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Leitzinssatz

Zinsen bleiben niedrig – gut für Kreditnehmer, schlecht für Sparer

Die Zinsen sind in Europa aktuell sehr niedrig. In der Eurozone ist der Leitzinssatz aktuell bei niedrigen 0,5 Prozent. Im Juli hatte Mario Draghi – Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) die Märkte überrascht. Draghi meinte, die Zinsen werden weiter niedrig bleiben.

Die Wirtschaft ist nach wie vor schleppend unterwegs. Und die EZB sieht keinen Grund, an den Leitzinsen zu rütteln. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die Zinsen weiter gesenkt werden. Es könnte auch sein, dass die EZB ihre Geldpolitik weiter lockert.

Für alle Sparer sind die aktuell niedrigen Zinsen nicht sehr schön. Genau genommen bedeutet das Sparen aktuell sogar einen realen Geldwertverlust. Die Inflation ist höher als die Sparzinsen. Und mit steigenden Zinsen wird man in nächster Zukunft sicher nicht rechnen dürfen.

Wo bekommt man hohe Sparzinsen?

Für täglich fällige Einlagen sind aktuell maximal 1,15 % zu bekommen. Dies bei der Denizbank. Easybank und Livebank bieten 1,1 %. Wenn man sein Geld für 12 Monate bindet, so bekommt man aktuell maximal 1,6 % Zinsen. Dies ebenfalls bei der Denizbank.

Was schlecht für die Sparer ist, ist toll für die Kreditnehmer. Aktuell kann man sich sehr billig verschulden. So billig war es noch nie.

Wo sind Kredite günstig?

Für alle Häuselbauer lohnt sich ein Vergleich. Und verhandeln schadet auch nie. Da kann man einiges raus holen. Die Kredite beginnen aktuell bei 1,75 %.
Für einen Kredit am Schalter geht’s bei rund 4,5 % los. Alles immer natürlich abhängig von der eigenen Bonität.

So wie die Ökonomen die aktuelle Situation einschätzen, dürfte die Inflation bis 2015 niedrig bleiben. Die Wirtschaft wird sich aber nur sehr langsam erholen. Wir werden sehen…

 

EZB senkte die Zinsen erneut

Am letzten Donnerstag setzte die Europäische Zentralbank einen historischen Zinsschritt. Erstmals seit Gründung der Währungsunion liegt der Leitzinssatz unter einem Prozent. Die EZB senke den Zinssatz auf 0,75 %. So billig war das Geld von der EZB noch nie.

Mit der Zinssenkung will die EZB die Wirtschaft in der Eurozone unterstützen. Das Wachstum in der Eurozone soll damit gefördert werden. Weiters erhofft sich die EZB, dass die Banken wieder mehr Kredite vergeben. Dazu wurde der Einlagenzins bei der EZB für die Banken von 0,25 auf 0,0 Prozent gesenkt.
Die Banken bekommen also keine Zinsen mehr, wenn diese überschüssige Liquidität bei der EZB parken.

Für die Sparer bedeutet diese Senkung vom Leitzinssatz nichts Gutes. Die Zinsen für Spareinlagen werden weiter sinken. Trotzdem gibt es auch gute News: die Inflation sinkt ebenfalls.

Die Kreditnehmer werden sich jedoch freuen. Denn durch die Senkung vom Leitzinssatz werden auch die Kreditzinsen etwas nach unten gehen. Speziell all jene, die bereits einen Kreditvertrag haben. Meist sind die Kreditverträge an den 3-Monats-Euribor gebunden und dieser liegt aktuell bei 0,549 Prozent. Also nochmals ein Stückchen unter dem Leitzinssatz.

Bei Neuabschlüssen von Kreditverträgen heben die Banken höhere Aufschläge ein. Mehr Infos dazu finden Sie unter: Kreditzinsen sind niedrig – trotzdem Kredit jetzt abschliessen

 

 

Zinssenkung der EZB – besten Sparzinsen in Österreich

Die Europäische Zentralbank – kurz EZB – hat wieder reagiert. Der Leitzinssatz wurde von 1,25 auf 1 Prozent gesenkt. Damit will die EZB billiges Geld gegen eine mögliche Rezession auf den Markt bringen. Die Wirtschaft soll damit belebt werden und negative Konjunktureffekte sollen abgefedert werden.

Der Leitzins ist somit wieder auf dem niedrigen Niveau wie dieser auch bis März 2011 war. Damals gab es eine Erhöhung vom Leitzinssatz auf 1,25 %.

Der Leitzinssatz hat Auswirkungen auf alle Kreditnehmer, aber auch Sparer. Des einen Leid, des anderen Freud. Kreditnehmer freuen sich, dass die Zinsen sinken und dadurch weniger Zinsen bezahlt werden müssen. Die Sparer werden nicht so glücklich sein, da diese noch weniger für ihr erspartes Geld bekommen.

