NEBENJOB und HEIMARBEIT – Möglichkeiten zum Geld verdienen, Geld sparen und Finanzprodukte auf dem Prüfstand

Guthabenzinsen

Sparzinsen aktuell im April 2017

Wenn ich ein Jahr zurück blicke, so dachte ich mir: Die Zinsen können nicht mehr unterboten werden. Und siehe da. Ein Jahr später sind die Sparzinsen nochmals tiefer gesunken. Man muss schon genau schauen, um überhaupt noch Banken zu finden, die Zinsen für Guthaben zahlen.
Für täglich fälliges Geld sieht man sich am besten die Online-Banken genauer an. Da gibt es noch geringe Zinsen, wenn auch nicht viel.

Online-Banken

0,7 Prozent auf täglich fälliges Geld bekommt man zum Beispiel bei der Online-Bank MoneYou. Eine Tochter der Niederländischen ABN Amro. Dies bekommt man auch bei RCI – der Renault Bank.
Wenn man sein Geld 1 Jahr bindet, so bekommt man minimal mehr. Die Renault-Bank zahlt hierbei bei einem Mindestsparbetrag von 2.500,- Euro einen Zinssatz von 0,9 Prozent p.a. Erst wenn man sein Geld für mindestens zwei Jahre bindet bekommt mehr als 1 Prozent Zinsen. Hier liegt ebenfalls die Renault-Bank vorne und zahlt 1,05 Prozent Zinsen.

Inflation

Wenn man aber beachtet, dass derzeit die Inflation bei über 2 Prozent liegt und man von den „hohen“ Zinsen, die man ausbezahlt bekommt auch noch die Kapitalertragssteuer von 25 % bezahlen darf, realisiert man bei diesen Zinsen Monat für Monat einen Verlust.

 

 

Weltspartag in Österreich

Am 30. Oktober ist wieder Weltspartag. Nicht nur Kinder und Jugendliche tragen dann ihre Sparbücher in die Bankfilialen in Österreich  und freuen sich über kleine Geschenke. Lukrativ ist das in Zeiten des Online-Sparens aber längst nicht mehr.

Er hat eine lange Tradition, der Weltspartag. Im Oktober 1924 auf dem 1. Internationalen Sparkassenkongress in Mailand entworfen, findet er seither alljährlich am letzten Werktag vor dem 31. Oktober statt. Mittlerweile in 29 Ländern. Den Konsumenten soll in dieser Zeit vor allem die Bedeutung des Sparens bewusst gemacht werden. Dies tut auch bitter Not, denn die Sparzinsen liegen seit Jahren am Boden – zum Ärger aller Sparer.

Weltspartag

 

Kein Wunder also, dass sich auch in Österreich, neben den Sparkassen, die meisten anderen Banken, wie Bank Austria, Raiffeisenbank, BAWAG P.S.K oder Volksbank an diesem speziellen Sparspektakel beteiligen. Und dabei Kinder wie Jugendliche, aber auch viele Erwachsene Sparer mit allerlei Geschenken und Sonderaktionen Jahr für Jahr in die eigens fein herausgeputzten Foyers der Filialen und Servicecenter der Banken locken. Die Präsente sind dabei leider meist ebenso wenig wert, wie das eingezahlte Geld auf den Sparbüchern selbst. Wer heute 0,20 Prozent Zinsen am klassischen Sparbuch lukrieren möchte, der muss lange suchen.

Lukrative Tagesgelder bis zu 1,1 Prozent

Dies liegt natürlich am allgemein niedrigen Zinsniveau, nicht zuletzt verursacht durch die hartnäckige Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Aber eben nicht nur. Dass es trotz Mario Draghis Sparzinspolitik anders geht, zeigen viele moderne Online-Sparkonten.

