NEBENJOB und HEIMARBEIT – Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand

Sparbuch

Notgroschen ist wichtig

Wie ich hier auf meiner Webseite erst vor kurzem geschrieben habe, sind die Zinsen nach wie vor sehr niedrig. Der 3-Monats-Euribor ist noch immer negativ. Die Inflationsrate ist jedoch mittlerweile bei rund 2 Prozent angelangt. Somit realisiert man laufend Verluste, wenn man sein Geld auf dem Sparbuch liegen hat.

Viele Menschen haben aber noch immer sehr viel Geld auf den schlecht verzinsten Sparbüchern deponiert. Da muss man die Sinnhaftigkeit des Sparens in Frage stellen.

Eigentlich sollte man die Zeit derzeit nutzen und sich auch mal etwas leisten. Natürlich aber nur dann, wenn es auf der einen Seite etwas sinnvolles ist, bzw. auf der anderen Seite, wenn man es sich auch leisten kann. Das bedeutet, dass die Anschaffung im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten ist.

Jedoch sollte man nicht vergessen, dass man für unvorhergesehene Ereignisse auch einen finanziellen Polster hat. So kann man in „unruhigen“ Zeiten sicher etwas besser schlafen. Das bedeutet, dass man sich einen Notgroschen – eine finanzielle Reserve – anlegt. Diese Reserve sollte dann rasch verfügbar sein, ohne dass dabei Gebühren oder Abschläge fällig werden.

Als Faustregel sagt man immer wieder, dass die finanzielle Reserve rund das Dreifache des monatlichen Netto-Einkommens beträgt. Dieser Geldbetrag soll dann die eiserne Reserve sein. Dieser finanzieller Polster soll auch immer wieder aufgefüllt werden, wenn einmal Geld davon entnommen wurde.

 

Notgroschen – wie am Besten anlegen?

Der Notgroschen sollte rasch verfügbar sein. Daher bietet sich für den Notgroschen ein Tagesgeldkonto bei einer der Online-Banken an. Die aktuellen Konditionen habe ich erst vor kurzem gecheckt – Sparzinsen im April 2017.

Für sein weiteres Vermögen sollte man sich dann um andere Finanzprodukte umsehen. Dabei ist es wichtig, dass man sich gut beraten lässt, sodass man die für die jeweilige eigene Situation idealste Anlagemöglichkeit findet.

Klar muss auch dabei sein bzw. es sollte einem bewusst sein, dass höhere Ertragsmöglichkeiten immer mit einem höheren Risiko verbunden ist.

Einige Ideen für einen Anlage-Mix:

  • Sparbuch/Sparkonto
  • Bausparvertrag
  • Aktien
  • Anleihen
  • Fonds
  • Immobilien

 

 

Sparbuch – die sichere Geldanlage

Wenn man aktuell die Nachrichten ansieht oder die Zeitungen liest, so sind die Aussichten für die Wirtschaft nicht allzu rosig.

Da gehen diverse Firmen in Konkurs, dort werden hunderte Mitarbeiter entlassen, da wird das Rating eines Landes oder einer großen Firma nach unten korrigiert. Die Aktien sind schwierig einzuschätzen. Griechenland – Schuldenschnitt: ja oder nein? Und vieles mehr.

 

Wie soll man sein Geld anlegen?

Es gibt viele verschiedene Geldanlagen. Da verliert man als Verbraucher auch mal schnell den Überblick.
In der aktuellen wirtschaftlichen Lage dominiert bei vielen Anlegern der Hang zur Sicherheit. Viele Anleger wollen dabei so wenig wie möglich Risiko eingehen. Da sei mal erwähnt, dass das hart ersparte Geld zu Hause unter dem Kopfpolster nichts verloren hat. Für die Anleger, die auf Sicherheit schwören, ist das Sparbuch eine richtige Wahl. Das Sparbuch ist sozusagen der Klassiker der Geldanlage.

