NEBENJOB und HEIMARBEIT – Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand

Wie kann ich meine Umsätze vervielfachen? Aufgaben abgeben und effizienter ausführen – Die Praxis

Dieser Artikel wurde von Gastautor Bastian Kröhnert geschrieben. Er betreibt den Blog http://outsourceyourlife.de/, wo Informationen zum Thema „Virtuelle persönliche Assistenten“ veröffentlicht werden.

Dieser Beitrag ist der vierte Teil der fünfteiligen Artikelserie „Erfolgreich Geld verdienen mit eBay“.

Bisher habe ich kurz beschrieben, wo Ihr Produkte für den Handel finden könnt und wie Ihr Eure eBay-Auktionen am besten aufbaut. Im letzten Teil habe ich die einzelnen Schritte des Handelskreislaufs vorgestellt und Euch die Schritte genannt, die Ihr outsourcen könnt.

Viele denken bei Outsourcing an große Konzerne, die auf der ganzen Welt ihre Zweigstellen haben. Diese können Ihr Personal dann in Ländern mit besonders niedrigen Löhnen einstellen und Rohstoffe beziehen, wo sie gerade besonders günstig sind. Diese Möglichkeiten stehen nur diesen großen Unternehmen zur Verfügung, weil sie eben groß sind und sich international auskennen.

Das war bis vor ein paar Jahren auch richtig. Mittlerweile hat sich die Welt aber verändert und von jedem Ort der Welt sind Dienstleistungen und Produkte von jedem anderen Ort der Welt verfügbar.

Zum Beispiel können hochprofessionelle Websites in Indien, Nepal oder Pakistan erstellt werden lassen und das zu Preisen, zu denen man in Deutschland nicht mal ein Firmendesign entwickelt bekommt.

Was mich aber wirklich inspiriert hat und worum es wirklich in diesem Post geht, sind virtuelle persönlich Assistenten (VPA). Ich habe zum ersten Mal in Timothy Ferris‘ Bestseller „The 4 Hour Workweek“ davon gelesen. Assistenten mit perfekten Englischkenntnissen erledigen von Indien aus Aufgaben für amerikanische Kunden. Die Assistenten führen jeden Job aus, der über das Internet oder per Telefon erledigt werden kann.

Ferriss hat den Service dazu genutzt, seine kompletten Geschäftstätigkeiten zu automatisieren, so dass er den Lifestyle eines Millionärs leben kann und trotzdem kaum dafür arbeiten muss.

Leider konnte ich damals keinen deutschsprachigen VPA-Service finden und einige private Anbieter von ähnlichen Dienstleistungen nahmen so viel Geld, dass sich das Outsourcen nicht mehr gelohnt hätte.

Also habe ich selber etwas auf die Beine gestellt. Ich habe mir eigene VPAs organisiert, die meine eigentlich einfachen, aber lästigen und zeitaufwendigen Aufgaben für mich erledigen. Und weil viele andere Unternehmer und auch Privatpersonen mit der Zeit bemerkt haben, wie viel Zeit sie mit VPAs einsparen können und mich viele Leute gefragt haben, wie ich so viele meiner Prozesse automatisieren kann, baue ich mit einem Partner gerade einen deutschsprachigen VPA-Service auf (http://www.yousource.de).

Wie kann ich die einzelnen Schritte im eBay-Handel von Assistenten erledigen lassen?

Aber zurück zum eigentlichen Thema dieses Artikels, dem eBay-Handel. Ich gehe jetzt einfach wieder chronologisch die Schritte eines Geschäfts bei eBay durch und beschreibe Euch, wie Ihr die einzelnen Schritte mit Hilfe von VPAs erledigen könnt.

Nachdem Ihr Euch auf bestimmte Produkte festgelegt habt, müsst Ihr Lieferanten finden. Um das einfach zu erledigen, gebe ich meinem PA einfach eine kurze Anweisung, in welchem Bereich er nach welcher Art von Lieferanten suchen soll. Zum Beispiel sage ich ihm, dass ich die E-Mail Adressen von 20 Händlern in China brauche, die mir violette T-Shirts mit Siebdruck liefern können. Oder ich gebe ihm den Auftrag, 40 Händler für mich zu finden, die bei eBay USA bestimmte Sonnenbrillen verkaufen. Ich setze noch eine Deadline und bekomme die Ergebnisse dann aufbereitet in einer Excel-Tabelle pünktlich am selben Tag noch zugeschickt.

Dann werfe ich kurz einen Blick darauf und überprüfe, die Adressen, sortiere vielleicht ein paar aus, die nicht so gut zu meinem Projekt passen. Anschließend schicke ich die Liste an meinen Assistenten zurück und gebe ihm die Instruktionen für das Anschreiben.

