NEBENJOB und HEIMARBEIT – Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand

Fallen im Internet

Fallen im Internet

www.heimarbeit-spezial.de – Heimwerk Hamburg kassiert für Starter-Sets bietet aber keine Heimarbeit

Auf heimarbeit-spezial.de von Heimwerk Hamburg wird über verschiedene Arbeiten berichtet, die man in Heimarbeit durchführen könnte, um Geld zu verdienen. Konzeptinformationen rund um das „Arbeiten von Zuhause“ stehen dabei im Vordergrund.

Der Wortlaut „Beratungs- und Informationsverlag“ gleich im Kopfbereich der Seite ist für Branchenkenner aber schon der erste Hinweis darauf, dass man etwas genauer lesen sollte, was dort genau angeboten wird.

Was wird auf heimarbeit-spezial.de angeboten?

Folgende 4 Heimarbeiten werden im Überblick beschrieben:

  • Wundertüten füllen
  • Kugelschreiber montieren
  • Briefmarkenschaupackungen erstellen
  • CD-R / CD-RW kopieren

Für jede dieser 4 Tätigkeiten gibt es auf den Detailseiten von heimarbeit-spezial.de exemplarische Berechnungen der Verdienstmöglichkeiten. Die dabei angeführten Zahlen basieren laut den Angaben auf heimarbeit-direkt.de auf Annahmen.  Die Annahmen sind aus unserer Sicht jedoch sehr hoch gegriffen und entsprechen daher leider nicht wirklich der Realität.

Die Endergebnisse der Berechnungen bzw. die Verdienstchancen der Heimarbeitsjobs klingen daher sehr verlockend und nach einem einfachen und schnellen Einkommen. Wer möchte nicht mit wenig Zeitaufwand ganz leicht viel Geld verdienen?

Gibt es diese Heimarbeitsjobs wirklich?

Wer sich mit einem gesunden Hausverstand diese Frage selbst stellt, wird schnell auf logischen Schlussfolgerungen und somit auch auf die Antwort kommen.

Kugelschreiber werden seit vielen Jahren großteils in China produziert und von dort importiert. Die Montage der Einzelteile in Europa würde aufgrund der hohen Lohnkosten nicht wettbewerbsfähig sein. Die Heimarbeit Kugelschreiber montieren wird somit zwar beworben, aber die Aufträge werden ausbleiben.

Beim Wundertüten füllen verhält sich die Lage sehr ähnlich wie beim Kugelschreiber montieren. Die Arbeit kann ohne Probleme maschinell erledigt werden und die Wundertüten werden aus Billiglohnländern importiert.

Beim Briefmarkenschaupackungen erstellen und beim CD-R / CD-RW kopieren dürfen Sie nun selbst nachdenken, was dahinter stecken könnte. Ich bin mir sicher, Sie werden schnell auf eine Antwort kommen.

Starter-Sets um 80 Euro, aber keine Aufträge für Heimarbeit

Einmal ganz abgesehen davon, dass es die beschriebenen Heimarbeiten so nicht wirklich gibt, wird auf heimarbeit-spezial.de keine Heimarbeit angeboten. Dem Betreiber der Seite muss man an dieser Stelle zu gute halten, dass dieser Umstand bei genauerem Hinsehen auch aus dem geschriebenen Text hervorgeht.

Angeboten werden lediglich Konzeptinformationen bzw. Starter-Sets, die einen Überblick über die jeweilige Heimarbeit verschaffen soll. Der Preis für ein Starter-Set ist mit 80 Euro schon sehr unverschämt, da sich die Investition für die Kunden nie lohnen wird.

Wer dringend Geld benötigt und die geschriebenen Texte auf heimarbeit-direkt.de nur oberflächlich durchliest, läuft somit Gefahr, dass womöglich falsche Hoffnungen geweckt werden. Wer sich ein Starter-Set gekauft hat und darauf hofft auch Auftäge für diese Heimarbeiten zu bekommen, wird enttäuscht feststellen, dass sie die 80 Euro besser einsetzen hätten können.