Doch aktuell sieht es nicht so aus, dass die Zinsen für die Sparguthaben sich großartig ändern werden. Die Spareinlagen sind risikoarme Finanzierungen für die Banken und diese brauchen diese Spareinlagen aktuell sehr gut. Daher sind die Banken aktuell auch gezwungen, bessere Konditionen für Spareinlagen zu geben. Somit sollten die aktuellen Sparzinsen unverändert bleiben.

Schon vor gut einem Monat hat die EZB den Leitzinssatz um einen Viertelprozentpunkt gesenkt. Damals von 1,5 auf 1,25 Prozent. Dies hatte keine Auswirkungen auf die Sparzinsen.

Wo bekommt man aktuell die besten Sparzinsen in Österreich?

Eine gute Frage und die kann am besten mit einer kleinen Recherche im Internet beantwortet werden. Die besten Konditionen für Sparzinsen gibt es – wie in den vergangenen Wochen – bei den Onlinebanken.

Die ING-DiBa bezahlt nachwievor 2,5 % täglich behebbar für die ersten 6 Monate, wenn man ein Direktsparkonto neu eröffnet. Bei der Denzibank gibt es 2,125 %, bei der LiveBank 2 %. Die Bankdirekt.at und VKB-online.at geben 1,9 %. Diese Sparzinsen bekommt man für täglich behebbare Einlagen. Das heißt – keine Bindungsfrist.

EZB erhöht Zinsen – Leitzinssatz-Erhöhung

Lange ist der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) – Jean-Claude Trichet nicht mehr im Amt. Im Herbst verabschiedet sich Trichet. Nun hat er noch eine seiner letzten Zinsentscheidungen verkündet:

Der Europäische Leitzinssatz wurde um 25 Basispunkte auf nunmehr 1,5 Prozent erhöht.

Dies war somit heuer die zweite Zinserhöhung in der Eurozone. Zuvor im April von 1 auf 1,25 % und nun auf 1,5 %. Die weiteren Entwicklungen der Wirtschaft werden von der EZB genau beobachtet. Diverse Experten gehen davon aus, dass es heuer nochmals einen Schritt nach oben bei den Zinsen geben wird.

Durch die Leitzinssatz-Erhöhung haben bereits einige Banken reagiert. So hat die Livebank.at die Zinsen für täglich fälliges Geld auf 1,8 % angehoben. Die Leitzinssatz-Erhöhung ist also eine gute Nachricht für alle Sparer. Jedoch mit einem Sparbuch werden nach wie vor nicht die Verluste durch die Inflation gut gemacht.

Die Kreditnehmer freut die ganze Erhöhung der Leitzinsen weniger. Auch hier haben die Banken reagiert und die Kreditzinsen sind im steigen. Und es wird hier sicher noch weiter gehen.

Durch die Zinserhöhung dürfte die Inflationsangst weiter gesenkt werden. Die EZB hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Inflation unter oder um 2 % liegt. Aktuell liegt diese drüber. Aber die Preistreiber wie Energie und Öl haben sich in den letzten Wochen etwas beruhigt.

Die EZB hat sich diese Zinserhöhung sicher nicht leicht gemacht. Einerseits ist die Inflation etwas höher in den Ländern, wo die Wirtschaft gut läuft. Wie zum Beispiel in Österreich oder Deutschland. Auf der anderen Seite gibt es einige Sorgenkinder in Europa, die da wären: Griechenland, Portugal, Spanien, Irland und auch Italien. Diese Länder brauchen niedrige Zinsen, sodaß diese die Staatshaushalte sanieren können. Wobei dies auch dem österreichischen Staat gut tun würde, die Staatsfinanzen zu sanieren…

Zinsen sind im Keller – untypischer Wirtschaftsaufschwung

In den Zeitungen und im Web liest man vielfach, dass die Wirtschaftskrise vorbei ist. Die Wirtschaft erholt sich wieder und es wird von einem globalen Konjunkturaufschwung gesprochen bzw. geschrieben.

Tatsächlich ist in der EU im 2. Quartal 2010 die Wirtschaftsleistung gestiegen. Auch in den Ländern USA, Japan oder China ist die Wirtschaft kräftig gewachsen.

Doch es ist ein untypischer Wirtschaftsaufschwung. Obwohl sich die Wirtschaft erholt, sind die Zinsen nachwievor im Keller. Die Leitzinsen sind nachwievor auf sehr niedrigem Niveau. Und da ist es egal, wohin man sieht. Die bedeutenden Notenbanken sind sich alle einige.

Die EZB hat den Leitzinssatz weiterhin auf dem historisch niedrigem Niveau von 1,0%. Auch die Bank of England ist mit 0,5% im Keller. Die Amerikaner mit der Fed bewegen sich seit 2008 nahezu um die 0% herum (max. 0,25%). Auch die Schweizer Nationalbank bewegt sich derzeit unter 0,2%. Und auch die Bank of Japan hat die Zinsen auf niedrigstem Niveau eingefroren.

Normalerweise orientieren sich die Notenbanken beim Festlegen der Zinssätze an der Inflationsrate und an den Annahmen, wie der Wachstum der Wirtschaft sein wird. So gerechnet müssten sich die Zinssätze ungefähr zwischen 3 und 4 % bewegen.

