NEBENJOB und HEIMARBEIT – Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand

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Bildungskarenz – Wie funktioniert die Bildungskarenz?

Früher musste man in der Schule und dann im Studium lernen. Doch dies ist schon lange Vergangenheit. Heute ist es wichtig, dass man ein Leben lang lernt. Dies gehört zu unserem Berufsleben einfach dazu.

Viele Menschen haben in ihrem Job die Möglichkeit, dass diese Kurse, Schulungen, etc. besuchen. Der Arbeitgeber bezahlt oftmals die Schulungen und oft können diese auch während der Arbeitszeit besucht werden. Es ist wichtig, dass man sich stets weiter bildet.
Wenn man sich laufend weiterbildet, so hat man dann auch bessere Aufstiegschancen im Job. Nicht immer hat man aber die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber für die Weiterbildung aufkommt. Viele besuchen dann neben dem Job eine Weiterbildung am Abend. Aber nicht jeder hat die Zeit und Energie am Abend die Kurse zu besuchen und dann auch noch zusätzlich zu lernen. Will man aber sich trotzdem weiterbilden, so gibt es dafür die sogenannte Bildungskarenz.

Die Bildungskarenz bietet die Möglichkeit, dass man sich gezielt weiterbildet und sich auf diese Weiterbildung auch voll konzentrieren kann.
Dazu gibt es über die Bildungskarenz sich von der Arbeit freistellen zu lassen. Voraussetzung dafür ist, dass die Weiterbildung einen beruflichen Bezug hat. Wichtig ist dabei auch, dass der Chef dabei auch mitspielt. Die Bildungskarenz wird für maximal 12 Monate gefördert. Dabei muss man die Bildungsfreistellung aber nicht in einem durchgehend beanspruchen. Es sind auch geblockte Termine möglich.

Während der Bildungskarenz bekommt man dann aber nicht sein volles Gehalt. Aber man bekommt trotzdem etwas. Man bekommt einen Betrag in der Höhe des Arbeitslosengeldes ausbezahlt. Somit bekommt man auch während der Weiterbildung etwas Geld. Sollte man trotzdem nicht über die Runden kommen, so können Sie noch einer geringfügige Beschäftigung nachgehen. Dabei dürfen sie aktuell bis zu 374,02 Euro pro Monat (Brutto) dazu verdienen.

Somit gibt es mit der Bildungskarenz eine Möglichkeit, sich seiner Weiterbildung voll zu widmen und man bekommt trotzdem eine Unterstützung.

 

Mentoring für Migranten – Unterstützung bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt

Derzeit leben in Österreich um die 1,4 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. In den letzten Jahren war die Zuwanderung aus dem Ausland bereits für 95 Prozent des Bevölkerungswachstums in Österreich verantwortlich.

Wie die Vergangenheit bereits gezeigt hat, ist es sehr wichtig, dass Migranten in die Gesellschaft eingegliedert werden. Und dass dieser Integrationsprozess erfolgreich funktioniert, ist es wichtig, dass Migranten eine Beschäftigung aufnehmen. Zusätzlich ist ein entsprechender Dialog wichtig.

Daher hat die Wirtschaftskammer, der Österreichische Integrationsfonds und das Arbeitsmarktservice (AMS) das Projekt „Mentoring für Migranten“ ins Leben gerufen. Das Programm gibt es nun bereits seit 2008.
Dabei werden erfolgreiche Führungspersonen aus der österreichischen Wirtschaft – diese nennt man Mentoren – und qualifizierte Arbeitskräfte mit Migrationshintergrund zusammen gebracht.
Dadurch sollen die Arbeitskräfte mit Migrationshintergrund – diese nennt man Mentees – in den österreichischen Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Der Vorteil für die heimische Wirtschaft liegt in der Förderung der Internationalisierung und der entsprechenden Arbeitskräfte mit dem notwendigen Knowhow. Für international agierende Unternehmen sind dann die Auslandserfahrungen, Sprachkenntnisse und die Interkulturellen Kenntnisse sehr wertvoll.

Gerade in der Jobsuche werden oftmals persönliche Netzwerke genutzt. Und diese Netzwerke fehlen den Mentees. Die Mentoren können hierbei dann helfen.

Nun geht das Programm „Mentoring für Migranten“ in die nächste Runde. Die nächsten Projektdurchgänge starten nun im Herbst in Wien, in Niederösterreich und in Oberösterreich. Anmeldungen dazu sind bis zum 14. September 2011 bei der Wirtschaftskammer möglich.

