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Benzin und Diesel Sparen beim Fahren

Als Autofahrer bzw. Autobesitzer fühlt man sich durch die enorme Preisbelastung oft wie die Melkkuh der Nation.

Pendler und Vielfahrer sind besonders davon betroffen. Auch wenn man sich auf die notwendigsten Fahrten einschränkt, bleibt noch immer jede Menge Geld auf der „Straße“ liegen. Die CO2-Problematik wird zu einem politischen Preistreiber von Benzin und Diesel, höhere Steuern auf die Treibstoffe sind das Ergebnis. Durch die hohe Besteuerung von Treibstoffen profitieren von den ständigen Preiserhöhungen aber nicht nur die Mineralöl-Konzerne, sondern zu einem sehr großem Teil auch der Staat.

Doch wird die Umwelt dadurch sauberer, wenn mehr Steuern an den Staat bezahlt werden?

Durch die teuren Treibstoffe steigt die Motivation darüber nachzudenken, wie man Benzin oder Diesel sparen kann. Weniger Fahren, Fahrgemeinschaften bilden, öffentliche Verkehrsmittel benutzen oder eine verbrauchsschonendere Betätigung des Gaspedals sind mögliche Ansätze.

Durch eine verbrauchoptimierte Fahrweise kann der Verbrauch von Diesel oder Benzin spürbar reduziert werden. Dadurch wird nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet, sondern auch die Geldbörse um bis zu 25% entlastet.

Tipps zum Treibstoff-Sparen:

  • Beim Starten kein Gas geben, die Motorelektronik regelt die notwendige Treibstoffzufuhr automatisch.
  • Nach dem Starten sofort losfahren. Im Leerlauf wird die Betriebstemperatur nur sehr langsam erreicht und der Verbrauch ist bei einem kalten Motor überdurchschnittlich hoch. Auch im Winter zuerst die Scheiben von Eis uns Schnee befreien und dann erst starten und behutsam losfahren.
  • Untertourig fahren und nach Möglichkeit frühzeitig in den höheren Gang wechseln.
  • Zügiges Beschleunigen mit rund dreiviertel Gas bis zur gewünschten Geschwindigkeit, danach in den höchstmöglichen Gang mit niedriger Drehzahl schalten.
  • Nicht in den niedrigeren Gang wechseln, solange der Motor noch ohne zu ruckeln Gas akzeptiert.
  • Vermeidung von unnötigen Tritten auf das Bremspedal durch vorausschauende Fahrweise, sofern es die Sicherheit im Straßenverkehr zulässt. Unnötiges Bremsen vernichtet Energie und verursacht durch erneutes Beschleunigen einen Mehrverbrauch. Nutzen Sie wenn möglich die Motorbremswirkung bei der Verringerung der Geschwindigkeit.
  • Nicht benötigte Stromverbraucher ausschalten. Sitzheizung, Klimaanlage, Zusatzscheinwerfer oder Heckscheibenheizung verbrauchen Strom und führen zu einer Mehrbelastung der Lichtmaschinen die durch den Motor ausgeglichen werden muss.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit Kurzstrecken-Verkehr, ein kalter Motor bedeutet wesentlich mehr Verbrauch.
  • Die Maximalgeschwindigkeit Ihres Fahrzeuges nicht nutzen. Wenn Sie das Gaspedal bis zum Anschlag betätigen, trägt dies nur unwesentlich zum Tempo bei, nur die Tankentleerung wird dadurch unnötig beschleunigt.
  • Befreiung des Fahrzeuges von unnötigem Ballast. Wie viele Gegenstände bzw. wie viel Gewicht transportieren Sie täglich ohne Nutzen durch die Gegend? Jedes zusätzliche Kilo im Fahrzeug erfordert mehr Energie zur Beschleunigung.
  • Dachträger erhöhen den Luftwiderstand des Fahrzeuges, wodurch mehr Treibstoff verbraucht wird.
  • Richtiger Reifendruck reduziert den Rollwiderstand. Zu wenig Druck in den Reifen bedeutet mehr Treibstoffverbrauch und auch mehr Reifenverschleiß.

Die Berechung der möglichen Ersparnis durch verbrauchoptimierte Fahrweise und Preisvergleiche vor dem Tanken ist ein interessantes Rechenbespiel.

Annahmen:
Kilometerleistung pro Jahr: 15000 km
Durchschnittsverbrauch auf 100 km: 7 Liter
Kraftstoffpreis: 1,20 Euro

Treibstoffkosten pro Jahr: 150 * 7 * 1,2 = 1260 Euro

Kann der Verbrauch durch einen anderen Fahrstil um realistische 15% gesenkt werden, ergibt sich eine mögliche Ersparnis von rund 189 Euro pro Jahr.

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