Die beiden Schritte können auch zusammen erledigt werden. Mit der Zeit lernt Euer Assistent Euer Geschäft und Eure Ansprüche besser kennen. Ihr müsst ihm dann nur noch grobe Themen vorgeben und er weiß, wie er die Aufgaben am besten umsetzt.

Euer PA kann dann die gesamten Verhandlungen führen. Am Anfang gebt Ihr ihm hierzu am besten noch ein paar Instruktionen, aber mit der Zeit wird er darin besser als Ihr selbst. 😉 Ihr bekommt dann die Ergebnisse der Verhandlungen und erste Kalkulationen wieder in einer Excel-Tabelle präsentiert. Jetzt müsst Ihr Euch nur noch für einen  Deal entscheiden und die Zahlung senden. Ich habe vorher geschrieben, dass ich das am liebsten selber mache, aber im Grunde könnt Ihr die Aufgabe auch gut abgeben.

Jetzt kommen wir zu einem anderen Teil des Outsourcings: der Lagerung und dem Versand. Hierzu empfehle ich Euch Logistikunternehmen, die leerstehende Kapazitäten haben. In Deutschland stehen solche Anzeigen zum Beispiel im Magazin der Industrie- und Handelskammer. In der letzten Ausgabe hat eine Firma sogar direkt Lagerraum für Internethändler angeboten.

Diese Firmen können die komplette Einlagerung und den Versand für Euch übernehmen. Ihr müsst Eure Produkte also gar nicht mehr selber aus- oder einpacken. Ihr braucht aber eventuell noch Fotos. Die bekommt Ihr entweder beim Händler, beim Hersteller oder Ihr müsst noch jemanden beauftragen, der ein paar Fotos für Euch macht.

Sobald die Waren angekommen sind und Ihr die Fotos habt, müssen eBay-Auktionen erstellt und hochgeladen werden. Diese Aufgabe lässt sich ohne Probleme abgeben. Ihr müsst Euerem Assistenten nur Zugang zu Euren Lagerbeständen und Instruktionen zum Verkauf geben. Dann kann er in gewissen Intervallen und zu bestimmten Zeiten die Auktionen fertigstellen.

Nachdem Ihr die Auktion eingestellt habt, müsst Ihr natürlich Anfragen von möglichen Käufern beantworten. Leitet die E-Mails von Eurem eBay-Account einfach automatisch an Euren Assistenten weiter und Ihr braucht Euch auch darum nicht mehr zu kümmern. Nach Ablauf der Auktion läuft es so ähnlich ab. Euer Assistent kann mögliche Fragen beantworten und überprüfen, ob die Zahlung für einen Artikel schon angekommen ist. Diese Aufgabe könnt Ihr ihn einfach routinemäßig ein Mal pro Tag machen lassen. Wenn die Zahlung dann da ist, gibt er den Artikel automatisch zum Versand frei und das Logistikunternehmen sorgt dafür, dass er auch wirklich verschickt wird. Im Anschluss muss Euer PA nur noch sicherstellen, dass positive Bewertungen ausgetauscht werden und schon habt Ihr ein komplettes Geschäft abgewickelt und kaum Arbeit investiert.

Das Ganze hört sich für den einen oder anderen vielleicht noch ein bißchen befremdlich an, aber wenn Ihr es ausprobiert, werdet Ihr sehen, dass die Möglichkeiten fast unbegrenzt sind. Ihr könnt Euch Strukturen aufbauen, fast wie ganze Unternehmen. Es dauert ein bisschen, bis man sich daran gewöhnt hat, Aufgaben zu delegieren und auf einmal selber Chef eines „Mitarbeiters“ zu sein. Aber es bringt sehr schnell riesige Vorteile, weil man seine ganze Zeit einfach viel effizienter einsetzen kann.

Im nächsten Artikel beschreibe ich Euch noch, wie Ihr Euer Einkommen auch wirklich deutlich vergrößern könnt, indem Ihr die eingesparte Zeit nutzt, Euer Geschäft auszubauen und Eure Verkaufszahlen zu erhöhen.

Dieser Beitrag war der vierte Teil der fünfteiligen Artikelserie „Erfolgreich Geld verdienen mit eBay“. Der fünfte Teil „Mehr verkaufen – Wo kann ich meine Produkte noch verkaufen, ohne suchen zu müssen?“ erscheint in wenigen Tagen.

