NEBENJOB und HEIMARBEIT – Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand

unseriös

Lockangebote für Nebenjobs und Heimarbeit – Was steckt dahinter?

In vielen Jobbörsen im Internet aber auch in diversen Zeitungsinseraten findet man viele verlockend klingende Angebote für Heimarbeit bzw. für Nebenjobs.

Auch wenn die angegebenen Verdienstmöglichkeiten auf den ersten Blick meist attraktiv erscheinen, entpuppen sich diese Jobs oft als Lockangebote für Abzocke. Bei Inseraten mit hohem Verdienst und minimalem Zeitaufwand ist daher generell Vorsicht geboten. Die Berechnungsmodelle für die Einkünfte sind schlicht und einfach meist überzogen bzw. unrealistisch. Würde das Geld verdienen so einfach sein wie angegeben, würde es bald nur noch reiche Menschen geben.

GELD VERDIENEN ist die Kernbotschaft bei den meisten der oben beschriebenen Inserate. Was Sie aber genau dahintersteckt bzw. was genau dahinter steckt, ist aus den teils ausgefeilten Werbetexten in der Regel nicht erkennbar. Spätestens wenn Sie für Erstinformationen oder für Starter-Sets aber vorab Geld bezahlen müssen, sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten. Hände weg von solchen Jobangeboten!

Arbeitssuchende als Zielgruppe für Abzocke

Wer dringend Geld benötigt, klammert sich oft an jede Chance um ein Einkommen zu generieren. Genau dieser Problem wird dabei ausgenutzt, um das Interesse von Arbeitssuchenden zu wecken, die sowieso schon in finanziellen Schwierigkeiten sind und vieles machen würden, um irgendwie ein paar Euro zu verdienen.

Wenn Sie die Anbieter hinter den Inseraten nicht kennen, überprüfen Sie am besten noch vor der Kontaktaufnahme im Internet, ob Sie Erfahrungen anderer Personen zu diesen Themen finden können. Ein wenig Recherche bei Google ist oft sehr aufschlussreich, da sich in diversen Foren Geschädigte gerne zu Wort melden und über die negative Erfahrungen berichten.

Wie erkennt man unseriöse Jobinserate?

Unseriöse Jobinserate findet man im Kleinanzeigenbereich der Tageszeitungen aber auch im Internet mehr als genug. Doch auf den ersten Blick sind diese dubiosen Jobs nicht immer als solche zu identifizieren.

Wer bereits aktiv nach einer seriösen Heimarbeit  oder einem seriösen Nebenjob gesucht hat, dem sind die verlockend klingenden Anzeigen und die Internetwerbung sicherlich nichts unbekanntes.

Folgende, beispielhaft ausgewählte, Anzeigentexte versprechen oft leicht verdientes Geld oder plötzlichen Reichtum, man sollte aber nicht blind auf jeden Werbetext vertrauen.

Typische Phrasen um für Heimarbeit und Nebenjobs zu werben:

  • 100% seriöse selbstständige Heimarbeit
  • 500€/Tag – Heimarbeit
  • 500€/Tag – ohne Risiko
  • 1700 € in Heimarbeit von Zuhause
  • 25 € pro bearbeiteter Email
  • Bei freier Zeiteinteilung nebenbei Geld verdienen
  • Clever Geld verdienen
  • Endlich eine seriöse Heimarbeit
  • Erprobtes Konzept für automatsiches und unbegrenztes Einkommen
  • Es war noch nie so einfach Geld zu verdienen
  • Etwas vergleichbares gibt es nicht!
  • Euro 1250,- wöchentlich dazuverdienen!
  • Geld verdienen für Faule
  • Geld verdienen im Schlaf
  • Geldmaschine Internet
  • Ich wollte reich werden… und Du?
  • Immer nur Zahlscheine in Ihrem Postkasten?
  • Kein Geld mehr am Ende des Monats?
  • monatlich zwischen 500 und 2000 Euro verdienen
  • Quälen Sie offene und zu hohe Kreditraten?
  • Seriöse Heimarbeit mit Sofortzahlung
  • Sie haben nichts zu verlieren
  • Verdiene 300 € pro Tag
  • Verdienen Sie 1400 € oder mehr im ersten Monat
  • Verdienen Sie 25 € pro Email
  • Verdienen Sie zusätzliches Geld im Schlaf
  • Viel Geld mit Umfragen – 3500 Euro monatlich
  • Wir bieten das Internetgeschäft der Zukunft
  • Wir suchen Mitarbeiter – 5000 € monatlich verdienen

Auf all diese verlockend klingenden Marketingaussagen kann man sich eigentlich nur eine einzige Frage stellen: Wenn Geld verdienen so einfach ist, warum wird dann so heftig um neue Interessenten geworben?

