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Stromverbrauch

Energie sparen – Standby immer notwendig?

Standby ist eine Servicefunktion von elektronischen Geräten, die sehr beliebt ist. Zum Beispiel beim Fernseher: Da schaltet man am liebsten den Fernseher nicht aus, sondern setzt diesen einfach in den Standby-Modus. Ist super praktisch und man kann den Fernseher einfach mit der Fernbedienung wieder aktivieren. Viele glauben dann, der Fernseher braucht keinen Strom mehr, wenn dieser im Standby-Modus ist.

So ist es leider nicht ganz. Der Fernseher verbraucht nachwievor Strom, obwohl er eigentlich nichts macht, ausser zu warten, bis man diesen wieder mit der Fernbedienung einschaltet.
Speziell ältere Geräte brauchen sehr viel Strom im Standby-Modus. Aber auch bei neuen Gerätegenerationen ist es nachwievor noch nicht üblich, dass der Stromverbrauch nahezu null ist.

Es ist aber nicht nur der Fernseher, der einen Standby-Modus hat, bzw. es gibt viele Geräte, die dann in einem Leerlauf sind und Strom verbrauchen. Eine kleine Liste gefällig?

  • Fernseher (hatten wir schon)
  • Radio
  • Stereoanlage (Receiver und auch Lautsprecher wie Subwoofer)
  • CD-/DVD-Player
  • SAT-Empfänger bzw. TV-Receiver
  • Videorecorder
  • Anrufbeantworter
  • Spielekonsolen
  • Computer
  • Scanner
  • Drucker
  • Router
  • Externe Festplatten
  • Kopierer
  • Faxgeräte
  • Verschiedenste Trafos
  • Und noch viele andere Geräte.

Dabei erkennen Sie ganz einfach, ob ein Gerät im Standby-Modus ist oder nicht.
Ist das Gerät warm oder leuchten irgendwelche Lämpchen oder surrt das Gerät, so ist es aktiv oder im Standby-Modus. Und wenn Sie nun viele elektronische Geräte im Einsatz haben und nicht auf den Standby-Betrieb achtgeben, so können durch den Standby-Betrieb pro Haushalt schon zwischen 50 und 100 Euro pro Jahr zusammen kommen.

Wie kann ich Strom trotz Standby sparen?

Überlegen Sie, wo Sie tatsächlich den Komfort von Standby benötigen. Bei allen Geräten, wo dies nicht benötigt wird, können Sie nachsehen, ob diese einen Netzschalter haben, sodass Sie die Geräte ganz ausschalten können. Aber nicht alle Geräte haben so einen Netzschalter. Eine einfache und günstige Lösung sind sogenannte Steckerleisten mit Schalter. Damit können Sie zum Beispiel alle Geräte bei Ihrem PC zusammen hängen und gesammelt ein- und ausschalten. Somit haben Sie bei einigen Geräten das Standby-Stromverbrauchsproblem gelöst. Genauso könnten Sie dies machen beim Fernseher mit den „dazugehörenden“ Geräten wie SAT-Empfänger, DVD-Player, Spielekonsole, etc.

Energie sparen – Tipps zum Sparen mit dem PC und Co

Der folgende Artikel entstand auch etwas durch Eigennutz. Meine Frau meint ja immer, ich verbringe viel zu viel Zeit vor dem PC und das kostet soviel Strom. Gut, dann wollen wir uns mal ansehen, wie wir eben Strom sparen können. Klar, billig wird’s, wenn der PC überhaupt nicht eingeschaltet wird. Oder doch nicht billiger?

Wenn Sie noch keinen Computer haben bzw. wenn Sie gerade vor der Entscheidung sind, einen neuen zu kaufen, so überlegen Sie, ob nicht auch ein Notebook ausreichend ist. Notebooks verbrauchen generell weniger Strom als Desktop-PCs.
Klar ist, je leistungsstärker der PC ist, desto mehr Strom braucht dieser. Meist muss es nicht der schnellste Prozessor und die beste Grafikkarte sein. Für ein bißchen Internetsurfen und Mails versenden, sind auch leistungsschwächere Geräte ausreichend. Sie sollten auch darauf achten, dass der PC einen leicht zugänglichen Netzschalter besitzt. Neben einer Standby-Funktion besitzen moderne PCs auch die Möglichkeit, diesen in einen Ruhezustand zu versetzen. Beim Ruhezustand wird der PC nicht heruntergefahren, sondern eben in einen Ruhezustand versetzt. Nach Reaktivierung können Sie Ihre Arbeit genau dort weitersetzen, wo Sie zuvor aufgehört haben. Und das ganze geht viel schneller als wenn der PC heruntergefahren wird. Das schöne daran: Es fallen trotzdem keine Stromkosten an.