 

EZB erhöht Zinsen – Leitzinssatz-Erhöhung

Lange ist der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) – Jean-Claude Trichet nicht mehr im Amt. Im Herbst verabschiedet sich Trichet. Nun hat er noch eine seiner letzten Zinsentscheidungen verkündet:

Der Europäische Leitzinssatz wurde um 25 Basispunkte auf nunmehr 1,5 Prozent erhöht.

Dies war somit heuer die zweite Zinserhöhung in der Eurozone. Zuvor im April von 1 auf 1,25 % und nun auf 1,5 %. Die weiteren Entwicklungen der Wirtschaft werden von der EZB genau beobachtet. Diverse Experten gehen davon aus, dass es heuer nochmals einen Schritt nach oben bei den Zinsen geben wird.

Durch die Leitzinssatz-Erhöhung haben bereits einige Banken reagiert. So hat die Livebank.at die Zinsen für täglich fälliges Geld auf 1,8 % angehoben. Die Leitzinssatz-Erhöhung ist also eine gute Nachricht für alle Sparer. Jedoch mit einem Sparbuch werden nach wie vor nicht die Verluste durch die Inflation gut gemacht.

Die Kreditnehmer freut die ganze Erhöhung der Leitzinsen weniger. Auch hier haben die Banken reagiert und die Kreditzinsen sind im steigen. Und es wird hier sicher noch weiter gehen.

Durch die Zinserhöhung dürfte die Inflationsangst weiter gesenkt werden. Die EZB hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Inflation unter oder um 2 % liegt. Aktuell liegt diese drüber. Aber die Preistreiber wie Energie und Öl haben sich in den letzten Wochen etwas beruhigt.

Die EZB hat sich diese Zinserhöhung sicher nicht leicht gemacht. Einerseits ist die Inflation etwas höher in den Ländern, wo die Wirtschaft gut läuft. Wie zum Beispiel in Österreich oder Deutschland. Auf der anderen Seite gibt es einige Sorgenkinder in Europa, die da wären: Griechenland, Portugal, Spanien, Irland und auch Italien. Diese Länder brauchen niedrige Zinsen, sodaß diese die Staatshaushalte sanieren können. Wobei dies auch dem österreichischen Staat gut tun würde, die Staatsfinanzen zu sanieren…

Sparzinsen im Mai 2011 gestiegen

Zur Freude aller Sparer sind die Sparzinsen im Mai nun etwas gestiegen. Nicht viel, aber doch. Die Kreditnehmer wird dies alles weniger freuen, da auch die Kreditzinsen angehoben wurden und sicher noch weiter angehoben werden.

So wie es momentan aussieht, sollte es weitere Zinserhöhungen in den nächsten Monaten geben. Daher ist es nicht ratsam, längere Bindungen einzugehen. Aktuell ist es also besser, sein Geld eher kurzfristiger anzulegen.

Wir haben aktuell die Zinsen für täglich fällige Sparer gecheckt. Eines vorweg: die Direktbanken geben aktuell am meisten Zinsen für täglich fälliges Geld. Trotzdem kann dies noch nicht alles gewesen sein. Die EZB hat ja die Zinsen um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Die Banken haben dies aber so nicht nach gemacht.

Spitzenreiter sind aktuell die DenziBank und die Denzel Bank mit jeweils 1,75 % Zinsen täglich behebbares Geld.

Dann kommt die Volksbank Kufstein, auch bekannt unter Livebank.at: dort gibt es 1,70 %. Die Easybank und die Porsche Bank haben aktuell einen Zinssatz von 1,65 %. ING-DiBa bietet 1,60 %. Die Kremser Bank und Sparkassen AG – sparendirekt.at – gibt für täglich fälliges Geld einen Zinssatz von 1,52 %.

Weiters gibt es einige Banken, die einen Zinssatz von 1,5 % Guthabenzinsen anbieten: Bankdirekt.at, Generali Bank, Volksbank Alpenvorland.

Wie man sieht, etwas mehr, als in der Vergangenheit, aber reich wird man damit nicht.