Arbeit von Zuhause – Ein Trend der Zukunft?

Daß zukünftig der Anteil jener Menschen, die von zuhause aus arbeiten, steigen wird, deckt sind auch mit unserer Meinung. Darüber haben wir hier auf www.nebenjob-heimarbeit.at schon öfter geschrieben. Nur glauben wir auch, dass der Trend sich eher in Richtung Computerarbeit entwickeln wird. Speziell das Internet bietet immer mehr Chancen und Möglichkeiten, nebenbei ein lukratives Nebeneinkommen aufzubauen.

www.heimarbeit-direkt.de – Werkheim Hamburg bietet Starter-Sets aber keine Heimarbeit

Auf heimarbeit-direkt.de von Werkheim Hamburg wird über unterschiedliche Arbeiten berichtet, die man in Heimarbeit durchführen könnte um Geld zu verdienen. Konzeptinformationen rund um das „Arbeiten von Zuhause“ stehen dabei im Vordergrund.

Daß zukünftig der Anteil jener Menschen, die von zuhause aus arbeiten, steigen wird, deckt sind auch mit unserer Meinung. Darüber haben wir hier auf www.nebenjob-heimarbeit.at schon öfter geschrieben. Nur glauben wir auch, dass der Trend sich eher in Richtung Computerarbeit entwickeln wird. Die herkömmlichen Heimarbeit werden dadurch ein wenig verdrängt werden.

Was wird auf heimarbeit-direkt.de angeboten?

Folgende 4 Heimarbeiten werden im Überblick beschrieben:

  • Kugelschreiber montieren
  • Wundertüten füllen
  • Briefmarkenschaupackungen erstellen
  • CD-R / CD-RW kopieren

Für jede dieser Tätigkeiten gibt es beispielhafte Berechnungen der Verdienstmöglichkeiten. Die angegebenen Zahlen basieren laut den Angaben auf heimarbeit-direkt.de auf Annahmen.  Die Annahmen sind aus unserer Sicht jedoch sehr hoch gegriffen und entsprechen daher leider nicht wirklich der Realität. Die Ergebnisse der Berechnungen klingen daher sehr verlockend und nach einem einfachen und schnellen Einkommen. Wer möchte nicht mit wenig Aufwand viel Geld verdienen?

Gibt es diese Heimarbeiten wirklich?

Wer sich mit einem gesunden Hausverstand diese Frage selbst stellt, wird schnell auf logischen Schlussfolgerungen und somit auch auf die Antwort kommen.

Kugelschreiber werden seit vielen Jahren großteils in China produziert und von dort importiert. Die Montage der Einzelteile in Europa würde aufgrund der hohen Lohnkosten nicht wettbewerbsfähig sein. Die Heimarbeit Kugelschreiber montieren wird somit zwar beworben, aber die Aufträge werden ausbleiben.

Beim Wundertüten füllen verhält sich die Lage sehr ähnlich wie beim Kugelschreiber montieren. Die Arbeit kann ohne Probleme maschinell erledigt werden und die Wundertüten werden aus Billiglohnländern importiert.

Beim Briefmarkenschaupackungen erstellen und beim CD-R / CD-RW kopieren dürfen Sie nun selbst nachdenken, was dahinter stecken könnte. Ich bin mir sicher, Sie werden schnell auf eine Antwort kommen.

Starter-Sets um 80 Euro, aber keine Aufträge für Heimarbeit

Einmal ganz abgesehen davon, dass es die beschriebenen Heimarbeiten so nicht wirklich gibt, wird auf heimarbeit-direkt.de keine Heimarbeit angeboten. Dem Betreiber der Seite muss man an dieser Stelle zu gute halten, dass dieser Umstand bei genauerem Hinsehen auch aus dem geschriebenen Text hervorgeht.

Angeboten werden lediglich Konzeptinformationen bzw. Starter-Sets, die einen Überblick über die jeweilige Heimarbeit verschaffen soll. Der Preis für ein Starter-Set ist mit 80 Euro schon sehr unverschämt, da sich die Investition für die Kunden nie lohnen wird.

