NEBENJOB und HEIMARBEIT – Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand

Bausparkasse

Handwerkerbonus – Förderung holen

Seit Anfang Juli können Privatpersonen eine Förderung von bis zu 600,- Euro für die Modernisierung oder Renovierung der eigenen Wohnung oder vom eigenen Wohnhaus holen.
Mit dem Handwerkerbonus versucht die österreichische Bundesregierung der Wirtschaft wachstums- und konjunkturbelebende Impulse zu geben. Natürlich will man aber damit auch versuchen, dem Pfusch entgegen zu wirken. Alleine heuer stehen dafür 10 Millionen Euro und für nächstes Jahr 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Einen Antrag für den Handwerkerbonus kann jede natürliche Privatperson, die an ihrem in Österreich befindlichen Haupt- oder Nebenwohnsitz entsprechende Arbeiten durchführen hat lassen. Dabei gilt zu beachten, dass man pro Jahr nur einen Förderantrag stellen kann. Die maximale Förderhöhe beträgt 600,- Euro pro Jahr. Gefördert werden 20 % der Kosten für Arbeitsleistungen. Man braucht dazu dann die Endrechnung und die Überweisung muss auch bereits erfolgt sein. Zu beachten ist auch noch, dass Kosten für die erbrachte Arbeitsleistung mindestens 200,- Euro (exkl.) betragen müssen. Eine Kombination mit möglichen anderen Förderungen ist ausgeschlossen.

Was wird beim Handwerkerbonus gefördert?

Nicht alles wird gefördert. Es wird nur Arbeitsleistung gefördert und diese muss im Zeitraum zwischen 1.7.2014 und 31.12.2015 erbracht und auch abgeschlossen werden.
Folgende Arbeitsleistungen werden zum Beispiel gefördert:

  • Zimmermeister
  • Dachdecker
  • Maler
  • Bodenleger
  • Platten- u. Fliesenleger
  • Trockenausbauer
  • Glaser
  • Hafner
  • Heizungstechniker
  • Gas- u. Sanitärtechniker
  • Elektriker
  • Baumeister
  • Etc.

 Wo kann man die Förderung beantragen?

Wenn man alle Unterlagen beisammen hat, kann man den Antrag inkl. Beilagen bei den Bausparkassen einreichen. Die Bausparkassen beraten auch bei etwaigen Fragen. Folgende die vier österreichischen Bausparkassen:

  • Allgemeine Bausparkasse (ABV)
  • Bausparkasse der österr. Sparkassen AG
  • Raiffeisen Bausparkasse
  • Bausparkasse Wüstenrot

 

Nicht gefördert wird zum Beispiel:

Arbeiten im Garten, Ausbau von Dachboden, Arbeiten in der Garage, Keller, etc. werden nicht gefördert. Detailfragen werden von den Bausparkassen gerne beantwortet.

Auf jeden Fall ist der Handwerkerbonus eine gute Idee und für alle, die sowieso Arbeiten am Haus oder in der Wohnung durchführen lassen wollen oder müssen, ist es eine Erleichterung.

 

 

Bausparprämie 2012 noch OK – Bausparprämie 2013 wird halbiert

Bausparen war 2011 noch eine der beliebtesten Sparformen in Österreich. Daneben war noch das Sparbuch sehr beliebt. Herr und Frau Österreicher haben mehr als fünf Millionen Bausparverträge. Das ist da schon ganz schön gewaltig viel.

In Österreich gibt es vier große Bausparkassen:

  • S-Bausparkasse
  • Wüstenrot
  • Raiffeisen Wohnbausparen
  • ABV

Die Erträge beim Bausparen setzen sich aus der Zinsen – die die Bausparkassen zahlen – und der staatlichen Prämie zusammen.
Die Bausparkassen bieten verschiedene Varianten von Bausparverträgen an. So gibt es Bausparverträge mit fixen Zinsen, aber auch mit variablen Zinsen. Aktuell sind diese Zinsen bei Bausparverträgen eher niedrig. Der Grund dafür ist der eher schwache Euro und die wirtschaftlichen Probleme in der Eurozone. Ich denke, dass sich hier in den nächsten Jahren nicht allzu viel ändern wird.

