NEBENJOB und HEIMARBEIT – Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand

Gehalt

Pendlerpauschale neu 2013: Die Änderungen ab 2013

Viele Arbeitnehmer fahren mit dem Auto zur Arbeit. So wird die Wegstrecke zwischen Wohnung bzw. Haus und Arbeitsstätte mit dem eigenen Auto zurückgelegt. Wo möglich, fahren aber auch viele Arbeitnehmer mit einem öffentlichen Verkehrsmittel.

Der Gesetzgeber berücksichtigt dabei bei jedem Arbeitnehmer den Verkehrsabsetzbetrag. Dieser Verkehrsabsetzbetrag wird automatisch mit der Lohnabrechnung berücksichtigt.

Für 2013 gibt es nun eine Überarbeitung der Pendlerpauschale. Damit soll der öffentliche Verkehr mehr gefördert werden. Weiterhin gibt es die beiden Varianten der Pendlerpauschale. Das heißt, auch in Zukunft gibt es die kleine Pendlerpauschale und die große Pendlerpauschale.

Neu ist der sogenannte Pendlereuro!

Wenn man Anspruch auf eine Pendlerpauschale hat, so kann man sich zusätzlich einmal im Jahr einen Euro pro zurückgelegten Kilometer vom Hinweg zum Arbeitsplatz und vom Rückweg von der Steuer gutschreiben lassen.

Weiters gibt es Verbesserungen für Teilzeitbeschäftigte. Auch Teilzeitbeschäftigte können ab 2013 nun die kleine oder die große Pendlerpauschale geltend machen. Vorausgesetzt, man hat mindestens vier Arbeitstage im Monat. Dafür bekommt man ein Drittel der Pendlerpauschale. Zwei Drittel können abgesetzt werden, wenn man zwischen acht und zehn Tage im Monat arbeitet. Und die volle Pendlerpauschale bekommen Teilzeitbeschäftigte, wenn diese an mindestens 11 Tagen im Monat arbeiten.

Auch gibt es Verbesserungen bei geringem Einkommen. Neu ist auch, dass es keine Pendlerpauschale gibt, wenn man ein Dienstfahrzeug vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt bekommt und dieses auch privat genutzt werden kann.

Jobticket

Neu ist auch das Jobticket. Damit können Arbeitgeber den Beschäftigten steuerfrei eine Jahreskarte zur Verfügung stellen. Diese können dann mit dem öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos in die Arbeit fahren. Das ganze ist natürlich freiwillig.

Man unterschiedet weiterhin zwischen der kleinen Pendlerpauschale und der großen Pendlerpauschale. Die Werte haben sich nicht verändert. Somit hat die Pendlerpauschale 2013 die selben Werte wie die Pendlerpauschale 2012 und auch wie 2011.

Kleine Pendlerpauschale 2013

  • Ab 20 Kilometer: 58,- Euro / Monat
  • Ab 40 Kilometer: 113,- Euro / Monat
  • Ab 60 Kilometer: 168,- Euro / Monat

Große Pendlerpauschale 2013

  • Ab 2 Kilometer: 31,- Euro / Monat
  • Ab 20 Kilometer: 123,- Euro / Monat
  • Ab 40 Kilometer: 214,- Euro / Monat
  • Ab 60 Kilometer: 306,- Euro / Monat

Die Pendlerpauschale 2013 kann man entweder beim Arbeitgeber über die monatliche Gehaltsabrechnung oder im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung berücksichtigen lassen.

 

 

Gehaltseinstufung bei neuem Job

Die Hürden sind alle geschafft. Die Bewerbung war perfekt. Das Vorstellungsgespräch verlief nach Plan. Auch ein eventuelles Schnuppern verlief positiv und man bekommt eine Zusage für den neuen Job. Wunderbar bis jetzt. Man muss sich nur noch über das neue Gehalt einig werden.

Beim Bewerbungsgespräch oder wenn sie kurz vor der Unterzeichnung vom neuen Dienstvertrag stehen, muss man sich auch über das neue Gehalt unterhalten. Dabei wird man oft gefragt, welches Gehalt man sich wünscht.
Schon bei dieser Frage ist es wichtig, dass man sich nicht zu billig verkauft. Wenn sie hierbei einen Fehler machen und sich zu billig verkaufen, so wirkt sich dies auf Jahre hin aus! Daher ist es wichtig, dass man richtig eingestuft wird.