Keiner verrät freiwillig eine tolle Geschäftsidee, die unendlich viel Geld einbringt und niemand verschenkt mehrere hundert Euro pro Monat, nur damit ein Interessent sein Geld im Schlaf verdienen kann. In vielen Fällen ist für die Kontaktaufnahme eine teure Mehrwertnummer angegeben oder man soll vorab Geld in eine Erstausrüstung investieren. Dabei verdienen nur jene, die das Inserat geschaltet haben.

Es wäre jedoch keinesfalls richtig, alle Angebote pauschal als unseriös zu verurteilen. Es gibt selbstverständlich auch noch ehrliche Stellen, doch die finanziellen Nöte vieler Menschen bieten Betrügern oft einen Nährboden für unseriöse Geschäfte, wo am Ende der Interessent wieder der Geschädigte ist.

Seriöse Heimarbet und seriöse Nebenjobs findet man oft nicht über Inserate oder Werbung im Internet, sondern durch persönliche Kontakte.

Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren Artikel Heimarbeit und Nebenjob – Den Angeboten immer mit Vorsicht begegnen .

Nebenjobs Österreich – Erfahrungsberichte gesucht

Nebenjobs in Österreich – Welche Möglichkeiten gibt es?

Das Blog Nebenjob-Heimarbeit.at existiert nun seit November 2007. Seit diesem Zeitpunkt wurden viele interessante Möglichkeiten zum Geld verdienen und zum Geld sparen veröffentlicht.

Die zentralen Themen sind NEBENJOBS, HEIMARBEIT, GELD VERDIENEN und GELD SPAREN. Durch die vielen realitätsnahen Tipps konnten wir bereits viele unserer Leser mit interessanten Ideen inspirieren, um mehr aus Ihrem Geld zu machen oder mehr zu verdienen.

Diese Erfolge möchte wir natürlich auch in Zukunft ausbauen. Darum sind wir ständig auf der Suche nach Erfahrungsberichten aus erster Hand.

Erfahrungsberichte zum Thema „Nebenjobs in Österreich“

Unter dem Motto „Leser helfen Lesern“ starten wir hiermit einen Aufruf eure Erfahrungen mit Heimarbeit in Österreich an uns zu senden.

Folgende Informationen sollten im Erfahrungsbericht enthalten sein:

  • Um welchen Nebenjob handelt es sich?
  • Wie sind Sie auf den genannten Nebenjob aufmerksam geworden?
  • Ist der angebotene Nebenjob seriös oder unseriös?
  • Mussten Sie vorab Geld investieren, bevor Sie damit Geld verdienen konnten?
  • Welche Tätigkeiten müssen bei diesem Nebenjob ausgeführt werden?
  • Würden Sie diesen Nebenjob weiterempfehlen?
  • Ist die Bezahlung OK?
  • Was kann man damit verdienen?
  • Wie viele Stunden pro Monat arbeiteten Sie bei diesem Nebenjob?

Bitte senden Sie Ihre Erfahrungsberichte an erfahrungsberichte@nebenjob-heimarbeit.at .

Für jede ernst gemeinte und verwertbare Zusendung haben wir ein Überraschungsgeschenk vorbereitet.

Bitte senden Sie uns Ihre Erfahrungsberichte nur dann, wenn Sie mit der Veröffentlichung auf nebenjob-heimarbeit.at einverstanden sind. Die Veröffentlichung kann natürlich auch anonymisiert erfolgen.

Heimarbeit Österreich – Erfahrungsberichte gesucht

Heimarbeit in Österreich – Welche Möglichkeiten gibt es?

Das Blog Nebenjob-Heimarbeit.at existiert nun seit November 2007. Seit diesem Zeitpunkt wurden viele interessante Möglichkeiten zum Geld verdienen und zum Geld sparen veröffentlicht.