Die staatliche Prämie bei Bausparkassen beträgt 2012 3 Prozent. Die Bausparprämie 2012 ist somit unverändert zur Bausparprämie 2011. Die Prämie 2012 von 3 Prozent bekommt man jedoch nur, wenn man im Jahr den Höchstbetrag von 1.200,- Euro ein bezahlt. Somit bekommt man eine staatliche Prämie von 36,- Euro gut geschrieben. Sollte man mehr als 1.200,- Euro auf sein Bausparkonto einzahlen, so wird dieser Betrag zwar verzinst, die staatliche Prämie bleibt aber unverändert. Das heißt, man bekommt maximal 36,- Euro im Jahr vom Staat.

So wie es aktuell aussieht, wird es nächstes Jahr die Sparer in Österreich treffen. Im Sparpaket der Regierung ist vorgesehen, dass die staatliche Bausparprämie halbiert wird. Das bedeutet, dass ab 2013 die staatliche Prämie für Bausparer nicht mehr 3 Prozent beträgt, sondern nur noch 1,5 Prozent. Somit bekommt man ab nächstes Jahr nur noch 18,- Euro und nicht wie bisher 36,- Euro.
Bisher war es so, dass die staatliche Prämie zwischen drei und acht Prozent gelegen ist. Wenn diese nun halbiert wird, so sind dies nur noch 1,5 bis maximal 4 Prozent.
Durch diese Maßnahme will die Bundesregierung im Jahr einige Millionen Euro auf Kosten der Sparer einsparen. Wie sich diese Sparmaßnahme auf die Attraktivität des Bausparens auswirkt, wird man erst sehen.

Bausparprämie für 2012

Die aktuellen Zinsen sind nach wie vor sehr niedrig. Der Drei-Monats-Euribor der Europäischen Zentralbank liegt noch immer um die 1,5 %.

Daher wurde die Prämie für alle Bausparer wegen dem niedrigen Zinsniveau auch für das kommende Jahr 2012 mit 3 Prozent festgelegt.

Eigentlich haben sich diese 3 Prozent Bausparprämie für 2012 bereits abgezeichnet. Es gab bereits im Juli entsprechende Prognosen und nun ist der Zinssatz für die Bausparprämie fix.

Grundsätzlich ist die Bausparprämie an das allgemeine Zinsniveau gebunden. Genau genommen orientiert sich der Prozentsatz an der Sekundärmarktrendite für Bundesanleihen. Die Bausparprämie wird jährlich festgesetzt. Der Beobachtungszeitraum für die Prämie beträgt 1 Jahr und endete am 30. September.

Nun liegt die Bausparprämie weiterhin auf der gesetzlichen Untergrenze. Diese Untergrenze liegt bei 3 Prozent. Die Spanne ist von mindestens 3 Prozent bis maximal 8 Prozent.

Das Finanzministerium muß die Bausparprämie für 2012 mittels Verordnung festsetzen.

Trotz der niedrigen Bausparprämie kann man sagen, dass Bausparen nachwievor attraktiv ist.

 

Bausparen 2011 – Bausparprämie 2011 sinkt auf 3%

Bausparen ist in Österreich nach wie vor sehr attraktiv.
Und die Attraktivität von Bausparen dürfte auch nächstes Jahr ungebrochen sein. Obwohl die Bausparprämie 2011 von 3,5 Prozent auf 3 Prozent sinkt.
Der Grund für die Reduzierung der Bausparprämie 2011 ist die Bindung der Prämie an das aktuelle Zinsniveau. Und das Zinsniveau ist derzeit sehr niedrig.

Jeder Bausparer bekommt neben den Zinsen auch noch die Bausparprämie auf seinem Bausparkonto gut geschrieben. Maximal werden pro Jahr 1200,- Euro gefördert. Und davon bekommt man die staatliche Bausparprämie, sofern man auch so viel eingezahlt hat.

So hat sich die Bausparprämie in den letzten Jahren entwickelt:

  • 2005: 3,5 %
  • 2006: 3,0 %
  • 2007: 3,5 %
  • 2008: 4,0 %
  • 2009: 4,0 %
  • 2010: 3,5 %
  • 2011: 3,0 %

Die gesetzliche Schwankungsbreite für die Bausparprämie ist zwischen 3 und 8 Prozent. Somit sind wir nun am untersten Ende angekommen.
Neben der Bausparprämie bekommen Sie auch noch Zinsen gut geschrieben. Aber auch die sind im Moment sehr niedrig.