Wer dringend Geld benötigt und die geschriebenen Texte auf heimarbeit-direkt.de nur oberflächlich durchliest, läuft somit Gefahr, dass womöglich falsche Hoffnungen geweckt werden. Wer sich ein Starter-Set gekauft hat und darauf hofft auch Auftäge für diese Heimarbeiten zu bekommen, wird enttäuscht feststellen, dass sie die 80 Euro besser einsetzen hätten können.

Perlen knüpfen als Heimarbeit

Perlen knüfpen als Heimarbeit, diese Tätigkeit klingt sehr einfach und lässt sich von zu Hause aus erledigen.

Speziell für junge Mütter in der Karenzzeit könnte diese Tätigkeit eine tolle Möglichkeit bieten, nebenbei und bei freier Zeiteinteilung ein paar Euro zu verdienen, um die Haushaltskasse ein wenig aufzubessern.

DOCH HALT! Gibt es diese Heimarbeit wirklich?

Zu verlockend klingen so manche Inserate in Kleinanzeigern oder auf Anzeigenportalen im Internet. So wird auch die Heimarbeit „Perlen knüfpen“ mit überdurchschnittlichen Verdienstchancen beworben um Interessenten damit zu ködern.

Bei den Inseraten ist als Kontaktmöglichkeit oftmals nur eine teure Mehrwertnummer angeführt. Gebühren von mehreren Euro pro Minute sind hierbei nichts unübliches, dieser Umstand sollte schon ein gewisses Mißtrauen hervorrufen.

Wer trotzdem wissen möchte, was sich genau hinter den Inseraten verbirgt und die angegebene Mehrwertnummer anruft, bekommt oft nur Bandansagen zu hören, dass man sich doch ein Starterpaket oder weiterführendes Informationsmaterial zusenden lassen soll. Dafür wird dann natürlich (neben den teuren Telefongebühren) erneut eine Gebühr eingehoben.

Wer auch hier noch so blauäugig ist und sich auf dieses Geschäft einlässt, bekommt für sein Geld Informationsmaterialien und Anschauungsmaterialien zugesendet, womit die Heimarbeit „Perlen knüpfen“ näher beschrieben ist und mit einem Muster eventuell sogar etwas üben kann.

Die Aufträge zum Perlen knüpfen bleiben aus, was nun?

Die Masche bei solchen unseriösen Geschäften ist immer wieder sehr ähnlich. Vorab wird viel Hoffnung für viele Aufträge gemacht, die aber in Wirklichkeit nach dem Kauf des Infomaterials dann ausbleiben. Somit hat man eigentlich kein Geld verdient und bleibt auf seinen Ausgaben sitzen.

Die Zielgruppe für diese Art von Abzocke sind Arbeitslose, Jobsuchende oder finanzell schwächere Menschen, die nach jedem Strohhalm greifen, um nur irgendwie ein paar Euro verdienen zu können.

Passt also auf, wenn teure Mehrwertnummern bei den Anzeigen ersichtlich sind oder wenn ihr vorab Geld für Informationsmaterialen oder ein Starterpaket bezahlen müsst. Es ist nicht alles Gold was glänzt!

Kugelschreiber zusammenbauen

„Kugelschreiber zusammenbauen“ ist nachwievor der Renner schlechthin. Ich denke, es gibt keine Zeitung am Wochenende, wo nicht regelmässig die Heimarbeit „Kugelschreiber zusammenbauen“ angeboten wird.

Ich möchte an dieser Stelle nicht zuviel Worte verlieren. Nur eins: Egal, wie oft Sie die Anzeigen über „Kugelschreiber zusammenbauen“ lesen, es ist alles andere als seriös.

Schon seit vielen Jahren werden die Kugelschreiber maschinell erzeugt und kosten so in der Erzeugung nur wenige Cent. Somit ist es unrealistisch, dass man Kugelschreiber manuell zusammenschraubt. Also, am besten Sie überlesen solche Anzeigen, außer Sie wollen Kugelschreiber sammeln.

