NEBENJOB und HEIMARBEIT – Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand

Reallohn

Arbeitsklima Index September 2010 – Wenn das Einkommen nicht mehr zum Leben reicht!

Die Arbeitnehmer in Österreich sind mit Ihrem Einkommen immer weniger zufrieden, weil die Löhne und Gehälter nicht in der selben Geschwindigkeit steigen, wie die Lebenserhaltungskosten.

Stagnation oder Reallohnverlust sind die Folge, wodurch immer mehr Österreicherinnen und Österreicher, trotz einem Job, mit dem verdienten Geld nicht mehr über die Runden kommen.

Diese Tatsachen und noch viele weitere interessante Details liefert das Ergebnis des Arbeitsklima Index vom September 2010, welcher von der Arbeiterkammer Oberösterreich nun veröffentlich wurde.

Speziell jüngere Frauen, freie Dienstnehmer, Arbeiter und Migranten sollen laut dem Bericht überdurchschnittlich armutsgefährdet sein.

Seriöse Nebenjobs bzw. andere Möglichkeitnen für einen Nebenverdienst werden daher immer wichtiger, um das Einkommen aufzubessern und so das Loch in der Haushaltskasse zu stopfen.

Hier geht es zum Artikel der AK-Oberösterreich: Arbeitsklima Index September 2010

BZÖ Volksbegehren „Preisstopp jetzt!“

Der Wahlkampf zur Nationalratswahl 2008 ist bereits voll im Gange, jede Partei versucht bis zum 28. September 2008 natürlich jede mögliche Wählerstimme für sich zu gewinnen.

Themen wie Inflation, Preisexplosion, Reallohn und Steuerbelastung bieten sich für den Wahlkampf zur Zeit sehr gut an, da viele Österreicherinnen und Österreicher unter den massiven Teuerungen und Kaufkraftverlust zu leiden haben.

BZÖ Volksbegehren „PREISSTOPP JETZT!“

Um es gleich vorab klarzustellen, unser Blog Nebenjob-Heimarbeit will in keinster Weise Wahlwerbung betreiben oder Partei ergreifen. Da sich aber unser Themenumfeld mit dem aktuellen Volksbegehren „Preisstopp jetzt!“ deckt, sehen wir es als unsere Aufgabe darauf hinzuweisen.
Details zu den Inhalten des Volksbegehrens „Preisstopp jetzt!“ sind direkt auf der Homepage des BZÖ nachzulesen. Die dafür notwendigen Unterstützungserklärungen sind vermutlich schnell gesammelt, da Dinge des täglichen Bedarfs bei den derzeitigen Inflationsraten bald zum Luxus werden und jeder davon betroffen ist.

Was ist ein Volksbegehren?

Lesen Sie hierzu den Beitrag bei Wikipedia – Volksbegehren in Österreich.

Eine gute Möglichkeit die Hand zu heben

Wer ein Volksbegehren mit seiner Unterschrift unterstützt, wählt damit nicht gleichzeitig eine Partei. Wir sehen es als eine gute Möglichkeit die „Hand zu heben“ um zu zeigen, welche Themen für das österreichischen Volk von hoher Bedeutung sind.

Wie viel ist mein Geld noch wert? Inflation, Reallohn und Kaufkraftverlust

Die Preise für Lebensmittel steigen rasant und die Treibstoffkosten explodieren, daher stellt sich die Frage: Werden Dinge für den täglichen Bedarf bald zum unerschwinglichen Luxus?

Wir nehmen diese Situation zum Anlass, um einen kritischen Beitrag zu den Themen Inflation, Reallohn und Kaufkraftverlust zu verfassen, um auf die ungerechte Vermögensverteilung aufmerksam zu machen.

Die Idee dazu lieferte uns der Beitrag Jammern trotz stetig steigendem Geldvermögen auf dem CashBlog, wo folgende Grafik thematisiert wird.

Postbank-Geldvermoegen-weiter-auf-Wachstumskurs

Quelle: Deutsche Postbank AG – Pressemitteilungen

Die der Statistik zugrunde liegenden Daten stammen zwar aus Deutschland, eine ähnliche Situation verspüren wir jedoch auch in Österreich. Unter dem Motto „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“, haben wir uns auf die Suche nach weiteren interessanten Details gemacht, da keine Hinweise auf die Methodik der Berechnungen veröffentlich wurden.