Das moderne Sparbuch heißt heute Tagesgeld. Es ist nicht nur flexibler als so manches Sparbücherl, mit ihm lukriert man vor allem deutlich bessere Zinsen. 1,0 Prozent und mehr an Zinsen bietet etwa das Tagesgeld der MoneYou oder das TopZinsKonto der Hellobank! Auch Austrian Anadi Bank und Renault Bank direkt verzinsen ihre Online-Tagesgelder mit bis zu 0,88 Prozent Zinsen.

Der Vorteil: Sie können bereits mit kleinsten Beträgen sparen, und Ihr Erspartes jederzeit beheben – bei tagesgenauer Zinsberechnung und ohne jegliche Spesen. Eröffnung und Kontoführung erfolgt bequem und sicher per Internet.

Ertragreiche Festgelder mit kurzen Laufzeiten

Wer bis zum nächsten Weltspartag 2017 noch bessere Zinsen lukrieren möchte, die oder der sollte sich bei fix verzinsten Festgeldern der Direktbanken umsehen. Für 12 Monate Laufzeit sind aktuell bei der MoneYou 1,30 Prozent drin. Credit Agricole und Austrian Anadi Bank zahlen hier bis zu 1,22 Prozent Zinsen. Online Festgelder gibt es übrigens auch mit kürzeren Laufzeiten von 3, 6, oder 9 Monaten – bei meist nur wenig mehr Zinsen.

Vorteil hier: Auch mit einem Festgeldkonto können Sie bereits mit kleinen Summen ab 500 Euro sparen. Festgelder bieten zudem fixe sichere Zinsen über die gesamte Laufzeit. Anders als beim Tagesgeld, hier können sich die Zinsen jederzeit verändern.

Warum also Weltspartag?

Da stellt sich die Frage: Warum sparen viele Kinder & Jugendliche, aber auch manche Erwachsene noch immer Jahr für Jahr per herkömmlichem Sparbuch, anstatt bei einer Online-Bank das 5-oder 10-fache an Zinsen zu lukrieren?

Die oft simple Antwort lautet: Meist aus Tradition. Weil die eigenen Eltern, wie Opa und Oma schon, ein sicheres „Sparbuch“ hatten oder haben. Mit dem Gefühl, etwas in der Hand zu halten, regelmäßig in die Bank oder Sparkasse hineinzuspazieren, und mit dem netten Berater oder der Beraterin persönlich zu sprechen.
Hinzu kommt, dass es auch bei Online-Banken meist ein Alterslimit von 18 Jahren für die Eröffnung von Sparkonten gibt. Und bei Kindern und vielen Jugendlichen werden die Konten überdies noch oft von den Eltern verwaltet.

Was spricht aber dagegen, dass Eltern beispielsweise ein Tagesgeldkonto, das im Prinzip wie ein Sparbuch funktioniert, in ihrem Namen oder direkt auf das Kind eröffnen, und so schon früh die Einlagen des Nachwuchses gewinnbringend veranlagen? Dies ist auch mit einem Online-Festgeldkonto problemlos möglich.
Und wer will, muss ja das Gratis-Sparbuch der Hausbank nicht sofort auflösen, kann dort weiterhin gelegentlich die übers Jahr gesammelten Münzen zum Weltspartag einzahlen – und das ein oder andere Geschenk bleibt auch sicher.

Ein Tipp zum Schluss:

Schauen Sie sich nach guten Konditionen für Tagesgelder und Festgelder in Österreich um. Am besten mit einem Online-Vergleichsrechner. In diesem Sinne – frohes Sparen am Weltspartag!

 

Sparzinsen im Februar 2015

Die Zinsen sind im Keller und bei den Banken bekommt man nicht viel für sein erspartes Geld. Die EZB ist verantwortlich für den Europäischen Leitzinssatz und aufgrund der wirtschaftlichen Situation ist dieser Leitzinssatz nahezu bei Null. An diesem Leitzinssatz orientieren sich auch die Sparzinsen und deshalb sind die Sparzinsen sehr niedrig. Und daran wird sich in den nächsten Monaten sicherlich nichts ändern.