Der große Vorteil vom Sparbuch ist ganz klar das niedrige Risiko. Da gibt es in Österreich die Einlagensicherung. Das bedeutet, dass Ersparnisse pro Person bis zu einem Höchstbetrag von 100.000,- Euro gesichert sind. Und das ist der große Vorteil von Sparbüchern. Dazu kommt, dass ein Sparbuch ein sehr einfaches Anlageprodukt. Ein Sparbuch dürfte jeder verstehen.
Aber das Sparbuch hat auch große Nachteile. Die Rendite ist sehr gering.

Für täglich behebbare Einlagen gibt es aktuell bei den Onlinebanken maximal zwischen 1,3 und 1,5 % Zinsen. Und dann kommt auch noch die Kapitalertragssteuer – kurz KEST – von den Zinserträgen weg. Nicht sehr viel Zinsen, die man da so bekommt, wenn man bedenkt, dass die Inflationsrate aktuell bei ca. 2,8 % liegt. Das bedeutet sogar einen Verlust, wenn man das Geld auf ein Sparbuch legt.

Etwas höhere Zinsen bekommt man, wenn man das Kapital bindet. Viel an Zinsen darf man sich trotzdem nicht erwarten! Eine allzu lange Bindung ist vermutlich auch nicht ideal, da die Zinsen nicht ewig so im Keller bleiben können. So wie es aktuell aber aussieht, dürft die Niedrigzinsphase aber noch etwas andauern.

Das Sparbuch ist aber eine sichere Geldanlage. Daher ist das Sparbuch aktuell eine Anlagemöglichkeit, die man auf jeden Fall berücksichtigen sollte. Trotzdem sollte man immer die Angebote der Banken für die Zinsen vergleichen. Speziell die Onlinebanken bieten viel bessere Zinsen, als man in einer Bankfiliale bekommt.

 

 

Wie finde ich die besten Sparbuchzinsen ? – Sparbuchzinsen vergleichen

Sparbücher sind nach wie vor eine sichere Anlageform für das Geld. Ich denke, dass sehr viele in Österreich ein Sparbuch haben. Angefangen vom kleinen Baby, über Kinder, Jugendliche, nahezu jeder Erwachsene bis hin zu Oma und Opa.

Aber das Sparbuch ist auch im Wandel. Früher war ein Sparbuch wirklich ein kleines Büchlein. Heute gibt es das Sparbuch in dieser Form nach wie vor. Jedoch wird es immer öfter auch durch eine Sparkarte (Sparcard) oder durch ein Online-Sparkonto ersetzt. Bei den Online-Direktbanken spricht man da oftmals auch von einem Tagesgeldkonto.

Speziell diese Tagesgeldkonten der Onlinebanken bieten viel mehr Zinsen, als man bei den herkömmlichen Bankfilialen bekommt. Daher sollte man bei einem Zinsvergleich immer diese Tagesgeldkonten bzw. Online-Sparkonten der Banken im Internet prüfen und vergleichen. Bei einem Tagesgeldkonto bekommt man meist mehr Zinsen und somit mehr für sein gespartes Geld.

Wie finde ich die besten Sparzinsen?

Eine Möglichkeit wäre natürlich, dass man von Bank zu Bank zieht und sich dort bzgl. der aktuellen Sparbuchzinsen bzw. Sparzinsen bzw. Zinsen für Tagesgeldkonten erkundigt. Nicht alle Banken haben eine Filiale. Da müsste man die restlichen Banken telefonisch kontaktieren.

Viel leichter geht das ganze über das Internet. Dazu muss man nur auf die einzelnen Internetseiten der Banken nachsehen und man bekommt alle Informationen die man benötigt. Es werden die verschiedensten Sparangebote aufgeführt inkl. der entsprechenden Konditionen.

Es gibt aber auch verschiedene Webseiten im Internet, die schon einen entsprechenden Zinsvergleich der Banken anbieten. Dies ist schon immer ein sehr guter Anhaltspunkt und man hat sehr rasch einen Überblick. Dann kann man auf den einzelnen Seiten der Banken die Details nach sehen.
Dort sollte man sich die Konditionen im Detail ansehen. Zum Beispiel, ob eine Mindesteinlage oder auch eine Maximaleinlage zu beachten ist. Oder ob man bestimmte Veranlagungszeiten beachten muss. Es lohnt sich daher immer, sich genau zu informieren und zu vergleichen.

