Kreditzinsen derzeit sehr niedrig – wie kann ich niedrige Zinsen absichern?
Viele Familien haben in Österreich in den letzten Jahren ein Haus gebaut und somit auch einen Kredit laufen. Derzeit sind die Zinsen sehr niedrig und die Zinsbelastung für einen laufenden Kredit ist gering. Die Zinsen werden jedoch nicht ewig so niedrig bleiben. Wie kann man sich nun gegen steigende Zinsen absichern? Gibt es eine Zinsobergrenze?
All jene, die das Projekt Hausbau noch vor sich haben, werden sich ähnliche Fragen stellen. Viele werden nun jetzt im Frühjahr ihr Bauprojekt starten. Und natürlich werden viele auch Fremdkapital aufnehmen müssen, sodass der Hausbau realisiert werden kann. Und auch hier stellt sich die Frage, wie das niedrige Zinsniveau gehalten werden kann.
Vermutlich stehen derzeit viele angehenden Kreditnehmer vor der Entscheidung, ob ein Bauspardarlehen oder doch ein Hypothekarkredit bei der Bank aufgenommen werden soll. Die Option der Fremdwährungskredite darf in Österreich nur noch ganz wenigen, vermögenden Personen angeboten werden. Ein Bauspardarlehen hat sicherlich den Vorteil, Weiterlesen
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Aktuelle Kreditzinsen – Wie hoch sind die Kreditzinsen zur Zeit?
Die aktuellen Kreditzinsen sind derzeit auf sehr niedrigem Niveau. Geld ausleihen ist so günstig wie schon lange nicht mehr. Wie lange die Kreditzinsen so niedrig – wie zum aktuellen Zeitpunkt - bleiben, kann niemand vorhersagen. Bzw. ist es auch schwer, Prognosen für die Zukunft abzugeben.
Wer jetzt einen günstigen Kredit aufnimmt und glaubt, dass die Kreditzinsen so niedrig bleiben, könnte in ein paar Jahren mit ganz anderen Zahlen konfrontiert sein. Klar ist, dass die Zinsen nicht ewig auf so einem niedrigen Niveau wie derzeit bleiben. Das heißt, die Zinsen werden mit Sicherheit wieder steigen.
Somit könnte man meinen, dass man sich die aktuellen Kreditzinsen einfach fixieren läßt. Klingt grundsätzlich gut, funktioniert aber nicht so einfach. Die Banken verlangen bei Fixzinsangeboten einen entsprechenden Aufschlag, welcher alles andere als günstig erscheint.
Dann gibt es noch Dinge wie zum Beispiel Zinscaps. Damit kann man sich sozusagen gegen steigende Zinsen versichern. Eine einfache Möglichkeit, sich gegen zu stark steigende Zinsen abzusichern, ist der Bausparer. Bauspardarlehen sind mit einer Zinsobergrenze von maximal 6 % definiert.
Um nun die aktuellen Kreditzinsen zu vergleichen, ist es immer ratsam, sich mehrere Angebote von verschiedenen Banken einzuholen. Dabei auch immer auf die Spesen achtgeben, sodass wirklich alles im Effektivzinssatz berücksichtigt wird.
Einen guten Überblick über die aktuellen Kreditzinsen bzw. die aktuellen Konditionen der Banken für Kredite liefert immer der Bankenrechner der Arbeiterkammer.
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Aktueller Sparbuchzinsen-Vergleich durch die Arbeiterkammer
Die Zinsen sind in den letzten Monaten stark gesunken und haben nun eine Talsohle erreicht. Des einen Freud, des anderen Leid.
Alle Kreditnehmer freuen sich natürlich, dass die derzeitigen Zinsen so niedrig sind. Gebunden am Euribor sind die Zinssenkungen auch an die Kreditnehmer weitergegeben worden.
Die Leittragenden sind jedoch die Sparer unter uns. Auch hier haben die Banken reagiert und haben die Zinsen nach unten geschraubt. D.h., die Banken haben auch hier die Zinssenkungen der EZB an ihre Kunden weiter gegeben, wobei es den Anschein hat, dass hier auf der Habenseite die Banken immer etwas schneller und gründlicher sind. Die Zinsen sind im Keller.