Detaillierte Informationen zum Thema „Kugelschreiber zusammenbauen“ finden Sie unter „Kugelschreiber zusammenbauen als Heimarbeit„.

Gratis-Abzocke im Internet will der OGH eindämmen

Die Anzahl der unseriösen Internetseiten ist in den letzten Jahren rapide gewachsen.

In den letzten Wochen und Monaten haben sich die Beschwerden bei Konsumentschutzverbänden spürbar erhöht, dass bei einem scheinbar kostenlosen Angebot im Internet nach einigen Tagen ein Rechnung in Haus kam und es sich somit herausgestellt hat, dass es sich doch um eine entgeltliche Leistung handeln soll. Das „Kleingedruckte“ ist auf diesen Seiten oftmals nur sehr versteckt angebracht.

Gezielte Abzocke von Firmen mit Sitz im Ausland

Meistens sitzen diese Firmen ausserhalb Europas, jedoch arbeiten alle nach einem ähnlichen Schema. Es wird versucht, beim Internet-Benutzer den Eindruck einer kostenlosen Anmeldung zu erwecken, während das Angebot dann sehr wohl mit teils nicht unerheblichen Kosten verbunden ist.
Es handelt sich hier meist um vermeintlich gratis Spiele (Games), Routenplaner, Lebenserwartungsprognosen, gratis SMS versenden und weiteren, ähnlichen Dienstleistungen. Auf der Homepage findet sich dann der Hinweis wie „Gleich anmelden“, „Gratis“, „Mitglied werden“ oder ähnlich. Bei der Anmeldung muss man die AGBs akzeptieren, welche meist nirgendwo aufrufbar sind. Erst im Fließtext nach der Anmeldung erfährt man dann an versteckten Stellen oder in den erst dann verfügbaren AGBs, dass es sich um ein kostenpflichtiges Service handelt.

Schamlos wird so der Internetuser ausgenutzt, der es gewohnt ist, im Internet kostenlose, werbefinanzierte Angebote zu nutzen. Oft geht das miese „Spiel“ erst los. Diese unseriösen Anbieter schicken dann gerne Rechnungen und Mahnungen via E-Mail und drohen mit Klagen. Sollte man nicht bezahlen, so folgen dann gerne auch Mahnungen oder Inkassoschreiben von deutschen Anwälten, welche selten bis nie telefonisch erreichbar sind.

Ein Urteil des OGH zum Thema Internetabzocke

Erstmals hat sich der Oberste Gerichtshof mit der Internetabzocke beschäftigt. Ein Unternehmen bot auf diversen Internetseiten SMS-Dienste sowie die Erstellung von Lebenserwartungsprognosen an. Sie erweckte dabei den Eindruck, dass die Leistungen gratis sind. Es folgte ein Anmeldefeld, wo persönliche Daten einzugeben waren und dann musste man einen Anmeldebutton drücken und durch einen Klick auf ein Feld, die AGBs akzeptieren. Auf die Anmeldung folgte ein Fließtext, woraus hervorgeht, dass es doch nicht die Leistungen doch nicht so gratis sind. Je nach Browser-Einstellungen war der Fließtext entweder gar nicht oder nur zum Teil sichtbar. Im E-Mail mit den Zugangsdaten, welches der User nach der Anmeldung erhalten hatte, befand sich weder ein Hinweis auf Entgeltlichkeit der Dienste noch ein solcher auf Rücktrittsrechte.
Der OGH hat in seinem Urteil die Bezeichnung GRATIS in diesem Fall als irreführend angesehen. Weiters sei das Unternehmen zur Preisangabe verpflichtet und der Kunde muss über die Einzelheiten zum Rücktrittsrecht informiert werden. Details zum OGH-Urteil finden Sie unter: OGH_4Ob18/08p

Unser Rat kann hier nur sein: sehen Sie sich die Internetseiten genau an, wenn Sie sich wo anmelden. Geben Sie nicht Ihre persönlichen Daten preis. Sollten Sie trotzdem einmal eine Aufforderung via Mail zur Zahlung bekommen, so setzen Sie sich zum Beispiel mit dem Konsumentenschutzverband in Verbindung.