 

Zinssenkung der EZB – besten Sparzinsen in Österreich

Die Europäische Zentralbank – kurz EZB – hat wieder reagiert. Der Leitzinssatz wurde von 1,25 auf 1 Prozent gesenkt. Damit will die EZB billiges Geld gegen eine mögliche Rezession auf den Markt bringen. Die Wirtschaft soll damit belebt werden und negative Konjunktureffekte sollen abgefedert werden.

Der Leitzins ist somit wieder auf dem niedrigen Niveau wie dieser auch bis März 2011 war. Damals gab es eine Erhöhung vom Leitzinssatz auf 1,25 %.

Der Leitzinssatz hat Auswirkungen auf alle Kreditnehmer, aber auch Sparer. Des einen Leid, des anderen Freud. Kreditnehmer freuen sich, dass die Zinsen sinken und dadurch weniger Zinsen bezahlt werden müssen. Die Sparer werden nicht so glücklich sein, da diese noch weniger für ihr erspartes Geld bekommen.

Doch aktuell sieht es nicht so aus, dass die Zinsen für die Sparguthaben sich großartig ändern werden. Die Spareinlagen sind risikoarme Finanzierungen für die Banken und diese brauchen diese Spareinlagen aktuell sehr gut. Daher sind die Banken aktuell auch gezwungen, bessere Konditionen für Spareinlagen zu geben. Somit sollten die aktuellen Sparzinsen unverändert bleiben.

Schon vor gut einem Monat hat die EZB den Leitzinssatz um einen Viertelprozentpunkt gesenkt. Damals von 1,5 auf 1,25 Prozent. Dies hatte keine Auswirkungen auf die Sparzinsen.

Wo bekommt man aktuell die besten Sparzinsen in Österreich?

Eine gute Frage und die kann am besten mit einer kleinen Recherche im Internet beantwortet werden. Die besten Konditionen für Sparzinsen gibt es – wie in den vergangenen Wochen – bei den Onlinebanken.

Die ING-DiBa bezahlt nachwievor 2,5 % täglich behebbar für die ersten 6 Monate, wenn man ein Direktsparkonto neu eröffnet. Bei der Denzibank gibt es 2,125 %, bei der LiveBank 2 %. Die Bankdirekt.at und VKB-online.at geben 1,9 %. Diese Sparzinsen bekommt man für täglich behebbare Einlagen. Das heißt – keine Bindungsfrist.

Sparzinsen werden von der Inflation aufgefressen – wo bekommt man die besten Zinsen?

In den letzten Wochen sind die Sparbuchzinsen leicht gestiegen. Speziell bei den Onlinebanken – also jene Banken, die keine  Filialen  haben.

Aber viel Zinsen bekommt man nach wie vor nicht bei den Banken. Beim Sparen geht bei den Österreichern derzeit Sicherheit vor Ertrag.  Somit ist das Sparbuch bzw.  das  Online-Sparkonto ganz selbstverständlich für die Leute in Österreich. Das Geld soll für den Notfall kurzfristig  verfügbar sein.

Jedoch sind die Zinsen für Sparguthaben nach wie vor sehr  niedrig.

Im Best-Case bekommt man für täglich fälliges Guthaben bis zu 2,5 %. Dies sind aber Sonderaktionen von Onlinebanken. Jedoch wird das Geld  trotzdem weniger. Die Inflation frisst regelrecht die Spareinlagen auf.  Trotzdem ist dies aber kein Grund, dass die Sparer ihr Geld in Aktien, Anleihen  oder Fonds investieren. Da hilft nichts, dass diverse Experten darauf  hinweisen, dass Aktien, Anleihen und Fonds langfristig mehr Ertrag bringen als Geld auf einem Sparbuch. Die Österreicher scheuen also das Risiko.