Die zentralen Themen sind HEIMARBEIT, NEBENJOBS, GELD VERDIENEN und GELD SPAREN. Durch die vielen realitätsnahen Tipps konnten wir bereits viele unserer Leser mit interessanten Ideen inspirieren, um mehr aus Ihrem Geld zu machen.

Diese Erfolge möchte wir natürlich auch in Zukunft ausbauen. Darum sind wir ständig auf der Suche nach Erfahrungsberichten aus erster Hand.

Erfahrungsberichte zum Thema „Heimarbeit in Österreich“

Unter dem Motto „Leser helfen Lesern“ starten wir hiermit einen Aufruf eure Erfahrungen mit Heimarbeit in Österreich an uns zu senden.

Folgende Informationen sollten im Erfahrungsbericht enthalten sein:

  • Um welche Heimarbeit handelt es sich?
  • Wie sind Sie auf die genannte Heimarbeit aufmerksam geworden?
  • Ist die angebotene Heimarbeit seriös oder unseriös?
  • Mussten Sie vorab Geld investieren, bevor Sie damit Geld verdienen konnten?
  • Welche Tätigkeiten müssen bei dieser Heimarbeit durchgeführt werden?
  • Würden Sie die Heimarbeit weiterempfehlen?
  • Ist die Bezahlung OK?
  • Was kann man damit verdienen?
  • Wie viele Stunden pro Monat machen Sie diese Heimarbeit?

Bitte senden Sie Ihre Erfahrungsberichte an erfahrungsberichte@nebenjob-heimarbeit.at .

Für jede ernst gemeinte und verwertbare Zusendung haben wir ein Überraschungsgeschenk vorbereitet.

Bitte senden Sie uns Ihre Erfahrungsberichte nur dann, wenn Sie mit der Veröffentlichung auf nebenjob-heimarbeit.at einverstanden sind. Die Veröffentlichung kann natürlich auch anonymisiert erfolgen.

Perlen knüpfen als Heimarbeit

Perlen knüfpen als Heimarbeit, diese Tätigkeit klingt sehr einfach und lässt sich von zu Hause aus erledigen.

Speziell für junge Mütter in der Karenzzeit könnte diese Tätigkeit eine tolle Möglichkeit bieten, nebenbei und bei freier Zeiteinteilung ein paar Euro zu verdienen, um die Haushaltskasse ein wenig aufzubessern.

DOCH HALT! Gibt es diese Heimarbeit wirklich?

Zu verlockend klingen so manche Inserate in Kleinanzeigern oder auf Anzeigenportalen im Internet. So wird auch die Heimarbeit „Perlen knüfpen“ mit überdurchschnittlichen Verdienstchancen beworben um Interessenten damit zu ködern.

Bei den Inseraten ist als Kontaktmöglichkeit oftmals nur eine teure Mehrwertnummer angeführt. Gebühren von mehreren Euro pro Minute sind hierbei nichts unübliches, dieser Umstand sollte schon ein gewisses Mißtrauen hervorrufen.

Wer trotzdem wissen möchte, was sich genau hinter den Inseraten verbirgt und die angegebene Mehrwertnummer anruft, bekommt oft nur Bandansagen zu hören, dass man sich doch ein Starterpaket oder weiterführendes Informationsmaterial zusenden lassen soll. Dafür wird dann natürlich (neben den teuren Telefongebühren) erneut eine Gebühr eingehoben.

Wer auch hier noch so blauäugig ist und sich auf dieses Geschäft einlässt, bekommt für sein Geld Informationsmaterialien und Anschauungsmaterialien zugesendet, womit die Heimarbeit „Perlen knüpfen“ näher beschrieben ist und mit einem Muster eventuell sogar etwas üben kann.

Die Aufträge zum Perlen knüpfen bleiben aus, was nun?

Die Masche bei solchen unseriösen Geschäften ist immer wieder sehr ähnlich. Vorab wird viel Hoffnung für viele Aufträge gemacht, die aber in Wirklichkeit nach dem Kauf des Infomaterials dann ausbleiben. Somit hat man eigentlich kein Geld verdient und bleibt auf seinen Ausgaben sitzen.