Trotzdem lohnt es sich, von Zeit zu Zeit die Zinsen zu vergleichen. Man kann trotzdem da und dort einige Unterschiede erkennen. Speziell die Online-Banken bieten Konditionen, die um einiges besser sind, als die „alt eingesessenen“ Banken. Daher lohnt sich ein Vergleich der Sparzinsen!

Die erste Frage bei einem Zinsvergleich bzw. bei der Anlage stellt sich, ob man sein Geld binden will oder nicht. Wenn man sein Geld bindet, so bekommt man meist etwas mehr für sein Geld. Das heißt, man bekommt etwas höhere Sparzinsen.

Täglich Fällig veranlagen

Für täglich fällige Einlagen bekommt man aktuell maximal 1,4 % Zinsen. Diese bekommt man bei MoneYou, ABN Amro Bank.
Bei der Renault Bank Direkt bekommt man 1,2% Guthabenzinsen, wobei die Zinsen monatlich gut geschrieben werden und somit der tatsächliche Zinssatz etwas über 1,2 % liegt.
Die Santander Consumer Bank bietet mit BestFlex 1,1 %, genau so wie Direktanlage.at.
Zumindest noch 1 % bekommt man bei DenizBank und VakifBank. Die LiveBANK bezahlt nur noch 0,9 % Zinsen. Hier gab es in den letzten Tagen eine kleine Anpassung nach unten.

Wie man aber sieht, handelt es sich hierbei ausschließlich um Onlinebanken.
Unterschiede bei den unterschiedlichen Produkten gibt es noch bei der minimalen Sparsumme und manchmal gibt es auch noch eine Höchstsumme, die eingelegt werden kann.

Wenn man dazu dann die Angebote der klassischen Banken – egal ob Sparkasse, Oberbank, Bank Austria, Raiffeisenbanken, Bawag, etc. – ansieht, so bekommt man dort für ein Sparbuch nur 0,125 % Zinsen.

Egal bei welcher Bank man sein Geld veranlagt, von den Zinsen holt sich der Finanzminister jeweils noch 25 % KEST. Somit werden die wenigen Zinsen, die man bekommt, nochmals weniger.
Aber der Vergleich lohnt sich auf alle Fälle!

 

Weltspartag 2014

Einmal im Jahr pilgern viele Sparer zu ihrer Bank, zahlen etwas Geld auf ihr Sparbuch ein und lassen sich von ihrer Bank beschenken.
Dieser Feiertag der Banken findet jedes Jahr Ende Oktober statt und nennt sich Weltspartag.

Die Banken wollen den Weltspartag dazu nutzen, mit ihren Kunden in Kontakt zu kommen und in einer lockeren Atmosphäre zu beraten und im besten Fall auch neue Bankprodukte zu verkaufen. Normalerweise gibt es rund um den Weltspartag eine ganze Weltsparwoche und in dieser Weltsparwoche bieten die Banken ein buntes Programm für ihre Kunden.
Meist gibt es auch Speis und Trank und natürlich die kleinen Geschenke von der Bank für die Kinder aber auch für Erwachsene.

Aktuelle Sparzinsen Vergleich 2014

Nach der letzten Leitzins-Senkung durch die EZB – Europäische Zentral Bank – ist der Boden bei den Zinsen nun endgültig erreicht. Aktuell liegt der Leitzinssatz bei 0,05 Prozent. Und den Boden bei den Zinsen sieht man auch bei den Sparzinsen.
Leidtragende sich die kleinen Sparer. Doch wie kann man zu etwas höheren Zinsen kommen?
Wenn man sich etwas umsieht, so erkennt man schnell, das die meisten Banken für täglich fällige Sparbücher unter 0,5 Prozent liegen.
Das bedeutet, dass man damit täglich Geld verliert, da die Inflationsrate um einiges höher liegt.