2 Antworten auf Wie kann ich meine Umsätze vervielfachen? Aufgaben abgeben und effizienter ausführen – Die Praxis

  • Eine kleine Frage…. wurden Ihre Konzepte schon mal praktisch durchgeführt? Meines Erachtens ist die Idee vom Sofa aus mit persönlichen Assistenten alles zu delegieren super…. ein Wunschraum den wir auch schon lange hegen aber in unserer 20 jährigen Tätigkeit im Bereich Handel nicht haben verwirklichen können….. aber so wie Sie schreiben vermute ich, daß Sie selber noch nie irgend etwas importiert haben geschweige denn in größeren Mengen erfolgreich verkauft haben und das ganze Konzept in bezug auf Handel erfolgreich getestet haben…. ja es gibt Firmen welche die Logisitk übernehmen…. man zahlt aber meist auch für Waren welche schlechtlaufen und im Lager herumstehen enorme Lagerkosten….. Die Margen welche derzeit bei Ebay mit Asien Importen erzielt werden sind relativ gering. Beim Einkauf hat man auch ziemlich große Risiko sein Geld zu „verbrennen“ nachdem viele Asiaten im Handel nicht erfahrene Europäer als „fresh Chicken“ betrachten welche man ohne große Probleme ums Geld erleichtern kann für Ware welche dann im Nachhinein Fehler aufweist bzw. minderwertig ist.Es werden auch gerne mal auf Kosten europäischer Kunden die Lagerreste entsorgt ect. Uns sind viele Leute bekannt welche auf die Art und Weise einiges an Geld losgeworden sind. Das Prinzip ist meist folgendes… die ersten Lieferungen funktionieren zufriedenstellend…. dann wenn der Kunde Vertrauen gefaßt hat und größer bestellt kommt dann irgendwann der Hammer…..zudem sind die meisten Chinesen interessiert daran große Stückzahlen eines einzigen Artikels zu verkaufen und das am besten Containerweise. Unerfahrenen Leuten welche noch nie mit irgendetwas gehandelt haben und am Anfang eines Startups meist nicht viel Geld haben um Rückschläge zu verschmerzen zu raten es in China zu versuchen ist meiner Meinung nach fahrlässig. Ein Beispiel….. ein uns bekannter Großhändler wollte in China Herrenhemden eines Konkurrenten nachmachen lassen und hat zu diesem Zweck ein Muster eines Herrenhemdes welches er an der Messe erworben hatte dort hingesendet…. dieses Muster hatte wie die meisten Textilmuster ein großes kreisrundes Loch auf der Brustseite eingestanzt um das Muster zu entwerten und dieses als solches zu kennzeichnen. Er bekam dann aus China einen Container mit Herrenhemden mit eingestanztem Loch geliefert…….eine weitere Bekannte von uns meinte sich mit Massagetischen made in China selbständig zu machen…. sie hatte jahrelange Erfahrung weil Sie bereits bei einer Firma gearbeitet hatte welche besagte Tische importierte und die Lieferanten kannte zudem fuhr sie selber nach China um die Ware zu kontrollieren vor Versand…. trotzdem hatten dann der ganze Container Massagetische zum Inhalt wo die Holzbeine nicht abgehobelt wurden und welche nicht verkaufbar waren…….Unser Rat an alle die Waren ausprobieren und importieren wollen …. zuerst einmal auf die gängigen Fachmessen in Deutschland gehen und die gewünschte Ware in kleineren Mengen von Großhändlern einkaufen und Erfahrung damit machen wie diese läuft und sich lagern und verkaufen läßt ….meist gibt es ja alles was man denken kann schon im deutschen Großhandel. Wenns dann gut läuft und ausgetestet ist kann man es mit Eigenimporten versuchen. Unsere Erfahrung zeigt, daß es sobald es nach Asien geht unabdingbar wichtig ist daß man einen persönlichen Kontakt zu den Lieferanten pflegt und seine Geschäftspartner undbedingt persönlich gesehen haben muß.. vor allem sollte man versuchen herauszufinden ob es sich um den wirklichen Hersteller der Ware handelt oder nur um einen Zwischenhändler. Ein Blick in die Produktionsstätten schadet auch nicht……. Preisrecherche allein ist nicht alles! Eine Regel lautet, daß man bei Messen schon mal recherchieren kann welche Firman da international unterwegs sind und öfters auch schon nach Europa oder Deutschland geliefert haben. Diese sind meist vertrauenswürdiger bzw. diese kann man dann notfalls bei Nichtlieferung der Ware in Deutschland auf der Messe pfänden lassen bzw. den dementsprechenden Druck aufbauen um dann geleistete Vorauszahlungen zurück zu bekommen……und VORSICHT! seid nicht zu naiv…..weiter lesen kann mann auch in den Foren von Trademind…..da sind Profis unterwegs welche regelmäßig aus Asien Container importieren und alle Fallstricke kennen……

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