Obwohl man bei der Bank durch die Inflation Geld verliert, mag es sicher weniger sein, als wenn man schmerzliche und viel höhere Verlust an den Börsen einfährt. Was noch dazu kommt: Die gesetzliche Einlagensicherung!
Ein großer Vorteil für die Sparguthaben. Sicherheit vor Rendite.

 

Wo bekommt man aktuell am meisten für sein Geld?

Bei den klassischen Banken bekommt man in den Filialen nicht sehr viel für täglich fällige Einlagen. Da muss man sein Geld schon etwas binden. Aber es ist unklar, wie es mit den Zinsen weiter geht. Bleiben die Zinsen so niedrig? Gehen die Zinsen wieder runter? Es gibt ja bereits Stimmen, die eine Leitzinssenkung fordern. Oder steigen die Zinsen nächstes Jahr wieder?

Mehr Geld für sein Geld bekommt man bei den Onlinebanken.  Für täglich fällige Spareinlagen bekommt man zum Beispiel bei der Easybank und bei der Generali-Bank 1,85 % Zinsen. Spezielle Aktionen gibt es zum Beispiel
für der ING DiBa oder bei der Denzelbank . Da bekommt man dann für das nächste halbe Jahr 2,5 % Guthabenzinsen für sein Geld. Dann jedoch bekommt man nur noch den Standardzins. Wieviel dies nach Ablauf dieser Zeit ist, ist heute noch unklar. Trotzdem aktuell ein gutes Angebot. Damit buhlen die Banken um die Spareinlagen der Kunden. Vermutlich wird es noch das eine oder andere Angebot zum Weltspartag geben.

Wichtig ist, dass man vergleicht. Nur so bekommt man etwas bessere Guthabenzinsen für seine Einlagen.

 

Zinsen im Vergleich in Österreich

Die Sparzinsen sind nach wie vor sehr niedrig. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen auf dem Rekordtief belassen. Und dies, obwohl in letzter Zeit die Inflation in Europa gestiegen ist.

Im Dezember 2010 betrug die Inflation im Euroraum 2,2 Prozent. Die EZB hat aktuell auch nicht viel Möglichkeiten. Die Wirtschaft erholt sich nur langsam. Würden die Zinsen erhöht, verteuern sich auch die Kredite und dies wiederum würde den Wirtschaftsaufschwung bremsen. Speziell die hoch verschuldeten Euroländer wie Griechenland, Irland oder Portugal würden durch höhere Zinsen noch weiter belastet.

Wollen Sie trotz der niedrigen Zinsen dem Sparbuch treu bleiben, so lohnt sich auf jeden Fall ein genauerer Vergleich. Die Direktbanken bieten etwas mehr für Ihr Geld. Soll heißen, dort bekommen Sie die besten Sparzinsen. Direktbanken haben kein teures Filialnetz und können dadurch auch bessere Konditionen bieten.

Wo gibt es nun die besten Sparzinsen? Wo bekommen Sie hohe Zinsen?

Für täglich behebbares Geld – also keine Bindung – bekommen Sie derzeit am meisten bei der Denzibank. Die Denzibank zahlt 1,625 % Zinsen für täglich behebbares Guthaben. Dicht gefolgt von der Livebank.at, Easybank und Bankhaus Denzel. Alle drei Institute bieten 1,55 % Zinsen.

Sie denken, nicht so schlecht, denn der 3-Monats-Euribor liegt ja bei nur ca. 1% ? Grundsätzlich ja, jedoch dürfen Sie von Ihrem Zinsertrag noch 25 % KEST abziehen und die Inflation knabbert auch noch an Ihrem Geld und somit sieht es nicht mehr rosig aus.

Jedoch ist ein Zinssatz von 1,625 % oder 1,55 % noch viel besser, als zum Beispiel 0,062 % Zinsen. Auch das gibt es. Zum Beispiel bei der Bawag, PSK und noch einige Banken mehr.

Ein Vergleich der Sparzinsen lohnt sich also auch in Zeiten von niedrigen Zinsen.