Die Abzocke mit dem Telefon – Kostenfalle durch Mehrwertdienstnummern

Auf der Suche nach einer Heimarbeit oder einem Nebenjob haben Sie ein interessantes Inserat gefunden und als Kontakt ist oft nur eine Telefonnummer angegeben. Um weiterführende Informationen zu erhalten, muss der Interessent teure Mehrwertdienstnummern (zB. 0900, 0930) wählen. Zu überteuerten Gebühren hört man dann lange Bandansagen, um letztendlich nur wertlose Informationen zu erhalten und dem Betreiber der Mehrwert-Telefonnummern einen netten Nebenverdienst zukommen zu lassen. Lassen sie am besten die Finger davon, da es sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um unseriöse Jobangebote handelt.

Diese Masche ist allerdings nicht nur bei der Suche nach einem Nebenverdienst bekannt, es wird auch über Fälle berichtet, wo gutgläubigen Konsumenten auf diese Weise das Geld aus der Tasche gezogen wird. Beispielsweise waren in der Vergangenheit manchmal Inserate von Immobilien oder Mietwohnungen zu sehen, wo ebenfalls die Kostenfalle durch Mehrwertnummern lauerte.

0900-0930-Nummern sperren lassen – der Schutz gegen die Kostenfalle

Falls Sie generell Mehrwertdienste für Ihren Telefonanschluss sperren lassen wollen, sollten Sie diese Möglichkeit bei Ihrem Netzbetreiber prüfen lassen. Bei der Telekom Austria kann man weitere Informationen über die Sperre unter der kostenfreien Hotline unter 0800 100 100 erfragen oder die Sperre auch aktivieren lassen. Falls Sie die Dienste für Sprachtelefonie über einen anderen Anbieter beziehen, erkundigen Sie sich bitte direkt bei dessen Supporthotline.

Heimarbeit Schreibarbeiten – Schreibarbeiten von zu Hause

Bei den Recherchen zum Thema Heimarbeit, stolpern wir regelmäßig über den Begriff „Schreibarbeiten“.

Unterschiedlichste Formulierungen in Zeitungsinseraten und im Internet umschmücken dieses Wort, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und ganz bestimmte Zielgruppen anzusprechen. Speziell junge Mütter suchen oft nach einer Möglichkeit Geld zu verdienen, wo Kindererziehung und Job bestmöglich vereinbar ist. Aber auch Erwerbslosen wird durch übertriebene Formulierungen das angeblich so leicht verdiente Geld schmackhaft gemacht.

Plattformen für die Vermittlung von Nebenjobs und Heimarbeit sind voll von Stellengesuchen für Schreibarbeiten, der Bedarf für ein Zusatzeinkommen trifft somit viele Haushalte.

Dieser Umstand wir leider zu oft von unseriösen Anbietern ausgenutzt, um gezielt nach Opfern ausschau zu halten.

Wie enttarne ich einen unseriösen Anbieter von Schreibarbeiten

Was ist bei den unzähligen Schreibarbeit-Angeboten zu beachten?

Verschleierung der Identität
Auf jeden Fall sollte man prüfen, ob die angegebene Adresse existiert und ob es einen Ansprechpartner sowie eine zugehörige Telefonnummer (keine teure Mehrwertnummer) gibt.

Unrealistisch hohe Verdienstangaben
Wird schneller Reichtum versprochen bzw. werden utopisch hohe Verdienstmöglichkeiten in Aussicht gestellt, ist das Angebot meist unseriös.

Geld investieren vor dem ersten Auftrag
Immer wieder kommt es vor, dass man vorab für Infomaterialien eine angebliche Schutzgebühr überweisen soll. Mit diesem Trick bleibt man in der Regel auf seinen Ausgaben sitzen, ohne einen einzigen Auftrag zu erhalten. Es werden nur wertlose Informationen oder Starterkits zugesendet. Bei seriösen Anbietern wird man für erledigte Schreibarbeiten bezahlt, ohne erst Geld bezahlen zu müssen.