Letztes Jahr um diese Zeit hat man für ein Sparbuch mit einer Bindung von einem Jahr rund 5 % Guthabenzinsen bekommen. Nun, ein Jahr später, bekommen Sie derzeit nur noch 1,5 %.
Sollten Sie ein täglich fälliges Sparbuch haben, so wird es ganz traurig. Laut einem Vergleich der Arbeiterkammer liegen hierbei die Zinsen nahe der Null-Prozent-Linie bis max. 2,2 %. Am meisten Zinsen gibt es bei den Direktbanken. 2,2 % bekommen Sie derzeit (bis Ende Nov.) bei direktanlage.at. Ebenfalls über 2% für täglich fällige Spareinlagen bekommen Sie noch bei der Easybank, bei der Kremser Bank und Sparkassen AG und bei der ING-DiBa. Alle anderen Banken sind unter 2 Prozent.
Wenn Sie Geld auf sogenannte Kapital- und Prämiensparbücher legen, so bekommen Sie bei einer Laufzeit von 12 Monaten maximal 2,1 %. Also nicht wirklich attraktiver als täglich fällige Spareinlagen!
Bei einer Bindung von 36 Monaten gibt es maximal 3,27 Prozent; dies bekommen Sie bei der Autobank.
Die Arbeiterkammer in Wien hat sich aktuell passend zum Weltspartag die Sparzinsen genauer angesehen. Ausserdem werden diverse Zins-Fallen dargestellt, wo in der Werbung der Banken diverse Fallen versteckt sind, die man meist erst bei genauerem Hinsehen bemerkt. Zusätzlich finden sich zahlreiche Tipps für Sparer.
Hier finden Sie den aktuellen AK-Test der Sparbuchzinsen.
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Sparzinsen sind so wie die Kreditzinsen stark gesunken – Wo bekommt man die besten Zinsen für sein Geld?
Die Wirtschaftskrise hat die Notenbanken zu kräftigen Zinssenkungsschritten veranlasst.
In den letzten Wochen hat sich daher einiges an der Zinsfront getan. Für die Sparer muss man sagen: Leider.
Die Leitzinsen gingen nach unten, sind also stark gesenkt worden. Die Kreditnehmer jedoch werden sich freuen, da die Zinszahlungen bzw. die Rückzahlungsraten entsprechend gesunken sind.
Die EZB – Europäische Zentralbank – hat den Leitzinssatz von 4,25 % im Oktober auf derzeit 1,25 % gesenkt. Die letzte Senkung vom Leitzinssatz erfolgte am Donnerstag, 2. April von 1,50 % auf 1,25 %. Eigentlich hatten die Experten damit gerechnet, dass die EZB den Leitzinssatz um 50 Basispunkte senkt; es blieb jedoch bei 25.
Seit dem Bestehen des Euro war der Leitzins noch nie so niedrig. Und so wie es derzeit aussieht, wird es auch die nächsten Monate eine Niedrigzinsphase geben. D.h., die Zinsen bleiben im Keller und werden eventuell noch weiter gesenkt.
Die Leittragenden sind die Sparer. Sie bekommen um einiges weniger für ihr erspartes Geld.
Wo bekommt man nun die attraktivsten Sparzinsen?
Am meisten Zinsen für sein Geld bekommt man bei den sogenannten Online-Banken bzw. Direktbanken. Dies wird dadurch möglich, da diese Direktbanken kein teures Filialnetz haben. Die Betreuung der Kunden erfolgt ausschließlich via Internet, Telefon oder Post.
Mit Anfang April haben die Banken die Zinskonditionen wieder angepasst. Die Frage, die sich nun viele von uns stellen: Wie vergleiche ich die verschiedensten Angebote bzw. wie bekomme ich rasch und einfach einen Überblick über die aktuellen Konditionen?
Dazu ist es am einfachsten wieder über das Internet. Hier gibt es verschiedene Seiten, die einen tollen Überblick über die aktuellen Sparzinsen bieten. Allen voran der Vergleich der Bankkonditionen erstellt von der Arbeiterkammer. Zu finden unter: http://www.bankenrechner.at/
Ebenfalls einen schönen Überblick bekommen Sie auf www.modern-banking.at . Ein Einzelunternehmen bietet dazu diesen kostenlosen Service an, wo die Konditionen der Direktbanken übersichtlich verglichen werden.