Wurde die Statistik einer Inflationsbereinigung unterzogen?

Eine der wichtigsten Fragen ist, ob die angegebenen Zahlen vor der Veröffentlichung einer Inflationsbereinigung unterzogen wurden. Diese Frage führte uns zu folgender Grafik, welche die Entwicklung der Reallöhne in Deutschland über einen Zeitraum von 15 Jahren beschreibt.

Entwicklung-Realloehne-Deutschland

Quelle: Wikipedia – Reallohn

Ein direkter Vergleich von Geldvermögen und der Entwicklung der Reallöhne ist zwar nicht ganz richtig, ein Trend für die Wertigkeit bzw. die Kaufkraft für das vermeintlich gestiegene Geldvermögen ist jedoch ersichtlich. Dank der Inflation sind zwar die absoluten Beträge der Vermögenswerte gestiegen, aufgrund der gesunkenen Kaufkraft ist das Geld aber relativ gesehen nicht unbedingt mehr wert.

Situation und kritische Stimmen in Österreich

Die AK-Kärnten schreibt im Artikel „Für eine gerechte Verteilungspolitik und vorgezogene Steuerreform“ über die Ungleichheit in der Vermögensverteilung.

„Vom Wirtschaftswachstum seit dem Jahr 2000 haben die ArbeitnehmerInnen nicht viel abbekommen. Während das Brutto-Inlandsprodukt von 2000 bis 2006 real um 10,9 Prozent anstieg, wuchsen die realen Netto-Löhne der ArbeitnehmerInnen nur um 1,5 Prozent. Aus dieser geringen Reallohnsteigerung ist ersichtlich, wie wenig die ArbeitnehmerInnen am Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren partizipiert haben. Den ArbeitnehmerInnen wird mit Hinweis auf den internationalen Wettbewerb laufend eingeredet, dass sie zu teuer seien – die Lohnerhöhungen müssten demnach moderat sein. Ein unseriöses Argument, denn für die Wettbewerbsfähigkeit sind allein die Lohnstückkosten ausschlaggebend und die sind, aufgrund der hervorragenden Produktivität der heimischen ArbeitnehmerInnen im Vergleich zu unseren Handelspartnern, niedriger denn je.“

Ebenso wird zu den stark steigenden Lebenserhaltungskosten, der Inflation und dem damit verbundenen Kaufkraftverlust Stellung genommen:

„Die heimische Wirtschaft boomt, doch die Kaufkraft zieht nicht mit. Die ArbeitnehmerInnen verzeichnen nur stagnierende Nettoeinkommen. Die derzeit rasant wachsenden Lebenshaltungskosten machen es vielen Menschen immer schwerer, mit ihrem Einkommen ihr Auslangen zu finden. Vor allem die Dinge des täglichen Bedarfs werden massiv teurer.

Die Inflationsrate für September 2007 beträgt laut Statistik Austria 2,1 Prozent. Die größten Preistreiber waren „Wohnung, Wasser und Energie“ mit +4,1 Prozent, „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ mit +3,4 Prozent sowie „Bekleidung und Schuhe“ mit +4,7 Prozent. Massive Preissteigerungen gibt es insbesondere bei Molkereiprodukten (zB. Vollmilch +16 Prozent, Joghurt +20 Prozent), Brot und Getreideerzeugnissen sowie Fleisch. Die stetige Erhöhung der Preise für Grundnahrungsmittel, Güter des täglichen Bedarfs, bei den Mieten
und Energie belastet gerade Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen extrem.“

In einem weiteren Artikel haben wir bereits die Ursachen der steigenden Lebensmittelpreise beschrieben, die dafür verantwortlichen Faktoren werden auch zukünftig die Preisspirale nach oben antreiben.

Die geplante Steuerreform 2010 ist mehr als überfällig, um den Steuerzahlern ein Stück der Kaufkraft zurückzugeben. Wenn sich der Endverbraucher nichts mehr leisten kann, wird auch die Wirtschaft nicht mehr boomen.

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