Spezielle Software wird benötigt
Das gängiste Format für Schreibarbeiten sind Word-Dokumente. Wer vor dem Beginn mit den Schreibarbeiten vom Anbieter eine spezielle Software kaufen muss, sollte immer genau hinterfragen, wofür diese Tools benötigt werden. Oft geht es dabei nur darum, mit wertloser Software Geld zu verdienen, die eigentliche Auftragsvermittlung kommt dabei selten zustande.

Ein neuer Computer soll gekauft werden
Ähnlich wie mit der Software verhält es sich auch mit neuen PC-Systemen. Primäres Ziel dieser Anbieter ist der Verkauf von Computern, aber nicht die Vermittlung von Schreibarbeiten.

Typische Anzeigen für Schreibarbeiten

Gibt man den Suchbegriff „Schreibarbeiten“ zum Beispiel bei der Suchmaschine Google ein, werden bei den Anzeigen in der rechten Spalte beispielsweise folgende Werbetexte im Zusammenhang mit Schreibarbeiten angezeigt:

– Nebenverdienst € 350,–
– Monatlich 3000,- und mehr
– Einkommen/Zukunft sichern
– Lust auf Heimarbeit?
– Heimarbeit – Empfehlungen
– Mit 40 schon zu alt?
– Residuales Einkommen
– Heimarbeit – Sofortstart
– 2. Einkommen für Sie

Sehr vertrauenswürdig klingen einige dieser Anzeigen nicht, teilweise steckt dahinter ein Angebot für komplett andere Tätigkeiten als für Schreibarbeiten.

25 Euro pro Email verdienen – die Geldmaschine Internet soll es möglich machen

Durch die Geldmaschine Internet konnte sich so mancher findiger Geschäftsmann schon ein beachtliches Vermögen aufbauen. Eigentlich könnte dies jeder auf dieser Welt schaffen.

Eine sehr aggressiv umworbene Möglichkeiten um im Internet viel Geld zu verdienen, ist beispielsweise „25 Euro pro Email verdienen “ – klingt doch sehr verlockend! Wie lukrativ die Bearbeitung von Emails theoretisch sein könnte, zeigt folgende Berechnung.

Hochgerechnet verdient man bei 20 Emails genau 500 Euro. Angenommen der Zeitaufwand für die Bearbeitung pro beträgt 5 Minuten pro Email, so würde man mit 100 Minuten investierter Zeit 500 Euro verdienen, was einen effektiven Stundenlohn von 300 Euro bedeutet.

Wer ein schönes Leben führen möchte, wird die wertvolle Freizeit natürlich mehr lieben als die Arbeit. Somit definieren wir einfach, dass 2 Stunden arbeiten pro Tag ausreichen sollten, damit noch ausreichend Freizeit für die schönen Dinge des Lebens übrig bleibt. Irgendwann muss man ja das viele Geld auch wieder ausgeben können.

Pro Monat (Berechnung basierend auf 30 Tagen, das Internet funktioniert ja auch am Wochenende) würde man bei diesem Beispiel gesamt rund 60 Stunden in die Bearbeitung von Emails investieren und einen monatliches Einkommen von 18000 Euro erzielen.

Wer anhand dieser beispielhaften Berechnung noch nicht selbst bemerkt hat, dass es sehr unrealistisch ist, mit der Bearbeitung von Emails reich zu werden, lebt wohl in seiner eigenen Realität.

25 Euro pro Email verdienen oder 25 Euro für immer vernichten

Wer jetzt immer noch an das Märchen vom „Geld verdienen mit Emails“ glaubt und das tolle Geschäftsgeheimnis kennen lernen möchte, der muss vor dem großen Geld verdienen, erst einmal 25 Euro für ein Starterpaket ausgeben.

Das Starterpaket ist in Wirklichkeit nur ein Ebook mit wertlosen Informationen. Kurz zusammengefasst wird darin beschrieben, dass man selbst eine Homepage aufbauen soll, auf der das soeben erworbene Ebook erneut an weitere Interessenten herangetragen und weiterverkauft werden soll.