Habt Ihr einen Geheimtipp, wo man derzeit tolle Sparzinsen bekommt? Schreibt uns!
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Zinsen werden von EZB unter 2% gesenkt
Diese Woche wurde der Leitzins von der Europäischen Zentralbank (EZB) wie erwartet um 50 Basispunkte auf 1,5 % p.a. gesenkt. Damit senkt die EZB den Leitzinssatz erstmals seit der Euro-Einführung unter die Marke von 2 Prozent. Seit dem Herbst 2008 hat die EZB den Leitzins somit um insgesamt 2,25 Prozentpunkte gesenkt.
Mit dieser Zinssenkung reagierte die EZB erneut auf die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise. War man zuvor noch von einem BIP-Wachstum von -0,5% ausgegangen, ist nun ein BIP-Wachstum von minus 2,7% für 2009 prognostiziert. Von “Wachstum” kann aber aufgrund des negativen Vorzeichens nicht mehr wirklich gesprochen werden.
Verschiedene Finanzexperten (wenn man diese in der derzeitigen Krise noch so nennen kann *g*) gehen davon aus, dass die EZB in den nächsten Monaten den Leitzinssatz weiter senken werden. Es wird vermutet, dass bis spätestens Jahresmitte der Leitzins auf bis zu 1 % gesenkt wird. Darunter dürfte die EZB aber nicht gehen.
Was bedeutet diese Zinssenkung für die Kreditnehmer und Sparer?
Für die Sparer heißt es nichts gutes. Die Banken werden relativ rasch diese Zinssenkung weitergeben, wodurch für die Sparer weniger Zinsen übrigbleiben. Einzig die Direktbanken / Internetbanken zahlen noch etwas mehr Zinsen, wobei die Zeiten mit 4 bis 5 % p.a. vorbei sind!
Freuen dürfen sich hingegen all jene, die einen Euro-Kredit mit variablen Zinsen laufen haben. Hier werden die Zinsen entsprechend angepasst. Je nachdem, an welchen Euribor-Zinssatz Sie gebunden sind, werden die Zinsen bei einer der nächsten Zinszahlungen gesenkt werden. Das bedeutet, wenn Sie an den 3-Monatseuribor gebunden sind, so werden die Zinsen jeweils pro Quartal entsprechend angepasst.
Was haltet Ihr von der Senkung der EZB-Leitzinsen auf 1,5% ?
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EZB senkt die Leitzinsen auf 2,50%
Die EZB hat am Donnerstag den Leitzins von 3,25% auf 2,50% gesenkt.
Dieser große Schritt von 0,75% nach unten soll der aktuellen Wirtschaftskrise etwas entgegenwirken und ermöglicht Kreditnehmern zu günstigeren Konditionen an Fremdkapital zu kommen. Neue Investitionen werden daher einfacher bzw. günstiger finanzierbar. Dadurch sollen Arbeitsplätze abgesichert und die Kaufkraft nicht noch weiter gesenkt werden.
Weniger Zinsen – Des einen Freud, des anderen Leid
Die Zinssenkung wird viele Sparer nicht sehr erfreuen, da die Banken die Zinssätze umgehend nach unten korrigieren werden. Viele (EX-)Aktienbesitzer haben in den letzten Wochen und Monaten viel Geld in den sicheren Hafen der Sparbücher geparkt. Nach den teilweise empfindlichen Verlusten ist man vermutlich schon darüber froh, dass das Geld zumindest nicht weniger Wert wird und durch die unbegrenzte Einlagensicherung abgesichert ist.
Andererseits werden Kreditnehmer davon profitieren, da das Ausleihen von Geld billiger werden wird. Privatpersonen aber auch Unternehmer sollen dadurch motiviert werden, durch das billigere Geld Investitionen zu tätigen und dadurch die Wirtschaft zu stützen.
Aktuelle Zinsvergleiche für Sparzinsen
Der Vergleich der Sparzinsen ist dank Internet sehr einfach möglich. Wer beispielsweise wissen will, wo man die besten Sparzinsen für ein Sparbuch bekommt, sollte mit dem AK-Bankenrechner die gewünschten Informationen in wenigen Minuten vorliegen haben.
Über einen längeren Zeitraum hinweg kann sich ein Wechsel zu einem besseren Anbieter schon lohnen, da der Zinseszins-Effekt nicht zu unterschätzen ist.
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