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Kirchenaustritt Österreich

Die Zahl der Kirchenaustritte hat letztes Jahr ein neues Rekordhoch erreicht. Insgesamt haben 87.393 Personen im Jahr 2010 die römisch-katholische Kirche verlassen. Um rund 64 % mehr Austritte als es noch im Jahr 2009 (2009: 53.269 Personen). Die Kirchenaustritte sind auf dem Höchststand seit 1945. Immer mehr Österreicher kehren der Kirche den Rücken.

Die meisten Austritte gab es 2010 in Wien mit über 25.300 Personen. Gefolgt von Graz-Seckau mit über über 15.100 und Linz mit nicht ganz 14.000 Austritten.

Vielfach wird als Grund für den Kirchenaustritt das Bekanntwerden der vielen Missbrauchsfälle genannt. Oft ist es aber auch der Kirchenbeitrag, den man als Mitglied der katholischen Kirche regelmässig bezahlen muss.
Bevor man jedoch aus der Kirche wegen dem möglicherweise zu hohen Kirchenbeitrag austritt, sollte man ein Gespräch mit der zuständigen Kirchenbeitragsstelle suchen. Sehr oft ist ihm Rahmen eines Gespräches eine Reduktion vom Kirchenbeitrag möglich und man muss deswegen nicht sofort aus der Kirche austreten.

Kirchenaustritt – Wie?

Normalerweise ist die zuständige Bezirkshauptmannschaft oder das Magistrat seines Hauptwohnsitzes für den Kirchenaustritt zuständig. Den Austritt kann man schriftlich oder persönlich vollziehen. Wenn man die folgenden Unterlagen dabei hat, sollte es beim Austritt keine Probleme geben:

  • Taufschein
  • Meldezettel
  • Lichtbildausweis
  • kurzes, formloses Schreiben (inkl. Unterschrift), in dem man den Austritt erklärt

Der Kirchenaustritt selbst ist grundsätzlich kostenlos. Will man eine Bestätigung über den Kirchenaustritt, so muss man dafür bezahlen. Die Gebühren dafür bewegen sich zwischen 2 und 15 Euro.
Den Kirchenbeitrag muss man noch bis zum Monatsende bezahlen.

 

 

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