Für die meisten ist hier Endstation, da nicht jeder über das Fachwissen für die Erstellung und den Betrieb einer eigenen Website verfügt. Wer diese Hürde noch schaffen könnte, wird bald danach feststellen, dass der erwartete Besucheransturm ausbleiben wird, da die junge Website bei Suchmaschinen in der Regel nicht auf den vorderen Rängen gelistet wird.

Oftmals wir auch versucht, die Verteilung der wertlosen Ebooks durch den Einsatz von Kettenemails voranzutreiben. Dabei soll man via PayPal einen Geldtransfer an die erste Emailadresse einer beliebig langen Liste machen, danach kann mein seinen eigenen Namen auf die letzte Position der Liste setzen.

Wer bei solchen Kettenbriefen teilnimmt, wird nicht nur sein Geld für immer los, sondern muss auch damit rechnen, dass die Ermittlungsbehörden früher oder später einmal an der Haustüre klopfen.

Wie man selbst prüfen kann, ob ein angeblich lukrativer Nebenjob oder eine Heimarbeit seriös ist?

Ob Angebote für Nebenjobs und Heimarbeit seriös sind, ist oft auf den ersten Blick nicht oder nur schwer zu erkennen.

Da sich immer mehr Menschen bzw. Familien ein zweites Standbein schaffen wollen oder aufgrund der steigenden Lebenserhaltungskosten und auch der hohen steuerlichen Belastung dazu gezwungen werden, sollte jeder in der Lage sein, durch einfache Fragestellungen die Spreu vom Weizen bzw. die seriösen von den unseriösen Nebenjobangeboten zu trennen.

Mit folgendem Fragenkatalog kann mit der notwendigen Vorsicht an verlockend klingende Angebote herangehen und wichtige Punkte kritisch hinterfragen. Bestehen bei manchen Details berechtige Zweifel, ist Vorsicht geboten.

Allgemeine Fragen:

  • Müssen Sie für eine Schulung oder für Informationsunterlagen bezahlen, bevor Sie mit der Arbeit beginnen können?
  • Werden unrealistisch hohe Verdienste angepriesen?
  • Wird die Identität zum Unternehmen nur unvollständig preisgegeben?
  • Kann man den Kontakt nur über Chiffre-Nummern, Emailadressen von Freemailern oder über eine Postfachadresse herstellen?
  • Ist nur eine teure Mehrwertnummer (0900) für die Kontaktaufnahme angegeben?
  • Läuft bei der telefonischen Kontaktaufnahme nur ein Tonband, wo man auf teure Mehrwertnummern oder Nummern im Ausland verwiesen wird?
  • Sind Tätigkeiten zu verrichten, die maschinell wesentlich billiger durchgeführt werden können (zB. Kugelschreiber montieren, Wundertüten füllen, …)?

Fragen speziell für MLM (Multi Level Marketing):

  • Muss man Produkte vorfinanzieren bzw. auf Lager legen, damit man diese weiterverkaufen kann?
  • Muss man einen monatlichen Mindestumsatz erreichen, damit man im Vertriebssystem bleiben kann?
  • Muss man selbst Produkte kaufen, um diese vertreiben zu dürfen?
  • Muss man neben dem Verkauf von Produkten weitere Verkäufer anwerben, damit man selbst tätig werden kann?
  • Müssen Mindestumsätze erzielt werden, damit man überhaupt Geld verdienen kann?
  • Sie sollen einen Vertrag sofort unterschreiben, ohne diesen zuhause prüfen zu können?
  • In einem Vertrag hat nur der Auftraggeber Rechte, die Nachteile und Risiken werden auf Sie übertragen.

Für Nebentätigkeiten im Verkauf ist es wichtig über folgende Punkte nachzudenken:

  • Sind Verkaufsunterlagen und Marketingmaterial für die Produkte verfügbar?
  • Gibt es ausreichend Interessenten für die Produkte bzw. liegen diese im Trend?
  • Stimmt die Qualität der Produkte und ist der dafür angesetzte Preis gerechtfertigt?
  • Sind die Produkte verfügbar und schnell lieferbar?
  • Werde kostenlose Produktschulungen angeboten, um mehr über die Waren zu erfahren?