Die Zielgruppe für diese Art von Abzocke sind Arbeitslose, Jobsuchende oder finanzell schwächere Menschen, die nach jedem Strohhalm greifen, um nur irgendwie ein paar Euro verdienen zu können.

Passt also auf, wenn teure Mehrwertnummern bei den Anzeigen ersichtlich sind oder wenn ihr vorab Geld für Informationsmaterialen oder ein Starterpaket bezahlen müsst. Es ist nicht alles Gold was glänzt!

Heimarbeit Schreibarbeiten – Schreibarbeiten von zu Hause

Bei den Recherchen zum Thema Heimarbeit, stolpern wir regelmäßig über den Begriff „Schreibarbeiten“.

Unterschiedlichste Formulierungen in Zeitungsinseraten und im Internet umschmücken dieses Wort, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und ganz bestimmte Zielgruppen anzusprechen. Speziell junge Mütter suchen oft nach einer Möglichkeit Geld zu verdienen, wo Kindererziehung und Job bestmöglich vereinbar ist. Aber auch Erwerbslosen wird durch übertriebene Formulierungen das angeblich so leicht verdiente Geld schmackhaft gemacht.

Plattformen für die Vermittlung von Nebenjobs und Heimarbeit sind voll von Stellengesuchen für Schreibarbeiten, der Bedarf für ein Zusatzeinkommen trifft somit viele Haushalte.

Dieser Umstand wir leider zu oft von unseriösen Anbietern ausgenutzt, um gezielt nach Opfern ausschau zu halten.

Wie enttarne ich einen unseriösen Anbieter von Schreibarbeiten

Was ist bei den unzähligen Schreibarbeit-Angeboten zu beachten?

Verschleierung der Identität
Auf jeden Fall sollte man prüfen, ob die angegebene Adresse existiert und ob es einen Ansprechpartner sowie eine zugehörige Telefonnummer (keine teure Mehrwertnummer) gibt.

Unrealistisch hohe Verdienstangaben
Wird schneller Reichtum versprochen bzw. werden utopisch hohe Verdienstmöglichkeiten in Aussicht gestellt, ist das Angebot meist unseriös.

Geld investieren vor dem ersten Auftrag
Immer wieder kommt es vor, dass man vorab für Infomaterialien eine angebliche Schutzgebühr überweisen soll. Mit diesem Trick bleibt man in der Regel auf seinen Ausgaben sitzen, ohne einen einzigen Auftrag zu erhalten. Es werden nur wertlose Informationen oder Starterkits zugesendet. Bei seriösen Anbietern wird man für erledigte Schreibarbeiten bezahlt, ohne erst Geld bezahlen zu müssen.

Spezielle Software wird benötigt
Das gängiste Format für Schreibarbeiten sind Word-Dokumente. Wer vor dem Beginn mit den Schreibarbeiten vom Anbieter eine spezielle Software kaufen muss, sollte immer genau hinterfragen, wofür diese Tools benötigt werden. Oft geht es dabei nur darum, mit wertloser Software Geld zu verdienen, die eigentliche Auftragsvermittlung kommt dabei selten zustande.

Ein neuer Computer soll gekauft werden
Ähnlich wie mit der Software verhält es sich auch mit neuen PC-Systemen. Primäres Ziel dieser Anbieter ist der Verkauf von Computern, aber nicht die Vermittlung von Schreibarbeiten.

Typische Anzeigen für Schreibarbeiten

Gibt man den Suchbegriff „Schreibarbeiten“ zum Beispiel bei der Suchmaschine Google ein, werden bei den Anzeigen in der rechten Spalte beispielsweise folgende Werbetexte im Zusammenhang mit Schreibarbeiten angezeigt:

– Nebenverdienst € 350,–
– Monatlich 3000,- und mehr
– Einkommen/Zukunft sichern
– Lust auf Heimarbeit?
– Heimarbeit – Empfehlungen
– Mit 40 schon zu alt?
– Residuales Einkommen
– Heimarbeit – Sofortstart
– 2. Einkommen für Sie

Sehr vertrauenswürdig klingen einige dieser Anzeigen nicht, teilweise steckt dahinter ein Angebot für komplett andere Tätigkeiten als für Schreibarbeiten.

Wie man selbst prüfen kann, ob ein angeblich lukrativer Nebenjob oder eine Heimarbeit seriös ist?