Bausparen – Vergleich der Bausparkassen

Wie nahezu jeder weiß, wird ein Bausparvertrag vom Staat gefördert. Wichtig ist dabei zu wissen, dass die staatliche Förderung jedes Jahr neu festgelegt wird. Die staatliche Förderung für Bausparer beträgt zwischen 3 und 8 Prozent der jährlich eingezahlten Summe auf dem Bausparkonto. Jedoch wird die Bausparprämie nur vom maximal möglichen Betrag von 1200,- Euro bezahlt. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr einzahlen darf.

Die sinkenden Zinsen der vergangenen Jahre haben sich auch auf die Bausparprämie ausgewirkt.

2009 lag die Bausparprämie noch bei 4,00 %.

2010 liegt die Bausparprämie nur noch bei 3,50 %.

Das bedeutet, dass es heuer maximal 42,- Euro staatliche Bausparprämie gibt, sofern man zumindest 1200,- Euro einzahlt. Wer also bereits einen Bausparer besitzt und noch nicht die 1200,- Euro auf sein Bausparkonto eingezahlt hat, sollte dies in den verbleibenden Wochen dieses Jahres noch tun. Denn wir wissen ja alle: Am 32. Dezember ist es zu spät.

2011 wird die Bausparprämie auf das tiefst mögliche Niveau zurückgehen. Das bedeutet, dass die staatliche Bausparprämie 2011 nur noch bei 3 % liegt. Dies bedeutet bei einer jährlichen Einzahlung von 1200,- Euro bekommt man vom Staat somit nur noch 36,- Euro staatliche Bausparprämie.

Vergleich der Bausparkassen

Neben der staatlichen Bausparprämie wird das Guthaben auch noch entsprechend von den Bausparkassen verzinst. Hier bieten die vier Bausparkassen unterschiedliche Bausparverträge an. Anfangs locken die Bausparkassen mit höheren Zinsen. Nach einem Jahr gehen diese Zinsen jedoch runter. Hier könnte man sich neben den variablen Bausparzinsen auch für fixe Bausparzinsen entscheiden. Dies muss aber jeder für sich selbst ausmachen. Klar ist, ein Vergleich der unterschiedlichen Angebote der vier Bausparkassen lohnt sich auf jeden Fall. Dabei sollte man auch die Kontoführungsgebühren nicht vergessen.

Klar ist, dass Bausparen nachwievor und speziell jetzt bei der derzeitigen Zinslage attraktiv ist.

Aktuelle Kreditzinsen – Wie hoch sind die Kreditzinsen zur Zeit?

Die aktuellen Kreditzinsen sind derzeit auf sehr niedrigem Niveau. Geld ausleihen ist so günstig wie schon lange nicht mehr. Wie lange die Kreditzinsen so niedrig – wie zum aktuellen Zeitpunkt – bleiben, kann niemand vorhersagen. Bzw. ist es auch schwer, Prognosen für die Zukunft abzugeben.

Wer jetzt einen günstigen Kredit aufnimmt und glaubt, dass die Kreditzinsen so niedrig bleiben, könnte in ein paar Jahren mit ganz anderen Zahlen konfrontiert sein. Klar ist, dass die Zinsen nicht ewig auf so einem niedrigen Niveau wie derzeit bleiben. Das heißt, die Zinsen werden mit Sicherheit wieder steigen.

Somit könnte man meinen, dass man sich die aktuellen Kreditzinsen einfach fixieren läßt. Klingt grundsätzlich gut, funktioniert aber nicht so einfach. Die Banken verlangen bei Fixzinsangeboten einen entsprechenden Aufschlag, welcher alles andere als günstig erscheint.

Dann gibt es noch Dinge wie zum Beispiel Zinscaps. Damit kann man sich sozusagen gegen steigende Zinsen versichern. Eine einfache Möglichkeit, sich gegen zu stark steigende Zinsen abzusichern, ist der Bausparer. Bauspardarlehen sind mit einer Zinsobergrenze von maximal 6 % definiert.

Um nun die aktuellen Kreditzinsen zu vergleichen, ist es immer ratsam, sich mehrere Angebote von verschiedenen Banken einzuholen. Dabei auch immer auf die Spesen achtgeben, sodass wirklich alles im Effektivzinssatz berücksichtigt wird.

Einen guten Überblick über die aktuellen Kreditzinsen bzw. die aktuellen Konditionen der Banken für Kredite liefert immer der Bankenrechner der Arbeiterkammer.

