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Zinssatz

EZB senkte die Zinsen erneut

Am letzten Donnerstag setzte die Europäische Zentralbank einen historischen Zinsschritt. Erstmals seit Gründung der Währungsunion liegt der Leitzinssatz unter einem Prozent. Die EZB senke den Zinssatz auf 0,75 %. So billig war das Geld von der EZB noch nie.

Mit der Zinssenkung will die EZB die Wirtschaft in der Eurozone unterstützen. Das Wachstum in der Eurozone soll damit gefördert werden. Weiters erhofft sich die EZB, dass die Banken wieder mehr Kredite vergeben. Dazu wurde der Einlagenzins bei der EZB für die Banken von 0,25 auf 0,0 Prozent gesenkt.
Die Banken bekommen also keine Zinsen mehr, wenn diese überschüssige Liquidität bei der EZB parken.

Für die Sparer bedeutet diese Senkung vom Leitzinssatz nichts Gutes. Die Zinsen für Spareinlagen werden weiter sinken. Trotzdem gibt es auch gute News: die Inflation sinkt ebenfalls.

Die Kreditnehmer werden sich jedoch freuen. Denn durch die Senkung vom Leitzinssatz werden auch die Kreditzinsen etwas nach unten gehen. Speziell all jene, die bereits einen Kreditvertrag haben. Meist sind die Kreditverträge an den 3-Monats-Euribor gebunden und dieser liegt aktuell bei 0,549 Prozent. Also nochmals ein Stückchen unter dem Leitzinssatz.

Bei Neuabschlüssen von Kreditverträgen heben die Banken höhere Aufschläge ein. Mehr Infos dazu finden Sie unter: Kreditzinsen sind niedrig – trotzdem Kredit jetzt abschliessen

 

 

Zinsen steigen leicht – Kredite werden wieder teurer

Das derzeitige Zinsniveau ist sehr niedrig.

Alle Kreditnehmer können sich darüber freuen, dass die Zinsen im Keller sind. Die Sparer haben damit weniger Freude, da sie wenig für ihr Erspartes bekommen.

Bei jedem Kredit ist ein Referenzzinssatz als Basis. Bei vielen Kreditnehmer wurde bei ihrem Kredit der Drei-Monats-Euribor als Referenzzinssatz herangezogen. Der Euribor ist die Basis und dazu kommt dann ein entsprechender Aufschlag und dies ist dann jener Zinssatz, von dem dann die Zinsen für den Kredit berechnet werden.

Der Drei-Monats-Euribor hat sich in den letzten Wochen etwas bewegt. Nach oben bewegt.
Im Frühjahr dieses Jahres lag der Drei-Monats-Euribor noch bei 0,64 Prozent. Im Oktober 2010 ist der 3-Monats-Euribor auf genau einen Prozent hoch geklettert.

Die Kreditzinsen sind somit etwas gestiegen, da sich bei den variablen Zinsen viele am Drei-Monats-Euribor orientieren.

So wie es aussieht, wird die Bewegung bei den Zinsen weiter gehen. 2011 wird die Europäische Zentralbank vermutlich damit aufhören, dass sie den Banken unbegrenzt Geld zur Verfügung stellt. Dies dürfte dann auch Auswirkungen auf die Zinsen haben und so ist anzunehmen, dass der Drei-Monats-Euribor weiter steigen wird.

Doch die Kreditnehmer können sich nachwievor glücklich schätzen und brauchen sich nicht beschweren!

Zinsen sind im Keller – untypischer Wirtschaftsaufschwung

In den Zeitungen und im Web liest man vielfach, dass die Wirtschaftskrise vorbei ist. Die Wirtschaft erholt sich wieder und es wird von einem globalen Konjunkturaufschwung gesprochen bzw. geschrieben.

Tatsächlich ist in der EU im 2. Quartal 2010 die Wirtschaftsleistung gestiegen. Auch in den Ländern USA, Japan oder China ist die Wirtschaft kräftig gewachsen.