Kreditzinsen sichern – günstige Kreditzinsen sichern

Aktuell sind die Kreditzinsen noch sehr günstig. Die EZB hat zwar den Leitzinssatz von 1 auf 1,25 Prozent erhöht, trotzdem ist das Zinsniveau nach wie vor niedrig. Die Konditionen für Darlehen sind noch niedrig. Die Frage wird aber sein, wie sich die Zinsen in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln werden. Viele Experten gehen davon aus, dass die Zinsen von der EZB weiter angehoben werden.

Wie kann man die niedrigen Kreditzinsen sichern?

Dazu gibt es grundsätzlich mehrere Möglichkeiten, wie man eine Obergrenze bei den Kreditzinsen einziehen kann.

Bausparvertrag

Bei einem Bauspardarlehen betragen die maximalen Darlehenszinsen 6 Prozent. Somit gibt es die Option, dass man zumindest einmal einen Bausparvertrag abschließt, sodass man in Zukunft auf ein Bauspardarlehen zurückgreifen kann, sofern man dieses dann benötigt. Solange die Zinsen niedrig sind, bekommt man aber auch eher bescheidene Sparzinsen. Jedoch gibt es auch noch die staatliche Förderung, wodurch es dann wieder etwas attraktiver wird.

Zinscaps

Damit haben Sie die Möglichkeit, sich gegen eine Gebühr gegen steigende Zinsen zu „versichern“ bzw. abzusichern. Man vereinbart mit der Bank eine Zinssatz-Obergrenze auf Basis vom zum Beispiel Euribor. Sie bezahlen immer nur die bis zur max. vereinbarten Zinsobergrenze, auch wenn die Leitzinsen darüber steigen. Natürlich gibt es diese Zinscaps von den Banken nicht kostenlos. Zinscaps sind Zinsderivate. Und wie es bei den meisten Finanzprodukten ist, gibt es natürlich auch verschiedenste Risiken. Eine Beratung bei einer Bank – oder besser bei verschiedenen Banken – ist daher sinnvoll. Klar ist: steigen die Zinsen, steigen auch die Kosten für Zinscaps. Daher ist es sinnvoll, ein Zinscap in der Niedrigzinsphase abzuschließen.

Fixzinssatz

Eine weitere Möglichkeit ist, dass man mit seiner Bank einen Fixzinssatz vereinbart. Fixzinssätze sind jedoch etwas höher als die variablen Zinssätze.

EZB erhöht die Leitzinsen – die Zinsen steigen wieder

Der Leitzinssatz ist jener Zinssatz, zu dem sich die Banken Geld bei der Zentralbank beschaffen können.

Bisher waren die Leitzinsen in Europa auf dem niedrigsten Niveau in Europa seit der Euro-Einführung. Der Leitzinssatz betrug bisher 1 Prozent.

Nun hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen von 1 auf 1,25 Prozent angehoben. Die erste Zinserhöhung seit fast zwei Jahren. Wenn man nun den Experten glaubt, so war dies nicht die letzte Leitzinssatzerhöhung in diesem Jahr. Die Erhöhung der Leitzinsen kam aber nicht überraschend. Diese Leitzinssatzerhöhung hat sich schon abgezeichnet, bzw. wurde diese von der EZB angekündigt. Eine Zinswende wurde damit eingeleitet.

Wie wirkt sich die Erhöhung des Leitzinssatzes für die Sparer und Kreditnehmer aus?

Alle Sparer werden sich freuen. Durch die Erhöhung der Leitzinsen wird auch die Zeit der sehr niedrigen Sparzinsen beendet. Klar ist, dass sich die Banken hierbei nicht allzu beeilen werden. Aber die Sparzinsen werden sicher etwas steigen. Trotzdem bleiben die Sparzinsen niedrig und liegen nach wie vor unter der Inflationsrate.

Bisher herrschten nahezu paradiesische Zustände für alle Kreditnehmer. Die Kreditzinsen sind im Keller. Jedoch wird sich dies nun auch ändern. Auch die Kreditzinsen werden steigen, bzw. die ersten Banken haben bereits reagiert. Die Kreditzinsen wurden Teils bereits angehoben. Meist liegt den Kreditzinsen der Euribor zu Grunde und der hat sich bereits in den letzten Wochen langsam nach oben bewegt.

Es tut sich also wieder etwas bei den Zinsen. Die Zeit des billigen Geldes wird somit von der EZB beendet. Die Kreditzinsen und Sparzinsen steigen langsam an.

Zinsen steigen leicht – Kredite werden wieder teurer

Das derzeitige Zinsniveau ist sehr niedrig.

