NEBENJOB und HEIMARBEIT – Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand

Treibstoffkosten

Pendler Fahrgemeinschaft – einfache und kostenlose Verwaltung mit meine-fahrgemeinschaft.de

Wer täglich viele Kilometer zum und vom Arbeitsplatz mit dem Auto zurücklegt, kennt die Situation, dass man sprichwörtlich einiges Geld auf der Straße liegen lässt.

Auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen ist bei weiteren Strecken nicht immer möglich und auch nicht immer günstiger.

Pendler-Fahrgemeinschaften sind daher in Zeiten von hohen Treibstoffkosten eine sehr interessante Möglichkeit, um Geld zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.

Fahrgemeinschaften bilden – Mitfahrer finden

In größeren Betrieben ist die Bildung von Fahrgemeinschaften oft sehr einfach, da sich schnell ein Kollege oder eine Kollegin findet, wo die Wohnorte nicht weit auseinanderliegen und man sich beim Fahren abwechseln kann .

Alternativ dazu gibt es Plattformen im Internet, über die man Mitfahrer finden kann. Bekannte Beispiele dafür sind www.fahrgemeinsam.at , www.autostopp.net , www.mitfahrzentrale.at oder auch www.pendlernetz.at .

Pendler-Fahrgemeinschaften fair zu verwalten ist nicht immer einfach

Wenn die erste Hürde geschafft ist und Fahrgemeinschaften gebildet wurden, stellt sich die Frage der Organisation. Wer fährt wann und wie oft pro Monat? Was ist, wenn jemand Urlaub hat oder krank ist? usw.

Hierfür wird gerne eine Excel-Tabelle für die Aufzeichnungen und die faire Aufteilung der Fahrten verwendet, was aber letztendlich in Arbeit ausartet, damit auch wirklich immer alles stimmt.

Speziell wenn keine Regelmäßigkeit gegeben ist, verliert man schnell den Überblick, was manchmal sogar zu Unstimmigkeiten unter den Mitgliedern der Fahrgemeinschaften sorgen kann.

Fahrgemeinschaften mit meine-fahrgemeinschaft.de einfach und kostenlos über das Internet verwalten

Auf www.meine-fahrgemeinschaft.de kann man sich kostenlos registrieren und seine Fahrgemeinschaften übersichlich und ganz einfach verwalten. Neben einer detailierten Aufstellung (siehe Bild unten), wie oft wer gefahren oder mitgefahren ist, gibt es auch noch Empfehlungen, wer als nächstes fahren soll, um eine Ausgewogenheit herzustellen.

meine-fahrgemeinschaft.de

Viel Erfolg bei der einfachen Verwaltung Ihrer Fahrgemeinschaft!

Wie viel ist mein Geld noch wert? Inflation, Reallohn und Kaufkraftverlust

Die Preise für Lebensmittel steigen rasant und die Treibstoffkosten explodieren, daher stellt sich die Frage: Werden Dinge für den täglichen Bedarf bald zum unerschwinglichen Luxus?

Wir nehmen diese Situation zum Anlass, um einen kritischen Beitrag zu den Themen Inflation, Reallohn und Kaufkraftverlust zu verfassen, um auf die ungerechte Vermögensverteilung aufmerksam zu machen.

Die Idee dazu lieferte uns der Beitrag Jammern trotz stetig steigendem Geldvermögen auf dem CashBlog, wo folgende Grafik thematisiert wird.

Postbank-Geldvermoegen-weiter-auf-Wachstumskurs

Quelle: Deutsche Postbank AG – Pressemitteilungen

Die der Statistik zugrunde liegenden Daten stammen zwar aus Deutschland, eine ähnliche Situation verspüren wir jedoch auch in Österreich. Unter dem Motto „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“, haben wir uns auf die Suche nach weiteren interessanten Details gemacht, da keine Hinweise auf die Methodik der Berechnungen veröffentlich wurden.

Wurde die Statistik einer Inflationsbereinigung unterzogen?