Zum Glück gibt es noch einige Online-Banken, die etwas mehr für täglich fällige Einlagen zahlen.
Allen voran liegt die Renault Bank direkt mit 1,4% Zinsen, wobei hierbei die Zinsen monatlich (und nicht wie sonst jährlich) am Konto gut geschrieben werden. Somit schaut noch minimal mehr raus.
Etwas dahinter liegen Santander Bank und Direktanlage.at mit 1,2 %. DenizBank gibt 1,1 % für täglich behebbares Geld. 1,0 Prozent Guthabenzinsen gibt es für täglich fälliges Geld zum Beispiel bei der VakifBank, der LiveBank.

Bei diesen Banken handelt es sich um Onlinebanken, die kein teures Filialnetz haben. Dafür gibt es aber auch nichts am Weltspartag. Man muss einfach für sich selbst entscheiden: Etwas mehr Zinsen oder ein kleines Geschenk am Weltspartag.

 

Zinsen im Sommer 2014 unverändert niedrig

Die Europäische Zentralbank hat auch in den letzten Wochen an den Leitzinsen keine Änderungen vorgenommen. Das bedeutet, dass der wichtigste europäische Zinssatz weiterhin auf dem Rekordtief von 0,15 Prozent bleibt.

Zu sonstigen Maßnahmen hat sich die Zentralbank auch nicht durchgerungen. Wobei der Präsident der Europäischen Zentralbank bereits anklingen lassen hat, dass es die Bereitschaft zu unkonventionellen Maßnahmen gibt.
Die Konjunkturlage beunruhigt aktuell auch die EZB. Und die Sanktionen gegen Russland bzw. die Gegenmaßnahmen der Russen wirken sich bereits negativ auf die Wirtschaft und die weitere Entwicklung aus. Somit wird die EZB den Leitzins in Europa niedrig lassen. Dies ist er Beitrag der Währungshüter, dass die Euroländer wieder in Schwung kommen.

Die Sparer haben derzeit nichts zu lachen. Es gab schon viel bessere Zeiten für die Sparer. Die Sparzinsen sind im Keller und so schnell wird sich hierbei auch nichts ändern.
Für täglich fällige Habenzinsen sind die besten Konditionen aktuell (August 2014) wie folgt:

  • Renault Bank – 1,4 % p.a.
  • VakifBank – 1,125 % p.a.
  • DenizBank – 1,1 % p.a.
  • AutoBank – 1,0% p.a.
  • Denzel Bank – 1,0% p.a.
  • LiveBank – 1,0% p.a.

Einige Onlinebanken haben in den letzten Wochen die Sparzinsen noch minimal nach unten angepasst. Zum Beispiel auch die ING-DiBa-Direktbank, die für das Direkt-Sparen die Zinsen von bisher 1 % auf 0,8 % p.a. gesenkt hat.

Wenn man sein Kapital für ein Jahr bindet, so bekommt man auch nicht viel mehr. Maximal 1,5 % p.a. werden derzeit geboten.

Dafür sind die Sollzinsen, die man für einen Kredit bezahlt, auch im Keller und somit ist die aktuelle Situation für alle Kreditnehmer sehr günstig, was die Zinsen betrifft.
Experten gehen davon aus, dass sich an der aktuellen Marktsituation so rasch nichts ändern wird.

 

Sparbuch – die sichere Geldanlage

Wenn man aktuell die Nachrichten ansieht oder die Zeitungen liest, so sind die Aussichten für die Wirtschaft nicht allzu rosig.

Da gehen diverse Firmen in Konkurs, dort werden hunderte Mitarbeiter entlassen, da wird das Rating eines Landes oder einer großen Firma nach unten korrigiert. Die Aktien sind schwierig einzuschätzen. Griechenland – Schuldenschnitt: ja oder nein? Und vieles mehr.