Wenn Sie noch einen alten Röhrenmonitor besitzen, dann wird es nun Zeit, dass Sie sich einen neuen Flachbildschirm zulegen. Die Flachbildschirme verbrauchen weniger Strom als die hässlichen Röhrenmonitore – bei gleicher Bildschirmdiagonale. Wenn Sie einen größeren Flachbildschirm kaufen, so benötigt dieser aber auch wieder mehr Strom!

Für Ihren Computer und Monitor sollten Sie das Energiespar-Management-System aktivieren. Dazu finden Sie in Ihrer Windows-Systemsteuerung die entsprechenden Einstellungen. Damit können Sie den PC bzw. Monitor nach einer gewissen Nutzungspause automatische abschalten. Dadurch sparen Sie somit Strom.

Sollten Sie einen Drucker haben oder planen zu kaufen, so beachten Sie die Leistungsaufnahme des Druckers. Speziell Laserdrucker können wahre Energiefresser sein!

Sie können durch den Einsatz einer Stromsteckerleiste mit Ein-Aus-Schalter viel Strom ganz einfach sparen. Alle Geräte rund um den PC – also Computer selbst, Monitor, etwaige Lautsprecher, Drucker, Modem, externe Festplatten, etc. – an der Steckerleiste anschliessen. Ab nun können Sie alle Geräte komfortable mit einem Schalter ein- und ausschalten und dabei Strom sparen. Investieren Sie in eine höherwertige Steckerleiste, so haben Sie all Ihre Geräte auch vor einem eventuellen Blitzschlag geschützt.

Sind Energiesparlampen sinnvoll, bzw. was bringen Energiesparlampen?

Jahr für Jahr werden immer mehr Energiesparlampen verkauft. Ab nächstem Jahr hilft die EU ein bißchen nach, denn ab 2009 tritt ein Verkaufsverbot für herkömmliche Glühbirnen in Kraft. So sollen wir Konsumenten zur klimafreundlicheren Beleuchtung gezwungen werden.

Die Energiesparlampe ist eigentlich eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Leuchtstoffröhre. Im Sockel ist ein zum Betrieb erforderliches Vorschaltgerät eingebaut und somit können normalerweise herkömmliche Glühlampen problemlos gegen Energiesparlampen getauscht werden.

Bei normalen Glühbirnen wird nur 5 bis 10 % des eingesetzten Strom in Licht umgewandelt. Der Rest ist Wärme. Bei Energiesparlampen liegt die Lichtausbeute bei ca. 80 % der eingesetzten Energie.

Einen Nachteil, den Energiesparlampen haben, ist die Tatsache, dass es zwischen ein und zwei Minuten dauert, bis die Lampen die volle Lichtstärke erreichen. Die Produkte werden jedoch laufend weiterentwickelt und so gibt es bereits Spitzenmodelle, die es in weniger als 30 Sekunden schaffen.

Energiesparlampen sind teurer in der Anschaffung!

Diese Aussage ist grundsätzlich richtig. Jedoch ist die auf den ersten Blick teurere Energiesparlampe im Betrieb wesentlich billiger, wodurch man sich Stromkosten spart und so dieses Manko schnell aufgehoben ist. Ausserdem ist die Lebensdauer von Energiesparlampen wesentlich länger – mind. 5 bis 6 Jahre, gegenüber einer herkömmlichen Glühbirne. Und somit ist die Lampe nochmals um einiges billiger.

Wieviel Watt braucht meine Energiesparlampe?

Folgend eine kleine Aufstellung, welche Energiesparlampe Sie einsetzen sollten, sodass Sie die selbe Lichtausbeute wie bei herkömmlichen Glühlampen haben:

Glühlampe entspricht Energiesparlampe
25 Watt – 5 bis 6 Watt
40 Watt – 8 bis 9 Watt
60 Watt – 11 bis 12 Watt
75 Watt – 14 bis 16 Watt
100 Watt – 18 bis 20 Watt

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