Eine der wichtigsten Fragen ist, ob die angegebenen Zahlen vor der Veröffentlichung einer Inflationsbereinigung unterzogen wurden. Diese Frage führte uns zu folgender Grafik, welche die Entwicklung der Reallöhne in Deutschland über einen Zeitraum von 15 Jahren beschreibt.

Entwicklung-Realloehne-Deutschland

Quelle: Wikipedia – Reallohn

Ein direkter Vergleich von Geldvermögen und der Entwicklung der Reallöhne ist zwar nicht ganz richtig, ein Trend für die Wertigkeit bzw. die Kaufkraft für das vermeintlich gestiegene Geldvermögen ist jedoch ersichtlich. Dank der Inflation sind zwar die absoluten Beträge der Vermögenswerte gestiegen, aufgrund der gesunkenen Kaufkraft ist das Geld aber relativ gesehen nicht unbedingt mehr wert.

Situation und kritische Stimmen in Österreich

Die AK-Kärnten schreibt im Artikel „Für eine gerechte Verteilungspolitik und vorgezogene Steuerreform“ über die Ungleichheit in der Vermögensverteilung.

„Vom Wirtschaftswachstum seit dem Jahr 2000 haben die ArbeitnehmerInnen nicht viel abbekommen. Während das Brutto-Inlandsprodukt von 2000 bis 2006 real um 10,9 Prozent anstieg, wuchsen die realen Netto-Löhne der ArbeitnehmerInnen nur um 1,5 Prozent. Aus dieser geringen Reallohnsteigerung ist ersichtlich, wie wenig die ArbeitnehmerInnen am Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren partizipiert haben. Den ArbeitnehmerInnen wird mit Hinweis auf den internationalen Wettbewerb laufend eingeredet, dass sie zu teuer seien – die Lohnerhöhungen müssten demnach moderat sein. Ein unseriöses Argument, denn für die Wettbewerbsfähigkeit sind allein die Lohnstückkosten ausschlaggebend und die sind, aufgrund der hervorragenden Produktivität der heimischen ArbeitnehmerInnen im Vergleich zu unseren Handelspartnern, niedriger denn je.“

Ebenso wird zu den stark steigenden Lebenserhaltungskosten, der Inflation und dem damit verbundenen Kaufkraftverlust Stellung genommen:

„Die heimische Wirtschaft boomt, doch die Kaufkraft zieht nicht mit. Die ArbeitnehmerInnen verzeichnen nur stagnierende Nettoeinkommen. Die derzeit rasant wachsenden Lebenshaltungskosten machen es vielen Menschen immer schwerer, mit ihrem Einkommen ihr Auslangen zu finden. Vor allem die Dinge des täglichen Bedarfs werden massiv teurer.

Die Inflationsrate für September 2007 beträgt laut Statistik Austria 2,1 Prozent. Die größten Preistreiber waren „Wohnung, Wasser und Energie“ mit +4,1 Prozent, „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ mit +3,4 Prozent sowie „Bekleidung und Schuhe“ mit +4,7 Prozent. Massive Preissteigerungen gibt es insbesondere bei Molkereiprodukten (zB. Vollmilch +16 Prozent, Joghurt +20 Prozent), Brot und Getreideerzeugnissen sowie Fleisch. Die stetige Erhöhung der Preise für Grundnahrungsmittel, Güter des täglichen Bedarfs, bei den Mieten
und Energie belastet gerade Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen extrem.“

In einem weiteren Artikel haben wir bereits die Ursachen der steigenden Lebensmittelpreise beschrieben, die dafür verantwortlichen Faktoren werden auch zukünftig die Preisspirale nach oben antreiben.

Die geplante Steuerreform 2010 ist mehr als überfällig, um den Steuerzahlern ein Stück der Kaufkraft zurückzugeben. Wenn sich der Endverbraucher nichts mehr leisten kann, wird auch die Wirtschaft nicht mehr boomen.

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