Die besten Sparzinsen in Österreich

Die Zinsen haben sich in Europa seit längerem nicht mehr verändert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Zinsen schon lange unverändert gelassen und so sind auch die Sparzinsen weiterhin auf niedrigem Niveau.

Vor 2 Jahren war es noch üblich, dass man 4 bis 5 Prozent Zinsen für seine Spareinlagen bekommen hat. Und das ganze für täglich fälliges Geld. Da sind wir heute weit davon entfernt.
Jeder der aktuell einen Kredit hat und Kreditzinsen zahlen muss, freut sich natürlich über das niedrige Zinsniveau.

Wie kann man sich einen aktuellen Überblick über die besten Konditionen für Sparprodukte in Österreich verschaffen?

Das Internet liefert viele Informationen. So bietet es auch einen aktuellen Überblick über die besten Konditionen. Man kann sich schnell und einfach die aktuellen Sparzinsen ansehen und sehr einfach vergleichen. Man findet im Internet die aktuellen Konditionen und Sparzinsen von den verschiedensten Banken und Sparkassen in Österreich.

Aktuell bekommt man für täglich behebbares Geld um die 1,5 % Zinsen. Die eine Bank bietet etwas mehr, die andere etwas weniger. Viel ist es aber trotzdem nicht. Man muss dabei beachten, dass auch noch 25 % KEST abgezogen wird. Die besten Konditionen bieten die Onlinebanken.

Ein Angebot hebt sich aktuell jedoch ab. Direktanlage.at bietet für täglich behebbares Geld derzeit 2,2 % Zinsen p.a. Das ganze fix für die nächsten 6 Monate. Mindesteinlage dafür sind 5000,- Euro. Die Aktion ist befristet bis kurz vor Weihnachten!

Eine aktuellen Vergleich sämtlicher Konditionen für täglich fällige Spareinlagen, für Sparbücher, für Prämiensparen und für Kapitalsparbriefe findet man unter www.bankenrechner.at .

Sparzinsen und einen Spar-Verlust machen

Die aktuellen Zinsen sind nach wie vor sehr niedrig. Für alle Kreditnehmer ist die derzeitige Situation natürlich sehr angenehm. Wenn die Zinsen niedrig sind, muss man auch weniger Zinsen für seinen Kredit bezahlen.

Aber auch die Sparzinsen sind sehr niedrig. Das Sparbuch wirft in diesem Jahr nicht viel an Zinsen ab. Mit den derzeitigen Sparzinsen macht man nicht viel Rendite. Ganz im Gegenteil. Wenn man es genau nimmt, verliert man dabei sogar!

Die Inflationsrate beträgt 2010 in Österreich ca. 1,8 Prozent. Wenn man nun nach sieht, wieviel Zinsen man auf einem Sparbuch bekommt, dann wird man dies leider nicht bekommen. Für ein täglich fälliges Sparbuch oder Online-Sparkonto bekommt man max. ca. 1,5 Prozent. Vor der KESt! Das heißt, es werden von diesen 1,5 Prozent Sparzinsen noch 25 % KESt abgezogen. Zieht man von diesem Zinsertrag dann die Inflationsrate von 1,8% ab, so kommt ein Minus heraus. Das heißt, das Geld wird weniger wert.

Nächstes Jahr soll die Inflationsrate über 2 % betragen. Die Notenbanken machen aber nachwievor keine Anstalten, dass diese die Leitzinsen anheben werden. Somit bleiben auch die Sparzinsen im Keller und wenn wir die Inflationsrate wieder von unserer Sparbuch-Rendite abziehen, wird das Minus nur noch größer.

Mit einem Sparbuch wird man also derzeit nicht reich. Trotzdem ist die Sparquote in Österreich derzeit sehr hoch. Die Leute sind unsicher. Das Sparbuch ist eine sichere Angelegenheit und die Einlagensicherung beträgt in Österreich 100.000 Euro.

Will man höhere Renditen erreichen, so muss man ein höheres Risiko eingehen. Dies bedeutet, dass man sich etwas anderes als das Sparbuch suchen muss. Anlageformen mit einem höheren Risiko sind Staatsanleihen, Aktien, Unternehmensanleihen und noch vieles mehr.

