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Investition

EZB senkt die Leitzinsen auf 2,50%

Die EZB hat am Donnerstag den Leitzins von 3,25% auf 2,50% gesenkt.

Dieser große Schritt von 0,75% nach unten soll der aktuellen Wirtschaftskrise etwas entgegenwirken und ermöglicht Kreditnehmern zu günstigeren Konditionen an Fremdkapital zu kommen. Neue Investitionen werden daher einfacher bzw. günstiger finanzierbar. Dadurch sollen Arbeitsplätze abgesichert und die Kaufkraft nicht noch weiter gesenkt werden.

Weniger Zinsen – Des einen Freud, des anderen Leid

Die Zinssenkung wird viele Sparer nicht sehr erfreuen, da die Banken die Zinssätze umgehend nach unten korrigieren werden. Viele (EX-)Aktienbesitzer haben in den letzten Wochen und Monaten viel Geld in den sicheren Hafen der Sparbücher geparkt. Nach den teilweise empfindlichen Verlusten ist man vermutlich schon darüber froh, dass das Geld zumindest nicht weniger Wert wird und durch die unbegrenzte Einlagensicherung abgesichert ist.

Andererseits werden Kreditnehmer davon profitieren, da das Ausleihen von Geld billiger werden wird. Privatpersonen aber auch Unternehmer sollen dadurch motiviert werden, durch das billigere Geld Investitionen zu tätigen und dadurch die Wirtschaft zu stützen.

Aktuelle Zinsvergleiche für Sparzinsen

Der Vergleich der Sparzinsen ist dank Internet sehr einfach möglich. Wer beispielsweise wissen will, wo man die besten Sparzinsen für ein Sparbuch bekommt, sollte mit dem AK-Bankenrechner die gewünschten Informationen in wenigen Minuten vorliegen haben.

Über einen längeren Zeitraum hinweg kann sich ein Wechsel zu einem besseren Anbieter schon lohnen, da der Zinseszins-Effekt nicht zu unterschätzen ist.

Wein als Geldanlage – die Anleger kommen wegen der Kreditkrise auf den Weingeschmack

Sie lesen es überall in jeder Zeitung und die Nachrichten sind voll davon. Die Finanzkrise hat uns derzeit im Griff und so werden die Anleger auch erfinderisch und immer mehr Anleger investiert daher auch in Wein.

Auf den internationalen Kapitalmärkten herrscht nachwievor eine gewisse Nervosität und daher sind viele Investoren auf der Suche nach Alternativen. Daher finden auch immer mehr Leute zum Wein und sehen darin den Wein als Anlagegut und wollen damit hohe Renditen mit dem Genuss verbinden. Der Handel mit den guten Tropfen ermöglicht teilweise überdurchschnittliche Gewinne.

Eine Möglichkeit sich Informationen von hochwertigen Weinen und deren Preisentwicklung zu besorgen, bietet die „London International Vintage Exchange“, kurz Liv-Ex – www.liv-ex.com – genannt. Die Liv-Ex ist eine internetbasierte Handelsplattform für hochwertigen Wein und wurde 1999 von James Miles und Justin Gibbs gegründet.

Wenn der Weinkeller gut gefüllt ist, so erfreut dies nicht nur den Weinliebhaber, sondern auch als Geldanlage wird der Wein immer interessanter. Wenn Sie Spitzenweine von bekannten Winzern direkt kaufen und entsprechend fachgerecht lagern, so können Sie dies nach einigen Jahren mit beachtlichen Gewinne verkaufen. Vorausgesetzt, sie bringen dies übers Herz und wollen die edlen Tropfen nicht selbst geniesen.

Wenn ihnen dies zu aufwändig ist, so können Sie auch in Weinfonds ihr Geld anlegen.

Natürlich unterliegt das Investment in Wein grundsätzlich den selben Gesetzen, wie alle Geldanlagen. Sie sollten sich mit dem Markt auskennen und Informationen über die Bewertungen und Preise einholen. Es kommen nur jene Weine als Geldanlage in Frage, welche sich auch lange lagern lassen. Erfahrungsgemäß steigert sich der Wert erst nach 5 bis 10 Jahren. Diverse Experten raten, zum Beispiel hochwertige Bordeaux-Rotweine einzulagern, welche sie jung zum Preis von 50 bis 350 Euro pro Flasche einkaufen können. Hier dürften die Renditen entsprechend hoch sein.

Viel Glück bei ihrem Investment in Wein, sofern sie widerstehen können, die edlen Tropfen selbst zu verkosten.

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