Die Angst, dass die Wirtschaftskrise noch nicht überstanden ist, geht nachwievor um. Dies dürfte sich eben auch in der Zinspolitik der großen Notenbanken wiederspiegeln. Alle Kreditnehmer schätzen natürlich diese Situation. Niedrige Zinsen sind für alle Kreditnehmer ideal. Die Sparer sind da weniger glücklich. Als Sparer bekommt man derzeit nicht einmal die Inflationsrate gut geschrieben.

Aktuelle Kreditzinsen Österreich – Kreditzinsen

Des einen Leid des anderen Freud.

So könnte man sagen, wenn man von den Zinsen spricht. Die Sparer sind derzeit nicht so glücklich über die aktuelle Situation der Sparzinsen. Die Leitzinsen – also für den Euro der Euribor – ist weit herunten und daher bekommen die Sparer auch wenig Zinsen für ihr Erspartes. Umsomehr freuen sich alle Kreditnehmer. Denn je niedriger die Leitzinsen, umso niedriger sind auch die Kreditzinsen. So müssen die Kreditnehmer in Österreich auch weniger Kreditzinsen bezahlen.

Jedem Kreditnehmer sollte aber auch klar sein, dass die Kreditzinsen nicht auf so einem niedrigen Niveau bleiben wie derzeit. Soll heißen, dass die Kreditzinsen in Zukunft sicher wieder steigen werden. Wann genau das sein wird, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Einige wenige Finanzexperten meinen, dass die Zinsen Ende dieses Jahres wieder steigen könnten und somit würden auch die Kreditzinsen wieder steigen. Andere jedoch meinen, dass es schon noch etwas dauern wird, bis die Zinsen und somit auch die Kreditzinsen aber auch Sparzinsen wieder steigen werden.

Jeder, der einen Kredit nun aufnehmen will, sollte die Angebote der Banken genau vergleichen. Dazu sollten mehrere Angebote für einen Kredit von unterschiedlichen Banken eingeholt werden. Wichtig ist, dass Sie nicht nur die Kreditzinsen alleine vergleichen. Es müssen auch sämtliche Spesen rund um den Kredit beachtet werden und in einem Effektivzinssatz entsprechend berücksichtigt werden.

Das Internet bietet Ihnen einen ungefähre Orientierung, ob die ausverhandelten Kreditzinsen schon günstig sind, oder ob Sie bzgl. Konditionen noch weiter verhandeln sollten bzw. können. Zum Beispiel das Wirtschaftsblatt erhebt bei ausgewählten Banken in Österreich jede Woche die Sparzinsen und Kreditzinsen. Zu finden unter: wirtschaftsblatt.at .

Zinsen werden von EZB unter 2% gesenkt

Diese Woche wurde der Leitzins von der Europäischen Zentralbank (EZB) wie erwartet um 50 Basispunkte auf 1,5 % p.a. gesenkt. Damit senkt die EZB den Leitzinssatz erstmals seit der Euro-Einführung unter die Marke von 2 Prozent. Seit dem Herbst 2008 hat die EZB den Leitzins somit um insgesamt 2,25 Prozentpunkte gesenkt.

Mit dieser Zinssenkung reagierte die EZB erneut auf die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise. War man zuvor noch von einem BIP-Wachstum von -0,5% ausgegangen, ist nun ein BIP-Wachstum von minus 2,7% für 2009 prognostiziert. Von „Wachstum“ kann aber aufgrund des negativen Vorzeichens nicht mehr wirklich gesprochen werden.

Verschiedene Finanzexperten (wenn man diese in der derzeitigen Krise noch so nennen kann *g*) gehen davon aus, dass die EZB in den nächsten Monaten den Leitzinssatz weiter senken werden. Es wird vermutet, dass bis spätestens Jahresmitte der Leitzins auf bis zu 1 % gesenkt wird. Darunter dürfte die EZB aber nicht gehen.

Was bedeutet diese Zinssenkung für die Kreditnehmer und Sparer?

Für die Sparer heißt es nichts gutes. Die Banken werden relativ rasch diese Zinssenkung weitergeben, wodurch für die Sparer weniger Zinsen übrigbleiben. Einzig die Direktbanken / Internetbanken zahlen noch etwas mehr Zinsen, wobei die Zeiten mit 4 bis 5 % p.a. vorbei sind!

Freuen dürfen sich hingegen all jene, die einen Euro-Kredit mit variablen Zinsen laufen haben. Hier werden die Zinsen entsprechend angepasst. Je nachdem, an welchen Euribor-Zinssatz Sie gebunden sind, werden die Zinsen bei einer der nächsten Zinszahlungen gesenkt werden. Das bedeutet, wenn Sie an den 3-Monatseuribor gebunden sind, so werden die Zinsen jeweils pro Quartal entsprechend angepasst.

Was haltet Ihr von der Senkung der EZB-Leitzinsen auf 1,5% ?

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