Ob Angebote für Nebenjobs und Heimarbeit seriös sind, ist oft auf den ersten Blick nicht oder nur schwer zu erkennen.

Da sich immer mehr Menschen bzw. Familien ein zweites Standbein schaffen wollen oder aufgrund der steigenden Lebenserhaltungskosten und auch der hohen steuerlichen Belastung dazu gezwungen werden, sollte jeder in der Lage sein, durch einfache Fragestellungen die Spreu vom Weizen bzw. die seriösen von den unseriösen Nebenjobangeboten zu trennen.

Mit folgendem Fragenkatalog kann mit der notwendigen Vorsicht an verlockend klingende Angebote herangehen und wichtige Punkte kritisch hinterfragen. Bestehen bei manchen Details berechtige Zweifel, ist Vorsicht geboten.

Allgemeine Fragen:

  • Müssen Sie für eine Schulung oder für Informationsunterlagen bezahlen, bevor Sie mit der Arbeit beginnen können?
  • Werden unrealistisch hohe Verdienste angepriesen?
  • Wird die Identität zum Unternehmen nur unvollständig preisgegeben?
  • Kann man den Kontakt nur über Chiffre-Nummern, Emailadressen von Freemailern oder über eine Postfachadresse herstellen?
  • Ist nur eine teure Mehrwertnummer (0900) für die Kontaktaufnahme angegeben?
  • Läuft bei der telefonischen Kontaktaufnahme nur ein Tonband, wo man auf teure Mehrwertnummern oder Nummern im Ausland verwiesen wird?
  • Sind Tätigkeiten zu verrichten, die maschinell wesentlich billiger durchgeführt werden können (zB. Kugelschreiber montieren, Wundertüten füllen, …)?

Fragen speziell für MLM (Multi Level Marketing):

  • Muss man Produkte vorfinanzieren bzw. auf Lager legen, damit man diese weiterverkaufen kann?
  • Muss man einen monatlichen Mindestumsatz erreichen, damit man im Vertriebssystem bleiben kann?
  • Muss man selbst Produkte kaufen, um diese vertreiben zu dürfen?
  • Muss man neben dem Verkauf von Produkten weitere Verkäufer anwerben, damit man selbst tätig werden kann?
  • Müssen Mindestumsätze erzielt werden, damit man überhaupt Geld verdienen kann?
  • Sie sollen einen Vertrag sofort unterschreiben, ohne diesen zuhause prüfen zu können?
  • In einem Vertrag hat nur der Auftraggeber Rechte, die Nachteile und Risiken werden auf Sie übertragen.

Für Nebentätigkeiten im Verkauf ist es wichtig über folgende Punkte nachzudenken:

  • Sind Verkaufsunterlagen und Marketingmaterial für die Produkte verfügbar?
  • Gibt es ausreichend Interessenten für die Produkte bzw. liegen diese im Trend?
  • Stimmt die Qualität der Produkte und ist der dafür angesetzte Preis gerechtfertigt?
  • Sind die Produkte verfügbar und schnell lieferbar?
  • Werde kostenlose Produktschulungen angeboten, um mehr über die Waren zu erfahren?

Kennen Sie noch weitere Fragestellungen die für andere hilfreich sein könnten? Hinterlassen Sie Ihre Tipps am besten in einem Kommentar, damit viele daran teilhaben können.

Heimarbeit – Wundertüten füllen – Toller Nebenverdienst oder Abzocke?

Wundertüten füllen als Heimarbeit bietet sich für junge Mütter aufgrund der freien Zeiteinteilung sehr gut an.

Die Entlohnung für diese Tätigkeit klingt auf den ersten Blick sehr lukrativ, da teilweise Entgelte von bis zu 1 Euro pro Wundertüte angepriesen werden. In einer Milchmädchenrechnung wird in diesem Zusammenhang oft ein mögliches monatliches Einkommen anhand eines Beispieles berechnet, welches vierstellige Euro-Beträge pro Monat in Aussicht stellt.

Nachgestelltes Rechenbeispiel:
350 Wundertüten pro Woche x 1 Euro = 350,- Euro
1400 Wundertüten pro Monat x 1 Euro = 1.400,- Euro

Spätestens nach dieser oder ähnlichen Berechnung werden viele schwach, die dringend ein paar Euro nebenbei verdienen müssen, um über die Runden zu kommen. Es klingt wie die optimale Heimarbeit mit einem tollen Nebenverdienst, wäre da nicht ein riesengroßer Haken.