Man sollte schon beachten, dass die Einstufungs- und Verwendungsgruppen korrekt ausgewählt und ihnen auch zugesprochen werden. Davon hängt dann das Mindestgehalt ab.
Es ist wichtig, dass man sich schon vor dem Vorstellungs- und Einstellungsgespräch bzgl. Gehalt vorbereitet. Informieren sie sich bzgl. Schul- und Studienzeiten, bzgl. Vordienstzeiten und Karenzen. Diese Zeiten werden angerechnet. Jedoch ist dies immer von der Branche abhängig und unterschiedlich geregelt. Es darf auch nicht sein, dass man als Absolvent einer berufsbildenden mittleren oder höheren Schule dazu gezwungen wird, dass man ein Lehrverhältnis eingeht. Fast immer müsste man das Gehalt eines Angestellten bekommen.

Um sich auf die Gehaltsverhandlung beim Vorstellungsgespräch bzw. Einstellungsgespräch vorzubereiten, kann man sich die folgenden Fragen stellen (und auch versuchen, diese für sich zu beantworten):

  • Jetzige Einkommen genau checken inkl. Fixum, variable Gehaltsbestandteile, Prämien, etc.
  • Gibt es Nebenleistungen (Firmenauto, Versicherungsprämien, mehr Urlaub, Kinderbetreuungsplätze, Sportmöglichkeiten, vergünstigtes Essen, Urlaubsheime, Dienstwohnung, etc.)?
  • Was würde ich gerne verdienen (Wunscheinkommen)?
  • Welches Mindesteinkommen möchte ich auf jeden Fall erzielen?
  • Über die Gehaltsbandbreiten für die neue Position / neue Firma informieren
  • Wenn möglich, Informationen über die Gehaltsstrukturen vom zukünftigen Arbeitgeber einholen.
  • Gründe, warum sie ihr Einkommen wert sind
  • Gründe, die ein etwas geringeres Einstiegseinkommen verträglich machen und mit dem sie auch einverstanden sind

Viel Glück und eine gute Gehaltseinstufung im neuen Job.

 

Pendlerpauschale 2012 – die Beträge für die Pendlerpauschale 2012

Die meisten Leute, die zur Arbeit fahren, müssen die Wegstrecke zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte entweder mit dem eigenen Auto oder mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zurück legen. Ab einer bestimmten Strecke, die zurückgelegt werden muss, kann man die Pendlerpauschale geltend machen. Mit der Pendlerpauschale sollen die Kosten, die bei der Anreise und Abreise zum Arbeitsplatz entstehen, gemildert werden. Sozusagen ein Zuschuss für das Pendeln zum Arbeitsplatz. Für die Pendlerpauschale müssen jedoch bestimmte Kriterien erfüllt werden.

Die Pendlerpauschale 2012 kann man entweder beim Arbeitgeber über die monatliche Gehaltsabrechnung oder im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung berücksichtigen lassen.

Man unterschiedet zwischen der kleinen Pendlerpauschale und der großen Pendlerpauschale.

Kleine Pendlerpauschale

Die kleine Pendlerpauschale gilt für alle Arbeitnehmer, die eine Strecke von mehr als 20 Kilometer zwischen Wohnsitz und Arbeitsplatz zurücklegen müssen. Dabei ist zu beachten, dass die Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln möglich und auch zumutbar ist.

Große Pendlerpauschale

Die große Pendlerpauschale gilt für alle Arbeitnehmer, bei denen der Arbeitsplatz mehr als 2 Kilometer vom Wohnsitz entfernt ist. Dabei ist aber die Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht möglich und auch nicht zumutbar.

Kleine Pendlerpauschale 2011

  • Ab 20 Kilometer:             58,- Euro / Monat
  • Ab 40 Kilometer:             113,- Euro / Monat
  • Ab 60 Kilometer:             168,- Euro / Monat

Große Pendlerpauschale 2011

  • Ab 2 Kilometer:                31,- Euro / Monat
  • Ab 20 Kilometer:             123,- Euro / Monat
  • Ab 40 Kilometer:             214,- Euro / Monat
  • Ab 60 Kilometer:             306,- Euro / Monat

Zuletzt wurde die Pendlerpauschale 2011 erhöht. Das heißt, zum 1. Jänner 2011 wurde die Pendlerpauschale erhöht. Die Pendlerpauschale 2012 wird nicht erhöht. Das heißt, es wird die Pendlerpauschale 2011 dieselben Werte wie die Pendlerpauschale 2012 aufweisen.

Kleine Pendlerpauschale 2012

  • Ab 20 Kilometer:             58,- Euro / Monat
  • Ab 40 Kilometer:             113,- Euro / Monat
  • Ab 60 Kilometer:             168,- Euro / Monat

Große Pendlerpauschale 2012

  • Ab 2 Kilometer:                31,- Euro / Monat
  • Ab 20 Kilometer:             123,- Euro / Monat
  • Ab 40 Kilometer:             214,- Euro / Monat
  • Ab 60 Kilometer:             306,- Euro / Monat

 

 

Wie viel Geld sollte ich verdienen? www.gehaltsrechner.gv.at

Wie viel Lohn oder Gehalt bekommen Sie? Finden Sie, dass Sie gerecht bezahlt werden?