 

Wie soll man sein Geld anlegen?

Es gibt viele verschiedene Geldanlagen. Da verliert man als Verbraucher auch mal schnell den Überblick.
In der aktuellen wirtschaftlichen Lage dominiert bei vielen Anlegern der Hang zur Sicherheit. Viele Anleger wollen dabei so wenig wie möglich Risiko eingehen. Da sei mal erwähnt, dass das hart ersparte Geld zu Hause unter dem Kopfpolster nichts verloren hat. Für die Anleger, die auf Sicherheit schwören, ist das Sparbuch eine richtige Wahl. Das Sparbuch ist sozusagen der Klassiker der Geldanlage.

Der große Vorteil vom Sparbuch ist ganz klar das niedrige Risiko. Da gibt es in Österreich die Einlagensicherung. Das bedeutet, dass Ersparnisse pro Person bis zu einem Höchstbetrag von 100.000,- Euro gesichert sind. Und das ist der große Vorteil von Sparbüchern. Dazu kommt, dass ein Sparbuch ein sehr einfaches Anlageprodukt. Ein Sparbuch dürfte jeder verstehen.
Aber das Sparbuch hat auch große Nachteile. Die Rendite ist sehr gering.

Für täglich behebbare Einlagen gibt es aktuell bei den Onlinebanken maximal zwischen 1,3 und 1,5 % Zinsen. Und dann kommt auch noch die Kapitalertragssteuer – kurz KEST – von den Zinserträgen weg. Nicht sehr viel Zinsen, die man da so bekommt, wenn man bedenkt, dass die Inflationsrate aktuell bei ca. 2,8 % liegt. Das bedeutet sogar einen Verlust, wenn man das Geld auf ein Sparbuch legt.

Etwas höhere Zinsen bekommt man, wenn man das Kapital bindet. Viel an Zinsen darf man sich trotzdem nicht erwarten! Eine allzu lange Bindung ist vermutlich auch nicht ideal, da die Zinsen nicht ewig so im Keller bleiben können. So wie es aktuell aber aussieht, dürft die Niedrigzinsphase aber noch etwas andauern.

Das Sparbuch ist aber eine sichere Geldanlage. Daher ist das Sparbuch aktuell eine Anlagemöglichkeit, die man auf jeden Fall berücksichtigen sollte. Trotzdem sollte man immer die Angebote der Banken für die Zinsen vergleichen. Speziell die Onlinebanken bieten viel bessere Zinsen, als man in einer Bankfiliale bekommt.

 

 

Top Sparzinsangebote und damit der Zinsflaute trotzen

Aktuell haben es die Sparer nicht leicht. Attraktive Zinsen sind Mangelware. Die Zinsen für Sparguthaben bei Banken sind niedrig. Die Rendite bei Staatsanleihen mit guter Bonität sind ebenfalls im Keller.
Wenn man da sein Geld so anlegt, verliert man täglich an Kaufkraft. Die Inflation ist höher und somit kann man sich am Ende weniger darum kaufen.

So muss man sich auf die Suche nach attraktiven Sparangeboten machen.
Da und dort findet man auch gute Angebote mit guten, hohen Sparzinsen. Aber immer mit Einschränkungen!

Geldinstitute, die da immer wieder auftauchen, sind da zum Beispiel die ING-DiBa oder direktanlage.at. Wenn man dort nun ein Direkt-Sparkonto oder ein Sparbuch eröffnet, so bekommt man fix für die ersten 6 Monate 2,25 % Zinsen. Nach den 6 Monaten fallen die Sparzinsen wieder. Das ist der Hacken an der ganzen Sache.

