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Betrüger

Internet-Abzocke-Datenbank von Computerbild.de

Die gewerbsmäßige Internet-Abzocke hat sich in den letzten Jahren sozusagen zu einem eigenen Wirtschaftszweig entwickelt und wird aus Sicht der Abzocker auch in der Zukunft sehr lukrativ sein. Wäre es anders, würden nicht ständig neue Abzockerseiten ins Internet gestellt und beworben werden.

Gratis-Angebot oder Kostenfalle?

Vermeintliche Gratisangebote entpuppen sich immer wieder als kostenpflichtige Dienstleistungen oder Produkte, die Hinweise darauf sind natürlich sehr gut versteckt und sind auf den ersten Blick nicht einfach erkennbar. Oft genüg bereits ein falscher Klick und schon hat man ein Abo am Hals, ohne es eigentlich mit Absicht bestellt zu haben.

Die Palette der Abzocker-Angebote reicht von Abo-Fallen, Gratis-SMS, Gratis-Rezepte, Gratis Downloads, Gratis Kochrezepte oder auch Angebote für die Ahnenforschung, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Wie erkennt man typische Abzocker-Seiten im Internet?

Leider gibt es kein 100%iges Merkmal, wie man Abzocker-Seiten im Internet erkennen kann, doch wer nicht aufpasst, tappt schnell einmal in die Kostenfalle.

Meist klingen die unseriösen Angebote sehr verlockend, die Seiten selbst sind professionell erstellt und hinterlassen grundsätzlich einen positiven Eindruck. Ein gewisses Mißtrauen sollte man aber immer haben, bevor man im Internet seine Daten preisgibt.

Wie kann ich von den Erfahrungen anderer Geschädigter profitieren?

Negative Erfahrungen verbreiten sich in der Regel viel schneller als positive Erfahrungen, daher lohnt es ich auf jeden Fall vor der Bekanntgabe seiner persönlichen Daten ein paar Minuten im Internet zu suchen. Wenn andere Internetbenutzer bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben oder um ihr Geld betrogen wurden, lassen sich Erfahrungsberichte durch die Eingabe des Domainnamens in eine Suchmaschine meist ganz einfach finden.

Internet-Abzocke-Datenbank

Sehr hilfreich ist beispielsweise auch die Internet-Abzocke-Datenbank von Computerbild.de, wo viele schwarze Schafe aufgelistet werden.

Das schwarze Schaf – Ein Negativpreis für Abzocker im Internet

Abzocker und Betrüger gibt es leider auch im Internet. Gerade die scheinbare Anonymität verleitet so manches schwarze Schaf dazu, die geltenden Rechte nicht einzuhalten bzw. andere mit Vorsatz zu schädigen. Das Internet ist nun einmal kein rechtsfreier Raum, somit gibt es auch hier Regeln, an die man sich zu halten hat. Wer noch immer glaubt im Internet völlig anonym zu sein, der irrt gewaltig.

Typische Rechtsverletzungen im Internet sind zum Beispiel eine bestellte Ware, die zwar bezahlt aber nicht geliefert wird, Urheberrechtsverletzungen durch die nicht gestattete Verwendung von Bildern und Texten anderer oder auch der Verkauf von gefälschten Waren bzw. Plagiaten.

Der Negativ-Preis „Das schwarze Schaf“

Sehr interessant finden wir in diesem Zusammenhang, dass es schon seit April 2006 eine monatliche Preisverleihung für „DAS SCHWARZE SCHAF“ für die dreistesten Rechtsverletzungen im Internet gibt. Unter den prämierten schwarzen Schafen der letzten Monate und Jahren konnten wir schon so manche alte „Bekannte“ wiederfinden. In vielen Fällen geht es um Abofallen, scheinbare Gratisangebote, die sich dann als kostenpflichtig herausstellen oder auch Angebote zum Geld verdienen, wo man jedoch vorab Geld für wertlose Informationsunterlagen oder ein nutzloses Starterpaket investieren muss, ohne dann damit Geld verdienen zu können.

Da das letztere Thema auch auf diesem Blog bereits in mehreren Beiträgen behandelt wurde, möchten wir darauf hinweisen, dass man eigene Erfahrungen mit schwarzen Schafen im Internet auch melden kann, welche dann geprüft und bewertet werden.

Vielleicht wird dann genau euer Fall zum schwarzen Schaf des Monats oder auch des Jahres gekürt.

Wie Trickbetrüger durch die Bankenkrise zu frischem Bargeld kommen

Es ist schon schlimm genug, wenn man daran denkt wie viel Geld durch die Bankenkrise in den letzten Wochen und Monaten an den internationalen Finanzmärkten regelrecht vernichtet wurde und wie verunsichert die kleinen Sparer dadurch zum Teil sind.

Viel schlimmer ist jedoch, dass Trickbetrüger nun genau diese Verunsicherung schamlos ausnutzen, um an das hart ersparte Geld der kleinen Sparer zu kommen.

Bei unseren Nachbarn in Deutschland warnt der Weisse Ring vor dreisten Betrügern, welche die Opfer telefonisch kontaktieren und sich als Bankangestellte oder Finanzbeamte ausgeben. Dabei wird behauptet, dass die Zahlungsunfähigkeit der Hausbank unmittelbar bevorsteht und man schnellstmöglich das gesamte Geld abheben soll.

Nachdem die Opfer unter der Beobachtung der Betrüger das Geld nach Hause geholt haben, wird mit einem Trick versucht in die Wohnung oder in das Haus zu kommen und das Bargeld skrupellos zu stehlen. Beispielsweise meldet sich ein Handwerker oder ein Mitarbeiter des Strom- oder Gasanbieters, dass eine nicht routinemäßige Überprüfung notwendig wäre.

Lassen sie sich nicht täuschen oder zu einer unüberlegten Handlung verleiten. In Deutschland sowie auch in Österreich gibt es mittlerweile eine 100%ige Einlagensicherung für Spareinlagen auf Sparbüchern oder Konten. Sollte die Hausbank wirklich zahlungsunfähig werden, so gibt es vom Staat eine Garantie, dass die Spareinlagen gedeckt sind und ausbezahlt werden können.

Die Abzocker und ihre Tricks – Reportage auf SAT1

Abzocker haben oft ein leichtes Spiel. Mit gut ausgeklügelten Tricks suchen sie sich ihre Opfer, die unter falschen Vorwänden um kleinere aber auch größere Geldbeträge erleichtert werden.

Die Bandbreite der Abzocker-Tricks reicht, wie auch schon in anderen Beiträgen bei uns im Blog beschrieben, von Abzocke mit Autowerbung, Kugelschreiber zusammenbauen, gefälschten Umweltplaketten, Kneipenwetten, Verkauf von wertlosen Versicherungen bis hin zum Wundertüten füllen.

Die SAT1-Sendungen „Die Abzocker – Das sind ihre Tricks“ werden am Mittwoch um 20:15 Uhr ausgestrahlt. Zugegeben wirken die Videos teilweise etwas übertrieben und sind nachgestellt, trotzdem werden die Methoden der Abzocker und Betrüger ganz gut thematisiert.

Wer keine Zeit zum Fernsehen hat, kann sich einzelne Videos dieser Sendung auch online im Video-Archiv ansehen.

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