Alle Kreditnehmer können sich darüber freuen, dass die Zinsen im Keller sind. Die Sparer haben damit weniger Freude, da sie wenig für ihr Erspartes bekommen.

Bei jedem Kredit ist ein Referenzzinssatz als Basis. Bei vielen Kreditnehmer wurde bei ihrem Kredit der Drei-Monats-Euribor als Referenzzinssatz herangezogen. Der Euribor ist die Basis und dazu kommt dann ein entsprechender Aufschlag und dies ist dann jener Zinssatz, von dem dann die Zinsen für den Kredit berechnet werden.

Der Drei-Monats-Euribor hat sich in den letzten Wochen etwas bewegt. Nach oben bewegt.
Im Frühjahr dieses Jahres lag der Drei-Monats-Euribor noch bei 0,64 Prozent. Im Oktober 2010 ist der 3-Monats-Euribor auf genau einen Prozent hoch geklettert.

Die Kreditzinsen sind somit etwas gestiegen, da sich bei den variablen Zinsen viele am Drei-Monats-Euribor orientieren.

So wie es aussieht, wird die Bewegung bei den Zinsen weiter gehen. 2011 wird die Europäische Zentralbank vermutlich damit aufhören, dass sie den Banken unbegrenzt Geld zur Verfügung stellt. Dies dürfte dann auch Auswirkungen auf die Zinsen haben und so ist anzunehmen, dass der Drei-Monats-Euribor weiter steigen wird.

Doch die Kreditnehmer können sich nachwievor glücklich schätzen und brauchen sich nicht beschweren!

Kindergeld 2011 – Familienbeihilfe 2011

Im Volksmund heißt die Familienbeihilfe bei den Österreichern: Kindergeld. Und genau dieses Kindergeld soll 2011 reduziert werden.

Erst 2008 wurde kurz vor den Wahlen die 13. Familienbeihilfe (13. Kindergeld) eingeführt. Und genau die Einführung vom 13. Kindergeld nimmt die Regierung teils wieder zurück.

Somit dürfen auch alle Familien in Österreich einen kräftigen Beitrag zur Budgetsanierung beitragen.

Die 13. Familienbeihilfe (bzw. 13. Kindergeld) soll nun nur noch eine Art „Schulbeihilfe“ sein!

Neuerungen beim Kindergeld (Familienbeihilfe) ab 2011

  • Die 13. Familienbeihilfe (13. Kindergeld) beträgt nur pauschal nur noch 100,- Euro
  • Die 13. Familienbeihilfe (13. Kindergeld) wird nur noch für Kinder zwischen dem 6. und 15. Lebensjahr (Pflichtschulalter) ausbezahlt
  • Kindergeld (Familienbeihilfe) wird nur noch bis zum 24. Lebensjahr (bisher 26.)
  • Für Arbeitslose Jugendliche zwischen 18 und 21 gibt es keine Familienbeihilfe (Kindergeld) mehr

Damit dürfen alle Familien in Österreich Ihren Budget-Sanierungs-Beitrag leisten.

Pensionserhöhung 2011 – die kleinen Pensionen steigen 2011

Auch die Pensionisten werden im nächsten Jahr ihren Beitrag zur Budgetsanierung beitragen.

In den letzten Jahren hat es bei den Erhöhungen der Pensionen anders aus gesehen. Speziell im Wahljahr 2008 wurden die Pensionen für 2009 um 3,4 Prozent erhöht. Für das Jahr 2010 sah es schon anders aus. Die Pensionen sind um 1,5 Prozent angehoben worden.

Im Sparjahr 2011 werden die „kleinen“ Pensionen bis 2000,- Euro brutto um 1,2 Prozent angehoben. Ab 2310,- Euro Pension gibt es überhaupt keine Erhöhung mehr. Dazwischen, also zwischen 2000,- und 2310,- Bruttopension gibt es eine Einschleifregelung.

Trotz dieser geringen Erhöhung, die ein Teuerungsausgleich für die kleinen Pensionen sein soll, kostet die Erhöhung dem Staat über 335 Millionen Euro.

Trotzdem kann es passieren, dass ein „kleiner“ Pensionist trotz Erhöhung von 1,2 Prozent im nächsten Jahr weniger raus bekommt. So wie es derzeit aussieht, verlieren auch die Pensionisten den Alleinverdienerabsetzbetrag, die keine Kinder haben.