Nun kommt auch die Bawag mit einem sehr guten Angebot für Neukunden. Man bekommt für die ersten sechs Monate 3,5 % Zinsen. Ein tolles Angebot; aber nur für max. 10.000 Euro. Nach diesen 6 Monaten fällt der Zinssatz auf magere 0,375 % plus Bonus.
Als Bedingung für die 3,5 % Zinsen ist die Eröffnung eines Gehalts- oder Pensionskontos. Dabei gibt es vier verschiedene Varianten: KontoBox Basis, KontoBox Basis online, KontoBox Flex und KontoBox Gold.

Zinsangebote wie diese gibt es immer wieder von den Banken in Österreich. Hat man sowieso vor, seine Bank zu wechseln, so ist dies sicher ein tolles Angebot für sein Sparguthaben.
Ansonsten ist man bei täglich fälligen Spareinlagen am besten immer bei den Online-Banken aufgehoben. Die Onlinebanken zahlen für täglich fällige Einlagen die höchsten Zinsen. Neben den bereits oben erwähnten Bankinstituten bietet da aktuell zum Beispiel die Sparkasse der Stadt Amstetten unter sparprofi.at 2 Prozent für täglich fällige Einlagen. 1,85 % Sparzinsen bekommt man aktuell bei Easybank, Livebank.at und Denizbank.

Wie immer: Ein Vergleich lohnt immer!

KESt zurück holen vom Finanzamt

Der Weltspartag – ein alljährliches Ereignis für alle Sparer. Dabei besuchen viele Sparer ihre Hausbank oder Sparkasse und zahlen dabei auf ihr Sparbuch ein.

Und wie jeder Sparer weiß, bekommt man nicht seine ganzen Zinsen auf dem Sparbuch gut geschrieben. Wie wenn es nicht schon genug wäre, wenn wir Sparer aufgrund der derzeitigen, wirtschaftlichen Lage so wenig Zinsen bekommen. Nein, wir „dürfen“ auch noch von den Zinsen die Kapitalertragssteuer – kurz KESt – zahlen.

Die KESt wird automatisch von den Banken und Sparkassen abgezogen und beträgt 25 % von den Zinserträgen. Die KESt wird von den Banken dann direkt an das Finanzamt abgeführt. Also ein Viertel der Zinsen holt sich der Finanzminister.

Wie kann ich mir die KESt zurückholen?

Was vielleicht weniger bekannt ist, es gibt eine Möglichkeit, wie man sich die Kapitalertragssteuer vom Finanzamt zurückholen kann. Alle Sparer mit einem geringen oder gar keinem Einkommen, können die KESt zurück verlangen. Grundsätzlich hört sich dies gut an, aber es gibt einige Einschränkungen von der Finanz.

Die Einkünfte (lohnsteuerpflichtige Jahreseinkommen inkl. Zinseinkünfte) dürfen nicht höher als 10.000,- Euro pro Jahr sein.

Wenn die KESt-Rückerstattung für ein Kind beantragt wird, für das der Kinderabsetzbetrag bezogen wird, so wird die KESt nur dann rückerstattet, wenn die KESt den Kinderabsetzbetrag übersteigt (also über 610,80 Euro).

Wenn der (Ehe-)Partner den Alleinverdienerabsetzbetrag beansprucht, so wird die KESt nur für jenen Betrag rückerstattet, der den Alleinverdienerabsetzbetrag übersteigt. Dies sind bei Alleinverdiener ohne Kind 364,- Euro, mit einem Kind 494,- Euro und Alleinverdiener mit zwei Kindern 669,- Euro.

Die KESt-Rückerstattung kann man beim Finanzamt mit dem Formular-Vordruck E3 beantragen. Zu finden unter www.bmf.gv.at unter Formulare. Ein entsprechender Antrag kann noch rückwirkend für 5 Jahre gemacht werden.

Man sollte bei der Rückerstattung der Kapitalertragssteuer beachten, dass damit das Finanzamt auch ganz genau über die Höhe des veranlagten Guthabens bescheid weiß.