Kennen Sie noch weitere Fragestellungen die für andere hilfreich sein könnten? Hinterlassen Sie Ihre Tipps am besten in einem Kommentar, damit viele daran teilhaben können.

Seriöse Heimarbeit – Seriöser Nebenjob – Oder doch wieder nur Betrug?

Seriöse Heimarbeit oder einen seriösen Nebenjob zu finden, ist aufgrund der vielen dubiosen Inserate in den Zeitungen und im Internet sehr schwierig geworden.

Wer bereits einmal aktiv nach einem seriösen Nebenjob oder einer seriösen Heimarbeit gesucht hat, dem sind die typisch verlockend klingenden Zeitungsinserate und die Werbung im Internet sicherlich nichts unbekanntes.

Folgende beispielhafte Anzeigentexte versprechen oft leicht verdientes Geld oder plötzlichen Reichtum, man sollte aber nicht blind auf jeden Werbetext vertrauen.

Typische Phrasen um für Heimarbeit und Nebenjobs zu werben:
– 100% seriöse selbstständige Heimarbeit
– 1700 € in Heimarbeit von Zuhause
– 25 € pro bearbeiteter Email
– Bei freier Zeiteinteilung nebenbei Geld verdienen
– Clever Geld verdienen
– Endlich eine seriöse Heimarbeit
– Erprobtes Konzept für automatsiches und unbegrenztes Einkommen
– Es war noch nie so einfach Geld zu verdienen
– Etwas vergleichbares gibt es nicht!
– Euro 1250,- wöchentlich dazuverdienen!
– Geld verdienen für Faule
– Geld verdienen im Schlaf
– Geldmaschine Internet
– Ich wollte reich werden… und Du?
– Immer nur Zahlscheine in Ihrem Postkasten?
– Kein Geld mehr am Ende des Monats?
– monatlich zwischen 500 und 2000 Euro verdienen
– Quälen Sie offene und zu hohe Kreditraten?
– Seriöse Heimarbeit mit Sofortzahlung
– Sie haben nichts zu verlieren
– Verdiene 300 € pro Tag
– Verdienen Sie 1400 € oder mehr im ersten Monat
– Verdienen Sie 25 € pro Email
– Verdienen Sie zusätzliches Geld im Schlaf
– Viel Geld mit Umfragen – 3500 Euro monatlich
– Wir bieten das Internetgeschäft der Zukunft
– Wir suchen Mitarbeiter – 5000 € monatlich verdienen

Auf all diese verlockend klingenden Marketingaussagen kann man sich eigentlich nur eine einzige Frage stellen: Wenn Geld verdienen so einfach ist, warum wird dann so heftig um neue Interessenten geworben?

Keiner verrät freiwillig eine tolle Geschäftsidee, die unendlich viel Geld einbringt und niemand verschenkt mehrere hundert Euro pro Monat, nur damit ein Interessent sein Geld im Schlaf verdienen kann. In vielen Fällen ist für die Kontaktaufnahme eine teure Mehrwertnummer angegeben oder man soll vorab Geld in eine Erstausrüstung investieren. Dabei verdienen nur jene, die das Inserat geschaltet haben.

Es wäre jedoch keinesfalls richtig, alle Angebote pauschal als unseriös zu verurteilen. Es gibt selbstverständlich auch noch ehrliche Stellen, doch die finanziellen Nöte vieler Menschen bieten Betrügern oft einen Nährboden für unseriöse Geschäfte, wo am Ende der Interessent wieder der Geschädigte ist.

Seriöse Heimarbet und seriöse Nebenjobs findet man oft nicht über Inserate oder Werbung im Internet, sondern durch persönliche Kontakte.

Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren Artikel Heimarbeit und Nebenjob – Den Angeboten immer mit Vorsicht begegnen .

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