Urlaubsantritt auf den Webseiten der Mobilfunkanbieter umsieht, welche aktuellen Roamingpakete für den Urlaub für das gewünschte Urlaubsland angeboten werden. Dann muss man nur aufpassen, dass man sich auch innerhalb vom Rahmen vom Datenpaket bewegt. Sobald man das Volumen überschreitet, wird es teuer!

 

Eine andere Möglichkeit ist es, dass man bei seinem Smartphone das Datenroaming ausschaltet. Man kann auch zum Beispiel WiFi im Hotel benutzen. Oder auch auf vielen Stränden gibt es bereits WLAN. Eine Alternative könnte auch sein, dass man sich im Urlaubsland eine SIM-Karte von einem lokalen Anbieter besorgt. Das eigene Smartphone darf aber dann nicht mittels SIM-Lock für andere Anbieter gesperrt sein.

Man sollte auch wissen, dass die vielen Apps am Smartphone automatisch Daten im Hintergrund laden und so laufend ein Datenvolumen zusammen kommt.

 

Roamingpakete gibt es von allen Anbietern in Österreich. Egal ob von A1, T-Mobile, Drei, tele-ring oder Orange.

 

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