Diese und noch eine Menge anderer Fragen beschäftigen viele Österreicherinnen und Österreicher täglich. Viele würden gerne wissen, wie viel man für gleichwertige Tätigkeiten und Aufgaben bei anderen Arbeitgebern verdient, doch oft fehlt einfach die Möglichkeit um einen fairen Vergleich anzustellen.

Wie viel wer verdient, ist selbst innerhalb von Firmen und Betrieben oft ein Tabuthema, da sich keiner gerne in die Karten schauen lässt. Ausserdem sehen es die Chefs gar nicht gerne, wenn offen über den Lohn oder das Gehalt gesprochen wird, denn das würde nur zu vielen unangenehmen Diskussionen führen.

Einkommensvergleich im Internet

Wenn man in seinem direkten Umfeld keine Möglichkeiten zum fairen Einkommensvergleich hat, kann man sich nun im Internet informieren, welcher Lohn bzw. welches Gehalt für den eigenen Job durchschnittlich so bezahlt wird.

 

Lohnrechner / Gehaltsrechner - Quelle: www.gehaltsrechner.gv.at

Lohnrechner / Gehaltsrechner - Quelle: www.gehaltsrechner.gv.at

 

Durch die Beantwortung weniger Fragen erfährt man innerhalb von Minuten, ob man mit seiner Bezahlung zufrieden sein darf oder nicht. Das Resultat spiegelt einen Durchschnittswert in Österreich für den beschriebenen Job wider, daher ist es wichtig, die gestellten Frage absolut korrekt zu beantworten, um keinen verfälschten Wert zu erhalten. Möglicherweise können Sie dieses Wissen auch sinnvoll bei den nächsten Lohn- bzw. Gehaltsverhandlungen zu ihrem eigenen Vorteil einsetzen.

Zum Lohnrechner bzw. Gehaltsrechner geht es hier.

Die Gehaltstricks der Chefs

„Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt!“, das besagt ein altes Sprichwort.

Mehr Geld zu verdienen ist daher ein Ziel vieler Menschen. Die Motivation dafür kann jedoch sehr unterschiedlich sein. Manche möchten mehr Geld verdienen, damit sie sich die Dinge des täglichen Lebens überhaupt leisten können ohne jeden Tag beim Blick in die Geldbörse weinen zu müssen. Eine andere Gruppe von Menschen möchte sich einen finanziellen Polster für die Zukunft anlegen, wiederum andere wollen sich Luxusartikel kaufen oder mehrmals im Jahr Urlaub machen.

Ganz egal welche Gründe man hat mehr Geld verdienen zu wollen oder müssen, als Arbeitnehmer sollte man in regelmäßigen Intervallen mehr Gehalt von seinem Chef fordern, denn von sich aus wird der Chef nur selten das Gehalt oder den Lohn aufbessern.

Wer jedoch unvorbereitet beim Chef um mehr Lohn bzw. Gehalt anklopft, der hat mit Sicherheit die schlechteren Karten.

Welche Argumente Ihr Chef bei Gehaltsverhandlungen verwenden könnte?

Mit welchen Tricks die Chef´s den Lohn oder das Gehalt ihrer Mitarbeiter möglichst gering halten, ist auf den ersten Blick für die Betroffenen nur mit etwas Hintergrundwissen erkennbar. Auf Bild.de haben wir dazu eine interssante Auflistung gefunden, mit welchen Tricks und Methoden die Chef´s Gehaltsforderungen abblocken oder weitgehend entkräften.

Hier geht´s zum Artikel „Die fiesen Gehaltstricks der Chefs

Viel Glück bei den nächsten Gehaltsverhandlungen und lasst euch nicht mit den typischen Tricks um den Finger wickeln. 🙂

Top 10 der Nebentätigkeiten auf arbeits-abc.de

Die Nachfrage nach Nebentätigkeiten bzw. nach Nebenjobs erlebt derzeit wieder einen spürbaren Aufschwung, da in den letzten Jahren die Dinge des täglichen Bedarfs deutlich teurer wurden, das Einkommen jedoch bei vielen Menschen nicht im selben Verhältnis gestiegen ist.

Erschwerend kommt die aktuelle Wirtschaftsituation hinzu. Bei vielen Arbeitgebern wird bzw. wurde bereits auf Kurzarbeit umgestellt oder im schlimmsten Fall ist sogar der eigene Job in Gefahr.