Doch es ist ein untypischer Wirtschaftsaufschwung. Obwohl sich die Wirtschaft erholt, sind die Zinsen nachwievor im Keller. Die Leitzinsen sind nachwievor auf sehr niedrigem Niveau. Und da ist es egal, wohin man sieht. Die bedeutenden Notenbanken sind sich alle einige.

Die EZB hat den Leitzinssatz weiterhin auf dem historisch niedrigem Niveau von 1,0%. Auch die Bank of England ist mit 0,5% im Keller. Die Amerikaner mit der Fed bewegen sich seit 2008 nahezu um die 0% herum (max. 0,25%). Auch die Schweizer Nationalbank bewegt sich derzeit unter 0,2%. Und auch die Bank of Japan hat die Zinsen auf niedrigstem Niveau eingefroren.

Normalerweise orientieren sich die Notenbanken beim Festlegen der Zinssätze an der Inflationsrate und an den Annahmen, wie der Wachstum der Wirtschaft sein wird. So gerechnet müssten sich die Zinssätze ungefähr zwischen 3 und 4 % bewegen.

Die Angst, dass die Wirtschaftskrise noch nicht überstanden ist, geht nachwievor um. Dies dürfte sich eben auch in der Zinspolitik der großen Notenbanken wiederspiegeln. Alle Kreditnehmer schätzen natürlich diese Situation. Niedrige Zinsen sind für alle Kreditnehmer ideal. Die Sparer sind da weniger glücklich. Als Sparer bekommt man derzeit nicht einmal die Inflationsrate gut geschrieben.

Wo bekommen Sie das meiste für Ihr Geld? Wo gibt es die besten Zinsen derzeit?

Die EZB rührt derzeit die Leitzinsen nicht an. Das heißt, die Leitzinsen sind und bleiben auf einem derzeit sehr niedrigen Niveau.

Wenn man täglich etwas die Nachrichten verfolgt, so verwundert dies aber auch nicht. Egal wohin man schaut, die Staaten in Europa haben massive Probleme mit ihren Schulden. Und diese werden auch nicht wirklich weniger….
Derzeit gibt es auch noch keine Signale für eine steigende Inflation. Und somit sind derzeit keine Zinserhöhungen zu erwarten. Die Wirtschaft ist auch noch nicht ganz fit und somit ein weiterer Grund, warum sich an der Zinsfront nichts ändern sollte.

Ganz sicher ist es aber doch nicht, ob sich nicht doch etwas bei den Zinsen in naher Zukunft tut. Die Kapitalmärkte sind sehr unsicher. Griechenland-Krise, aber auch noch andere Staaten, wie Spanien, Portugal oder Italien haben hohe Staatsschulden. Rein theoretisch könnte die EZB somit die Zinsen noch senken. Derzeit steht der Leitzinssatz in Europa bei einem Prozent.

Für die Kreditnehmer ist derzeit die Situation recht angenehm. Die Zinsen sind im Keller, somit ist die Zinsbelastung gering. Eventuell sollte man überlegen, ob man sich das niedrige Zinsniveau durch eine Fixzinsvereinbarung möglichst lange sichern sollte.

Als Sparer kann man mit dem derzeitigen Zinsniveau aber nicht zufrieden sein. Will man eine halbwegs akzeptable Rendite erreichen, so ist es notwendig, dass schon recht hohe Risiken eingegangen werden müssen.

Für täglich fällige Geld bekommt man derzeit bis zu 1,77 % Zinsen. Dies bekommt man bei der Autobank. Bei der Livebank (Volksbank Kufstein) gibt es derzeit 1,76 %. Jeweils 1,75 % für täglich behebbares Geld gibt es bei der ING-DiBa, Denzibank und Porschebank. Easybank gibt 1,55 %. Die Kremser Bank u. Sparkassen AG (sparendirek.at) bietet 1,52 % und bankdirekt.at gibt 1,5 %. Alle anderen Banken bieten 1,25 % oder viel weniger.