Bausparen online – einmalige Geldprämie anstatt nutzlosem Werbegeschenk kassieren

Viele Dinge lassen sich mittlerweile Online erledigen. Dazu gehören auch ein Großteil der Geldgeschäfte, die ganz bequem über das Internet abgewickelt werden können. Das Telebanking des Girokontos wird von vielen bereits als ganz „normal“ angesehen und ist aus vielen Bereichen gar nicht mehr wegzudenken.

Egal ob Online-Sparen, Online-Überweisungen, Online-Girokonto – die Direktbanken / Onlinebanken ermöglichen dies alles.

Eher neu und noch nicht so verbreitet ist die Tatsache, dass man auch Bausparverträge online abschließen und verwalten kann. Immer mehr Bausparkassen folgen diesem Trend und bieten die Möglichkeit an, Bausparen online zu machen.

Geld Money Bausparen

(Bild: aboutpixel.de / Nachbaur)

Sollten Sie Ihren Bausparvertrag online abschließen, so bekommen Sie meist ein „größeres“ oder „besseres“ Vertragsabschlussgeschenk. Je nach Anbieter bekommen Sie nicht nur Geschenke wie eine modische Armbanduhr (aus China), ein elegantes Schreibset (aus China) oder einen trendigen Rucksack (aus China).

Über 115,- Euro „Online-Bonus“ bekommen Sie, wenn Sie einen Bausparvertrag online abschliessen.

Folgend haben wir einige Bausparkassen zusammengestellt, wo Bausparen online abgewickelt werden kann.

www.bausparendirekt.com – Partner der Allgemeinen Bausparkasse

www.top-bausparen.at – Partner der ABV-Bausparkasse

www.bausparerprofi.at – Partner der ABV-Bausparkasse

www.bausparklick.at – Wüstenrot-Bausparen

www.robinhood.co.at – Partner von Wüstenrot-Bausparen

www.sbausparkasse.at – s-Bausparkasse

www.wohnbausparen.at – Raiffeisen Wohnbausparen

Wäre ein Online-Bausparvertrag für euch attraktiv, wenn man anstatt eines eher nutzlosen Werbegeschenks eine einmalige Geldprämie bekommt, die sich wirklich sehen lassen kann?

Schreibt uns einfach Eure Meinungen in Form eines Kommentars.

2009 bringt in Österreich einige Änderungen

Mit 2009 wurden jede Menge Werte angepasst. Folgend ein Auszug über die geänderten Werte, Grenzen, Gebühren, etc.

Die Geringfügigkeitsgrenze wurde mit 1.1.09 auf 357,74 Euro pro Monat gesetzt. D.h., wenn Sie die Geringfügigkeitsgrenze nicht überschreiten wollen, so dürfen Sie nicht mehr als diese pro Monat verdienen.

Die Höchstbeitragsgrundlage zur Sozialversicherung wurde auf 4.020,- Euro pro Monat erhöht. Ein Zuckerl also für Besserverdiener.

Auch die Pensionisten dürfen sich freuen. Die Mindestpension wurde um gut 25,- Euro angehoben und beträgt nun 772,40 pro Monat.

Das Pflegegeld wurde erhöht. Abhängig von der Pflegestufe bekommt man pro Monat zw. 154,20 und 1655,80 Euro.
– Pflegestufe 1: 154,20 Euro / Monat
– Pflegestufe 2: 284,30 Euro / Monat
– Pflegestufe 3: 442,90 Euro / Monat
– Pflegestufe 4: 664,30 Euro / Monat
– Pflegestufe 5: 902,30 Euro / Monat
– Pflegestufe 6: 1242,- Euro / Monat
– Pflegestufe 7: 1655,80 Euro / Monat

Wenn so einiges erhöht wird, dann darf da auch die Rezeptgebühr nicht fehlen. Diese beträgt ab 1.1.2009 nun 4,90 Euro (ein Plus von 10 Cent). Dafür wird die Umsatzsteuer bei Arzneimittel von 20 auf 10 % reduziert. Dies wirkt sich jedoch nicht für den Konsumenten bei der Rezeptgebühr aus, sondern diese Zuckerl ist für die maroden Krankenkassen.

Weiters wird ab 2009 der geförderte Höchstbetrag für Beiträge an Bausparkassen von 1000,- auf 1200,- Euro angehoben.

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