Warum werden Nebenjobs gesucht?

Die Suche nach einem Nebenjob kann aus unterschiedlichen Motivationen heraus passieren. Manche brauchen schlicht und  einfach das Geld, um irgendwie über die Runden zu kommen, damit am Ende des Monats alle Ausgaben gedeckt sind. Andere versuchen sich damit ein zweites Standbein aufzubauen, um im Notfall nicht ohne Einkommen dazustehen. Ebenso gibt es Menschen, welche die Einnahmen eines Nebenjobs für schlechtere Zeiten ansparen oder auch eine größere Investition geplant haben, die mit dem normalem Einkommen nicht finanzierbar ist.

Auf unserem Blog Nebenjob-Heimarbeit.at versuchen wir ständig Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man sich nebenbei ein paar Euro dazuverdienen kann, es gibt aber auch andere Seiten im Internet, die sich mit dieser Thematik ausführlich beschäftigen.

So haben wir bei unseren Internet-Recherchen auf arbeits-abc.de eine Liste mit den TOP 10 der Nebentätigkeiten gefunden, welche wir sehr interessant finden. Da jeder von uns andere Stärken oder Fähigkeiten besitzt, ist es gut dass man zwischen mehreren Nebenjobs wählen kann.

Welche Nebenjobs könnt Ihr empfehlen?

Da unser Blog sowie die verlinkte TOP 10 Liste sicherlich noch lange nicht alle Möglichkeiten von Nebenverdiensten abdecken, sind wir immer sehr dankbar für euer Feedback. Nennt uns einfach eure Nebenjob-Favoriten mit einer kurzen Begründung bei den Kommentaren.

Brutto-Netto-Rechner Österreich – Ersparnis durch die Steuerreform 2009 berechnen

Jeder Arbeitnehmer, egal ob Arbeiter oder Angestellter, bekommt regelmäßig seinen Nettolohn bzw. sein Nettogehalt auf das Konto überwiesen. Dass man Brutto vor Abzug von Steuern und Abgaben eigentlich viel mehr verdient ist wohl allen klar. Doch letztendlich zählt nur der Betrag, der Netto übrig bleibt.

Die Differenz zwischen Brutto und Netto

Nicht wenige von uns betrachten den Brutto-Betrag  am Lohnzettel bzw. Gehaltszettel mit einem weinenden Auge. Man kann sich aber mit dem Spruch „Je mehr Steuern vom Brutto-Einkommen abgezogen werden, desto mehr hat man letztendlich verdient“ trösten, auch wenn das nicht für alle befriedigend ist. Nicht umsonst haben bzw. hatten so mache finanziell besser gestellte Damen und Herren einen Teil des Vermögens in Liechtenstein geparkt, um steuerliche Vorteile daraus zu erzielen. Aber das soll nicht das Thema dieses Beitrages sein.

Viel wichtiger für uns alle ist es zu wissen, wieviel Geld monatlich übrig bleibt und am Konto verfügbar ist, was man mit einem Brutto-Netto-Rechner im Internet innerhalb weniger Minuten ermitteln kann. Da sich durch die Steuerreform 2009 die Lohnsteuersätze ändern, sollte nun jedem von uns mehr in der Geldbörse übrig bleiben. Das ist Grund genug sich die Zahlen mit dem Brutto-Netto-Rechner etwas genauer anzusehen.

Brutto-Netto-Rechner für Österreich im Internet

Mit dem Brutto-Netto-Rechner des Bundesministeriums für Finanzen kann man nach der Eingabe des Bruttobezugs sofort die Abzüge (Lohnsteuer und Sozialversicherung) berechnen lassen und den Nettobezug ermitteln. Dies ist mit der derzeitigen Version mit den Lohnsteuersätzen von 2008 sowie mit den neuen Lohnsteuersätzen durch die Steuerreform 2009 möglich, wodurch der Unterschied schnell nachvollziehbar ist. Hier geht es zum Brutto-Netto-Rechner.

Der jährliche Steuervorteil durch die Steuerreform 2009

Ein weiteres nützliches Online-Tool des BMF ist der Steuervergleichsrechner, mit dem man sich nach der Eingabe weniger Daten die jährliche steuerliche Entlastung durch die Steuerreform 2009 im Vergleich zum Jahr 2008 berechnen lassen kann. Die Steuerentlastung ist dieses Mal speziell für Alleinerzieher und Familien sehr vorteilhaft ausgefallen. Ein paar typische Berechnungsbeispiele gibt es auf Finanz-Journal.at nachzulesen. Wer lieber mit seinen eigenen Zahlen die Differenz ermitteln möchte, kann dies mit dem Steuervergleichsrechner erledigen.

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