Einlagensicherung ab 2010 in Österreich – Sparguthaben absichern

Derzeit gibt es in Österreich noch eine Einlagensicherung, die kein Limit kennt. Das heißt, dass Sparguthaben von natürlichen Personen bei den Banken unbeschränkt durch den österreichischen Statt abgesichert sind. Diese No-Limit-Einlagensicherung ist jedoch bis 31.12.2009 beschränkt und wird dann auslaufen und somit nicht verlängert.

Wie geht es mit der Einlagensicherung ab 2010 weiter?

Ab 1. Jänner 2010 wird die Einlagensicherung für natürliche Personen auf 100.000 Euro beschränkt. Somit ist die Einlagensicherung auch ein fünf-faches von dem, wie diese vor dem Herbst 2008 waren. Da betrug das Sicherungslimit 20.000 Euro, sofern die Bank in Konkurs geht. Ab 1.1.09 sind es somit 100.000 Euro pro Einleger und pro Bank. Die neue Grenze von 100.000 Euro gilt ab 1.1.2011 auch für juristische Personen, also GmbHs, AGs, etc. Bis dahin gilt für juristische Personen eine Grenze von 50.000 Euro.

Sollte eine private Person mehr als 100.000 Euro zum Anlegen haben, so kann man ganz einfach die Einlagensicherung erhöhen, indem man sein Vermögen auf mehrere Banken aufteilt.

Aktueller Sparbuchzinsen-Vergleich durch die Arbeiterkammer

Die Zinsen sind in den letzten Monaten stark gesunken und haben nun eine Talsohle erreicht. Des einen Freud, des anderen Leid.

Alle Kreditnehmer freuen sich natürlich, dass die derzeitigen Zinsen so niedrig sind. Gebunden am Euribor sind die Zinssenkungen auch an die Kreditnehmer weitergegeben worden.

Die Leittragenden sind jedoch die Sparer unter uns. Auch hier haben die Banken reagiert und haben die Zinsen nach unten geschraubt. D.h., die Banken haben auch hier die Zinssenkungen der EZB an ihre Kunden weiter gegeben, wobei es den Anschein hat, dass hier auf der Habenseite die Banken immer etwas schneller und gründlicher sind. Die Zinsen sind im Keller.

Letztes Jahr um diese Zeit hat man für ein Sparbuch mit einer Bindung von einem Jahr rund 5 % Guthabenzinsen bekommen. Nun, ein Jahr später, bekommen Sie derzeit nur noch 1,5 %.

Sollten Sie ein täglich fälliges Sparbuch haben, so wird es ganz traurig. Laut einem Vergleich der Arbeiterkammer liegen hierbei die Zinsen nahe der Null-Prozent-Linie bis max. 2,2 %. Am meisten Zinsen gibt es bei den Direktbanken. 2,2 % bekommen Sie derzeit (bis Ende Nov.) bei direktanlage.at. Ebenfalls über 2% für täglich fällige Spareinlagen bekommen Sie noch bei der Easybank, bei der Kremser Bank und Sparkassen AG und bei der ING-DiBa. Alle anderen Banken sind unter 2 Prozent.

Wenn Sie Geld auf sogenannte Kapital- und Prämiensparbücher legen, so bekommen Sie bei einer Laufzeit von 12 Monaten maximal 2,1 %. Also nicht wirklich attraktiver als täglich fällige Spareinlagen!

Bei einer Bindung von 36 Monaten gibt es maximal 3,27 Prozent; dies bekommen Sie bei der Autobank.

Die Arbeiterkammer in Wien hat sich aktuell passend zum Weltspartag die Sparzinsen genauer angesehen. Ausserdem werden diverse Zins-Fallen dargestellt, wo in der Werbung der Banken diverse Fallen versteckt sind, die man meist erst bei genauerem Hinsehen bemerkt. Zusätzlich finden sich zahlreiche Tipps für Sparer.

Hier finden Sie den aktuellen AK-Test der Sparbuchzinsen.

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