Wenn Sie Ihr Geld binden, so bekommen Sie mehr Zinsen. Beispielsweise gibt es bei der Porschebank 2,3 % Zinsen für eine Bindung von einem Jahr. Bei einer Bindungsfrist von 2 Jahren geben VakifBank und Denzibank 2,5 %.

Eines ist klar: Als Sparer bekommt man derzeit nicht viel. Vergleichen lohnt sich jedoch immer noch!

Sparbuchzinsen Österreich – Lohnt sich der Vergleich der Sparbuchzinsen?

Die Sparbuchzinsen sind mittlerweile auf einem historischem Tiefststand angelangt, der Zinsverfall bei den Sparbüchern war in den letzten Monaten sehr heftig.

Leitzinssenkung auf 1%

Da die EZB den Leitzins am 6. Mai 2009 von 1,25 auf 1,0 Prozent gesenkt hat, bleibt für den Sparer nach Abzug der KESt nur noch ein minimaler Ertrag übrig, sofern die Inflation nicht höher als der Zinsertrag ist.

Sparbücher mit längeren Laufzeiten haben höhere Sparbuchzinsen

Noch vor einem Jahr gab es für täglich fälliges Geld über drei Prozent an Sparbuchzinsen. Bei diversen Onlinebanken gab es sogar über 4 Prozent Zinsen. Wer zu diesem Zeitpunkt ein Sparbuch mit längerer Laufzeit und garantieren Zinssätzen abgeschlossen hat, kann sich aus heutiger Sicht glücklich schätzen, den richtigen Riecher gehabt zu haben.

Sparbücher mit längeren Laufzeiten bzw. Bindefristen gibt es auch heute noch, doch die Konditionen sind nicht mehr so attraktiv und zu lange Bindungen sollte man, aufgrund der Ungewissheit bei der zukünfigen Zinsentwicklung, auch nicht eingehen.

Wohin entwickeln sich die Sparzinsen?

Die Meinungen, wohin sich die Sparbuchzinsen in den kommenden Monaten und Jahren entwickeln werden, sind sehr unterschiedlich. Solange sich die Finanzmärkte und die Wirtschaft nicht wieder stabilisiert haben, wird es wohl nicht spürbar mehr als derzeit werden. Eine seriöse Prognose wird man somit von niemandem bekommen.

Die Einlagensicherung als Pluspunkt für das Sparbuch

Die langjährigen Sparbuch-Sparer beobachten die Situation mit einem weinendem Auge, da die Sparbuchzinsen doch sehr an Attraktivität verloren haben. Die uneingeschränkte Einlagensicherung ist derzeit aber eines der besten Argumente dafür, sein Geld mehr oder weniger sicher auf einem Sparbuch zu parken, auch wenn die Sparbuchzinsen weit unter den Vorjahreswerten liegen.

Wer schon länger seine Ersparnisse auf einem Sparbuch hortet, steht zumindest nun nicht mit leeren Händen da. Viele private Aktionäre haben durch die Finanzkrise ordentlich Federn gelassen und die Ersparnisse sind teilweise empflindlich dahingeschmolzen.

Sparbuchzinsen-Vergleich

Auch wenn im Moment die Sparbuchzinsen auf einem sehr niedrigem Niveu angesiedelt sind, sollte man trotzdem die Sparbuchzinsen zwischen verschiedenen Geldinstituten vergleichen. Für Neukunden gibt es oft attraktive Angebote um einen Wechsel zu einer anderen Bank schmackhaft zu machen. Das Sprichwort „Konkurrenz belebt das Geschäft“ trifft als auch zwischen den Banken zu. Bevor man aber aufgrund kleiner Differenzen bei den Sparbuchzinsen zu einer anderen Bank wechselt, sollte man das Gespräch suchen und über bessere Kontitionen verhandeln.

Ein Tipp zum Schluß: Die Online-Banken geben auch heute noch einiges mehr an Zinsen für täglich fälliges Geld, als so manch eingesessenes Kreditinstitut. Aktuelles Beispiel ist die Porschebank, wo Sie 3 Prozent garantiert bis Ende Jänner 2010 erhalten.

Also – ein Vergleich lohnt sich!

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