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Erfolgreich mit eBay Geld verdienen – Woher bekomme ich Produkte, die hohe Renditen erzielen?

Dieser Artikel wurde von Gastautor Bastian Kröhnert geschrieben. Er betreibt den Blog importblog.de, wo Details zu Warenimporten und zum gewinnbringenden Wiederverkauf behandelt werden.

Dieser Beitrag ist der erste Teil der fünfteiligen Artikelserie „Erfolgreich Geld verdienen mit eBay“.

Um mit eBay Geld zu verdienen, müsst Ihr erstmal eine Möglichkeit finden, ein Produkt günstiger einzukaufen als Ihr es bei eBay verkaufen könnt. Auf den Markt habt Ihr keinen großen Einfluss und den Verkaufspreis könnt Ihr nicht verändern. Also hängt Euer Gewinn alleine vom Einkaufspreis Eurer Ware ab.

In diesem Artikel möchte ich kurz ein paar Wege beschreiben, Produkte zu finden und zu kaufen, mit denen Ihr Gewinne erzielt.

Die meisten Leute (mich eingeschlossen) gehen anfangs falsch an die Sache ran. Sie wollen Geld verdienen und haben nur das im Kopf und suchen deshalb völlig willkürlich nach allem, womit sie Geld verdienen können. Auf diese Weise kommt selten ein guter Deal zustande, weil Ihr Euch in der Regel nicht mit den Produkten auskennt und es Euch keinen Spaß macht, Euch damit zu beschäftigen.

Es mag Leute geben, die gerne Toilettenschüsseln verkaufen und voll hinter ihrem Produkt stehen. Meine zwei Grundregeln für erfolgreichen Handel sind aber:

  1. Ich muss mich mit meinem Produkt auskennen.
  2. Ich muss mich für mein Produkt (im weitesten Sinne) interessieren.

Regel Eins ist naheliegend. Wenn ich mich mit meinem Produkt nicht auskenne, kann ich nicht beurteilen, was ich kaufe. Ich kann immer noch Einkaufs- und Verkaufspreis vergleichen, um zu beurteilen, ob ich mit dem Verkauf Geld verdienen würde, aber es besteht immer das Risiko, dass ich wichtige Faktoren nicht beachte, weil ich sie einfach nicht kenne. Regel Zwei habe ich mir aufgestellt, weil es mir mehr Spaß macht, mich mit Produkten zu beschäftigen, die mich interessieren. Und ich möchte kein Geld verdienen, wenn ich dabei keinen Spaß habe.
Aber jetzt zu den eigentlichen Bezugsquellen:

  1. Import
    Dieser Bereich ist mein Fachgebiet, deswegen erwähne ich ihn zuerst. In unterschiedlichen Ländern können Produkte zu unterschiedlichen Preisen eingekauft werden. Alles, was Ihr jetzt tun müsst, ist Länder zu finden, in denen Produkte, die Ihr verkaufen wollt, günstiger verkauft werden als in Österreich oder Deutschland. Über Preiskalkulationen aus jedem beliebigen Land und die Produktrecherche in den USA  habe ich ausführlich auf meinem Blog geschrieben.
    Der Import kann sich lohnen, wenn entweder Währungsschwankungen zu einer Preisdifferenz führen oder das Preisniveau im Importland einfach niedriger ist.
    Ersteres lag letztes Jahr für eine lange Zeit zwischen Deutschland und den USA vor. Es gibt immer noch viele gute Deals, aber der US Import ist jetzt lange nicht mehr so attraktiv wie vor ein paar Monaten.
    Nach einem unterschiedlichen Preisniveau müsst Ihr allerdings nicht lange suchen. Sehr ungenau beschrieben haben alle Länder, die nicht in Europa, Australien oder Nordamerika liegen ein niedrigeres Preisniveau als wir.
  2. Großhändler
    Großhändler kaufen Produkte vom Hersteller (teilweise exklusiv) oder importieren Waren und verkaufen Sie dann an deutsche Einzelhändler. Der Großhändler verkauft die Produkte zu einem günstigeren Preis, weil er sie in noch größeren Mengen einkauft und sich die Transaktionskosten des Einzelvertriebs spart.
    Allerdings zweigt er sich auch seine Marge ab. Deshalb erzielt Ihr beim Verkauf von Produkten aus dem Großhandel in der Regel eine geringere Rendite, als wenn Ihr Euch direkt an den Hersteller oder Exporteur wendet. Je weniger Zwischenschritte, desto größer auch die Rendite. Trotzdem ist es komfortabler und bedarf in der Regel weniger Arbeitsaufwand als die selbstständige Produktrecherche. Um sich erstmal bei eBay einzufinden, ist es sicherlich ein ganz guter Weg.
  3. Hersteller
    Bei vielen großen Firmen ist es nicht ganz so einfach, direkt vom Hersteller zu kaufen, weil sie ihre Produkte über ein bestehendes Vertriebsnetz an den Mann bringen. Viele kleinere Firmen (d.h. Nicht-Konzerne) verkaufen allerdings direkt auch an kleinere Händler und davon gibt es Millionen in jedem Land der Welt.
    Zögert also nicht, direkt Hersteller anzuschreiben oder anzurufen. Wenn Ihr sehr überzeugt seid von einem Produkt und Ihr bestimmte Voraussetzungen erfüllt, könnt Ihr Euch auch über die Konditionen großer Unternehmen informieren. In der Regel reicht dafür eine kurze E-Mail.
  4. Produktion
    Eine sehr lukrative und gar nicht so komplizierte Weise, mit eBay Geld zu verdienen, ist sich einfach selber Produkte herzustellen. Ich meine natürlich keine Flatscreen-TVs oder Notebooks, aber viele Produkte, die nur aus ein paar Komponenten bestehen, lassen sich einfach herstellen. Das einzig schwierige hierbei ist in der Regel das Delegieren der Arbeit.  Dazu schreibe ich aber in einem anderen Artikel noch mehr.
    Das beste Beispiel für eine einfache Eigenproduktion ist meine Mutter (na okay, die Idee war meine ;). Sie  hat selber Stofftaschen genäht, sie mit Weizen oder Kirschkernen gefüllt und als Wärmekissen weiterverkauft. Sie automatisiert gerade ihre ganzen eBay-Aktivitäten. Sie lässt also Aushilfen für sich nähen, einen Assistenten den Kundenservice machen, etc.
  5. Privatkäufe
    Eine Variante, die ich bisher nur im kleinen Rahmen genutzt habe, die sich aber durchaus lohnen kann, wenn man weiß, wonach man sucht. Mit Privatkäufen meine ich alles, was Ihr in Kleinanzeigen oder auf Nachbars Dachboden findet. Je nachdem, wie Eure Nische aussieht und wie gut Ihr Euch damit auskennt, könnt Ihr sehr gute Deals machen.
    Jetzt das wahrscheinlich Wichtigste: Ein paar Links, mit denen Ihr anfangen könnt, nach Produkten zu suchen:
    www.alibaba.com
    www.zentrada.de
    www.busytrade.com
    www.madeinchina.com
    und natürlich eBay und die Google Produktsuche in vielen Ländern.