Die Wahrheit über das Befüllen von Wundertüten

In den Inseraten sind für den Erstkontakt oft normale Festnetz-Telefonnummern angegeben, unter denen man angeblich weiterführende Informationen bekommt. Anstatt der erwarteten Auskunft werden teure Mehrwert-Telefonnummern von angeblichen Auftraggebern genannt. Wer diese Nummern wählt, tappt bereits in die erste Falle. Man hört oft nur Tonbanddienste mit wertlosen Informationen, auf der nächsten Telefonrechnung bekommt man dann eine unliebsame Überraschung präsentiert. Verdient hat dabei nur der Betreiber der Mehrwertnummer.

Eine weitere Masche besteht im Verkauf von sogenannten StarterKits. Bevor man den ersten Auftrag erhält, soll man sich um teures Geld eine Erstausrüstung kaufen, welche detailierte Anleitungen und ein Gebrauchsmuster beinhalten. Doch Folgeaufträge bleiben aus, man bleibt auf seinen Ausgaben und dem StarterKit mit wertlosen Informationen sitzen.

Kugelschreiber zusammenbauen als Heimarbeit

„Kugelschreiber zusammenbauen“ klingt wie eine einfach durchführbare Heimarbeit die jeder ohne viele Vorkenntnisse erledigen kann.

Der Gedanke an freie Zeiteinteilung und eine Bezahlung nach Stückzahl (z.B. 0,69 Euro pro Stk.) verleitet viele dazu, schnell eine Hochrechnung auf das voraussichtliche Ergebnis des Zusatzverdienstes anzustellen. Der Traum vom einfach verdienten Geld rückt zu diesem Zeitpunkt in greifbare Nähe.

Heimarbeit – Kugelschreiber zusammenbauen – die Wahrheit

Bevor Sie den ersten Kugelschreiber zusammenbauen können, muss man sich am Anfang meist ein sogenanntes Starter-Set oder Informationsmaterialien über die auszuführenden Tätigkeiten kaufen. Preise von bis zu 80 Euro für ein Starter-Set konnten wir bei unseren Recherchen ausfindig machen, 80 Euro zu viel für ein völlig wertloses Set.

Weiterführende Informationen bekommt man vielfach auch nur mittels Telefon, dazu muss man aber teure Mehrwertnummern (0190, 0900, …) wählen. Letztendlich verdient hier aber nur der Betreiber dieser Mehrwertnummer daran, da man in der Regel nur lange Tonbandansagen ohne viel Inhalt abhören kann.

Spätestens wenn Sie Geld dafür ausgeben müssen, um Details zu den lukrativ klingenden Angeboten zu erfahren, sollten die Alarmglocken läuten.

Aufträge für das Zusammenbauen von Kugelschreibern werden in Anschluss an das Starter-Set oft nur unter bestimmten Bedingungen in Aussicht gestellt. Beispielsweise muss man weitere Interessenten finden die ein Starter-Kit kaufen, dann bekommt man angeblich den ersten Auftrag vermittelt.

Wird Ihnen zum Beispiel angeboten, dass Sie 500 Kugelschreiber-Bausätze zum Preis von 0,45 Euro pro Stück zu kaufen und nach der Fertigstellung diese um 1,15 Euro pro Stück wieder verkaufen können, werden dann Vorwände wie schlechte Montagequalität als Grund für die Ablehnung des Rückkaufes genannt. Die Investition von 225 Euro wäre in diesem Fall verlorenes Geld.

Welche Zielgruppen sollen durch unseriöse Nebenjobangebote betrogen werden?

Der Wunsch ein zusätzliches Einkommen zu generieren, wird durch die oftmals kritische finanzielle Lage vieler Menschen immer öfter geäußert. Um Familie und Arbeit sinnvoll vereinen zu können, ist eine Heimarbeit dafür sicherlich eine interessante Möglichkeit.

Genau diese Notsituation wird von findigen Betrügern ausgenutzt und suchen mittels verlockend klingenden Nebenjob-Inseraten immer wieder neue Opfer.

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