Budget 2011 – Steuererhöhungen und Belastungen

Die Regierung hat am letzten Wochenende das Budget für 2011 geschnürt. Rausgekommen sind dabei unter anderem ordentliche Mehrbelastungen für die Familien.

Folgend die Details zu den Steuererhöhungen und Belastungen, die mit 2011 auf uns zu kommen.

Mineralölsteuer (MÖSt)

Die Mineralölsteuer wird für 2011 erhöht. Verpackt unter dem Deckmantel „CO2-Abgabe“ wird die Mineralölsteuer bei Diesel um 5 Cent pro Liter und bei Benzin um 4 Cent pro Liter erhöht. Die Erhöhung der Mineralölsteuer trifft somit jeden Autofahrer in Österreicher, aber auch die Tanktouristen, die zum Tanken nach Österreich kommen!

Normverbrauchsabgabe / CO2-Zuschlag

Auch die Normverbrauchsabgabe wird erhöht. Speziell jene Autos mit hohem Schadstoffausstoß werden mit einer höheren Normverbrauchsabgabe beglückt.

Flugsteuer / Flugticketabgabe

Der nächste kreative Akt der Bundesregierung für nächstes Jahr. Die Flugtickets werden mit einer zusätzlichen Abgabe belastet. Für Flüge innerhalb Europas muss man ab nächsten Jahr pro Ticket 8,- Euro zusätzlich bezahlen. Für Reisen außerhalb Europas wird die Flugticketabgabe bis zu 40,- Euro betragen.

Tabaksteuer

Auch für die Raucher wird es teurer. Die Tabaksteuer wird erhöht. Eine Packung Zigaretten wird je nach Marke zwischen 25 und 35 Cent teurer.

Aktiensteuer

Aktiengewinne werden in Zukunft mit 25% Kapitalertragssteuer (KESt) belastet. Somit fällt die steuerliche Begünstigung von Spekulationsgewinnen.

Bankenabgabe / Bankensteuer

Schon lange angekündigt und nun auch realisiert. Die Bankenabgabe findet sich auch im Budget für 2011. Vermutlich wird werden die Banken die neuen Bankenabgabe auf die Kunden abwälzen.
Die Kreditvertragsgebühr wird dafür ab nächstes Jahr abgeschafft.

Familienbeihilfe

Die Familien werden ab nächstes Jahr kräftig zur Kasse gebeten. Die 13. Familienbeihilfe wurde vor der letzen Nationalratswahl noch schnell eingeführt und jetzt wird hier gekürzt. Die 13. Familienbeihilfe wird fix 100,- Euro betragen und nur noch für Kinder vom sechsten bis zum fünfzehnten Lebensjahr bezahlt. Die Familienbeihilfe 2011 selbst wird nur noch bis zum 24. Lebensjahr (bisher 26. Lebensjahr) ausbezahlt.
Für arbeitssuchende Kinder im Alter von 18 bis 21 Jahren wird die Familienbeihilfe nun gestrichen.

Mehrkinderzuschlag

Der Mehrkinderzuschlag fällt dem Sparstift zum Opfer. Bisher 36,40 Euro pro Monat ab dem 3. Kind. Ab 2011 ersatzlos gestrichen.

Alleinverdienerabsetzbetrag

Bisher konnte man in Österreich auch ohne Kinder den Alleinverdienerabsetzbetrag gelten machen. Dies ist ab 2011 nicht mehr möglich. Der Alleinverdienerabsetzbetrag wird für Familien ohne Kinder gestrichen.

Pensionen / Hacklerregelung

Die Hacklerregelung wird nicht gestrichen. Diese bleibt bis 2013 aufrecht. Jedoch wird die Hacklerregelung etwas unattraktiver. Nachkauf von Schul- und Studienzeiten wird teurer. Ab 2014 wird das Pensionsantrittsalter angehoben.

Ein neuer Pensionist bekommt nun in Zukunft erst ab dem zweiten Jahr nach seinem Pensionsantritt eine erste Pensionserhöhung. Somit spart sich der Staat auch wieder einige Millionen Euro.

Pflegegeld

Auch beim Pflegegeld wird in Zukunft gespart. Grundsätzlich soll nicht das Pflegegeld reduziert werden, sondern der Zugang zur Pflegestufe eins und zwei wird erschwert. Zukünftig ist ein erhöhter Pflegeaufwand bei diesen beiden Stufen notwendig.

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