Dieser Beitrag war der erste Teil der fünfteiligen Artikelserie „Erfolgreich Geld verdienen mit eBay“. Der zweite Teil „Die Checkliste – Wie bekomme ich auf meine eBay-Auktionen die höchstmöglichen Gebote?“ erscheint in wenigen Tagen.

Wie man Waren aus den USA importiert und bei Ebay gewinnbringend verkauft – importblog.de

Viele Ebay-Benutzer haben sicher schon darüber nachgedacht, wie bzw. wo man Waren günstig einkauft und dann mit möglichst viel Gewinn im Online-Auktionshaus Ebay wieder verkaufen kann. Hohe Margen sind oft nur durch den Kauf hoher Stückzahlen oder durch Importe aus dem Ausland möglich.

Speziell zum Thema „Importe aus den USA“ hat Bastian Kröhnert auf seinem Importblog wertvolle Informationen aufbereitet. Da das Thema einige unserer Leser interessieren könnte, möchten wir Bastian hier die Möglichkeit geben, sich und seinen neuen Importblog hier vorzustellen.

Bastian, bitte stelle dich und deinen Importblog kurz vor:

Vor einem Dreivierteljahr habe ich nach Möglichkeiten gesucht, einfach nebenbei Geld zu verdienen. Weil der Dollar gerade sehr schwach war und ein Freund von mir zwei Iphones zum Preis von einem aus den USA importiert hat, fing ich an, mich für Importe aus den USA zu interessieren.

Ich habe Preise von Ipods, Levis Jeans, Sonnenbrillen, Schwimmshorts und vielen anderen Produkte verglichen. Und fast jede Rendite, die ich überschlagen habe, lag zwischen 50% und 100%.

Zur gleichen Zeit habe ich „Den Weg zur finanziellen Freiheit“ von Bodo Schäfer gelesen. Darin gibt es eine Übung, bei der man überschlagen soll, wie viel man maximal in einem Jahr verdienen könne. Ich habe mir überlegt, dass ich zwei Importgeschäfte pro Monat abwickeln könnte. Als Rendite habe ich 30% genommen, weil ich sicher war, dass ich die auf jeden Fall erziele. In einem Jahr wären das also 24 Intervalle. Ich bin von einer Anfangsinvestition von 1000 € ausgegangen und nach einem Jahr kam ich auf sagenhafte 542.800 Euro.

Damit war ich motiviert, das Geschäft zu starten.

Mein Name ist Bastian Kröhnert und ich studiere derzeit BWL an der Uni Mannheim. Ich schreibe seit etwa drei Wochen unter http://www.importblog.de ein Blog über Importgeschäfte aus den USA. Dort stelle ich ausführlich die einzelnen Schritte und Erfolgsfaktoren als kleiner Händler im Importgeschäft vor.

Ich beschreibe, wie man Produkte findet, wie man Kontakte zu Händlern aufbaut, welche Konditionen ausgehandelt werden können und wie der Deal abgeschlossen wird und letztendlich auch, wie die Waren weiterverkauft und wieder zu Geld gemacht werden können.

Die Produkte können einfach bei eBay weiterverkauft werden und auch ein großer Teil der Produktrecherche läuft über das Auktionshaus ab. Außerdem lassen sich interessante Geschäfte abschließen, nachdem man einmal gute Lieferantenbeziehungen aufgebaut hat und direkt Produkte als Zwischenhändler an Einzelhändler in Deutschland vermittelt.

Ich schreibe das Blog, weil ich gemerkt habe, dass viele Menschen sich für das Thema interessieren. Ich habe viele E-Mails bekommen und konnte gar nicht mehr alle ausführlich beantworten. Deswegen möchte ich die wichtigsten Fragen zu Importgeschäften auf meinem Blog klären.

Einen ersten Überblick über den Ablauf von Importgeschäften gebe ich in meinem Anfangspost.

Viel Erfolg und ich freue mich über eigene Erfahrungen und Erfolgsgeschichten!

Ob es sich für den einen oder anderen lohnt Waren aus dem Ausland zu importieren, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir wünschen Bastian jedoch viel Erfolg mit seinem Importblog.

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