Wichtig ist bei Anlageformen mit höherem Risiko, dass man sich gut informiert und man auch weiß und versteht, was man mit seinem Geld unternimmt.

Weltspartag 2010 – Freitag, 29. Oktober 2010

Der Weltspartag feiert ein schönes Jubiläum. Vor 85 Jahren – am 31. Oktober 1925 – fand der erste Weltspartag statt. Schon damals war der Sinn vom Weltspartag, dass den Kindern kleine Geschenke gemacht werden und damit das Sparen schmackhaft gemacht wird.

Speziell in den letzten Jahren hat das Sparvolumen in Österreich durch die Wirtschaftskrise wieder zugenommen. Die Krise hat dazu geführt, dass die Anleger konservativer anlegen. Daher vermehrt der Trend zu Sparbüchern und Bausparverträgen.

Da macht es auch nicht viel, dass die derzeitige Zinssituation für die Sparer nicht gerade rosig aussieht. Die Leitzinsen sind im Keller und das bedeutet, dass die Sparer wenig Zinsen für ihr Erspartes bekommen.

Heuer wird der Weltspartag am Freitag, den 29. Oktober gefeiert. Da heißt es wieder, sein erspartes Geld zur Bank oder Sparkasse zu bringen und dafür ein kleines Geschenk auszusuchen. Speziell die Kinder werden sich wieder freuen, wenn es ein kleines Geschenk, Süssigkeiten und Luftballons gibt.

Aktueller Sparbuchzinsen-Vergleich durch die Arbeiterkammer

Die Zinsen sind in den letzten Monaten stark gesunken und haben nun eine Talsohle erreicht. Des einen Freud, des anderen Leid.

Alle Kreditnehmer freuen sich natürlich, dass die derzeitigen Zinsen so niedrig sind. Gebunden am Euribor sind die Zinssenkungen auch an die Kreditnehmer weitergegeben worden.

Die Leittragenden sind jedoch die Sparer unter uns. Auch hier haben die Banken reagiert und haben die Zinsen nach unten geschraubt. D.h., die Banken haben auch hier die Zinssenkungen der EZB an ihre Kunden weiter gegeben, wobei es den Anschein hat, dass hier auf der Habenseite die Banken immer etwas schneller und gründlicher sind. Die Zinsen sind im Keller.

Letztes Jahr um diese Zeit hat man für ein Sparbuch mit einer Bindung von einem Jahr rund 5 % Guthabenzinsen bekommen. Nun, ein Jahr später, bekommen Sie derzeit nur noch 1,5 %.

Sollten Sie ein täglich fälliges Sparbuch haben, so wird es ganz traurig. Laut einem Vergleich der Arbeiterkammer liegen hierbei die Zinsen nahe der Null-Prozent-Linie bis max. 2,2 %. Am meisten Zinsen gibt es bei den Direktbanken. 2,2 % bekommen Sie derzeit (bis Ende Nov.) bei direktanlage.at. Ebenfalls über 2% für täglich fällige Spareinlagen bekommen Sie noch bei der Easybank, bei der Kremser Bank und Sparkassen AG und bei der ING-DiBa. Alle anderen Banken sind unter 2 Prozent.

Wenn Sie Geld auf sogenannte Kapital- und Prämiensparbücher legen, so bekommen Sie bei einer Laufzeit von 12 Monaten maximal 2,1 %. Also nicht wirklich attraktiver als täglich fällige Spareinlagen!

Bei einer Bindung von 36 Monaten gibt es maximal 3,27 Prozent; dies bekommen Sie bei der Autobank.

Die Arbeiterkammer in Wien hat sich aktuell passend zum Weltspartag die Sparzinsen genauer angesehen. Ausserdem werden diverse Zins-Fallen dargestellt, wo in der Werbung der Banken diverse Fallen versteckt sind, die man meist erst bei genauerem Hinsehen bemerkt. Zusätzlich finden sich zahlreiche Tipps für Sparer.

Hier finden Sie den aktuellen AK-Test der Sparbuchzinsen.

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